HPE GREENLAKE FOR PRIVATE CLOUD ENTERPRISE

  • 1 SERVICEÜBERSICHT

    HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise (der „Service“) ist ein vollständig verwaltetes Infrastructure-as-a-Service-Angebot (IaaS), mit dem IT-Abteilungen, Anwendungsadministratoren und Entwickler eine Self-Service-Cloud-Erfahrung erhalten. Dieser Service entlastet Unternehmen von der Verwaltung des Lebenszyklus von Hardware und Software und ermöglicht es ihnen, ihre Ressourcen stattdessen auf Aktivitäten zu konzentrieren, die für ihr Geschäft von zentraler Bedeutung sind, während HPE sich um die zugrunde liegende Plattform kümmert. Mit diesem Service können Kunden Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen nutzen und Teams haben die Möglichkeit, zwischen Bare Metal-, virtuellen Maschinen (VMs) und/oder Container-Clustern zu wählen, die alle in einem gemeinsamen Pool von Cloud-Infrastrukturen bereitgestellt werden.


    Der Service bietet rollenbasierten, zugriffsgesteuerten Self-Service, sodass die IT-Admins und Entwickler beim Kunden schneller innovieren können. Der Service basiert auf SLAs für die Verfügbarkeit der Enterprise-Klasse und ist für die Verarbeitung von lokalen Workloads ausgelegt, die von älteren Systemen bis hin zu Cloud-nativen Systemen reichen.

  • 2 ZENTRALE SERVICELEISTUNGEN

    2.1 Bare Metal

    Mit diesem Service können Kunden dedizierte physische Computing-Ressourcen ohne Virtualisierungslayer bereitstellen. Bare Metal-Instanzen sind ideal für Workloads, die direkten Zugriff auf die physische Hardware benötigen oder empfindlich auf den Leistungsaufwand der Virtualisierung reagieren. Kunden können Bare Metal-Instanzen von jedem der unterstützten Instanztypen bereitstellen, die an den von ihnen ausgewählten Standorten bereitgestellt wurden.


    2.1.1 Wichtigste Funktionen

    • Dedizierte Hardware: Eine Bare Metal-Instanz stellt sicher, dass alle Hardwareressourcen für die Workload verfügbar sind.
    • Zuständig: Ohne zusätzliche Kosten für einen Hypervisor schöpfen Bare Metal-Instanzen das volle Potenzial der zugrunde liegenden Hardware für Ihren Workload aus. Bare Metal-Instanzen sind ideal für latenzempfindliche und rechenintensive Workloads.
    • Konfigurationsflexibilität: Wählen Sie aus einer Reihe von Hardwarekonfigurationen diejenige aus, die den spezifischen Anforderungen des Workloads am besten entspricht.
    • Computing-Gruppen: Erstellen Sie eine logische Gruppierung und Isolierung von Ressourcen und steuern Sie den Verbrauch von Computing-, Datenspeicher- und Netzwerkressourcen mit Quoten.
      • Lifecycle Management: Verwalten des vollständigen Lebenszyklus von Compute-, Netzwerk- und Datenspeicherressourcen über die GUI, die API und den HPE GreenLake Terraform-Provider (den „Terraform-Provider“). Verwalten Sie Firmware-Updates, die Bereitstellung von Betriebssystemen und das Neu-Imaging von Instanzen in einer Flotte von Bare Metal-Instanzen.
    • Netzwerkoptionen: Erstellen Sie Bare Metal-Instanzen und fügen Sie sie den richtigen Netzwerken für Ihren Workload hinzu. Wählen Sie aus öffentlichen, privaten, gemeinsam genutzten und hybriden Netzwerken (die Bare Metal / virtuelle Maschinen / Container umfassen).
    • Hinweis: HPE stellt im Rahmen von HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise keine Betriebssystem-Images zur Verfügung. Kunden müssen ihre eigenen Betriebssystem-Images bereitstellen, die gemäß ihren Richtlinien abgesichert wurden, und diese für die Erstellung von Images ihrer Bare Metal-Instanzen verwenden. HPE stellt eine Dokumentation zur Verfügung, die erklärt, wie Betriebssystem-Images erstellt werden, die mit dem Service kompatibel sind. HPE stellt auch eine Liste der unterstützten Betriebssysteme und Versionen zur Verfügung, die regelmäßig im Benutzerhandbuch aktualisiert wird.

    2.2 Virtuelle Maschinen

    Der Service ermöglicht die Bereitstellung von VM-Instanzen, mit denen Kunden ihre ESXi-basierten Workloads bereitstellen und ausführen können. Kunden können mehrere VM-Cluster anfordern, die aus verschiedenen Compute-Instanztypen und -größen bestehen, um Kosten und Leistung für verschiedene virtuelle Workloads zu optimieren. Der Service verwendet NSX, um erweiterte Funktionen für Software Defined Networking bereitzustellen.


    2.2.1 Wichtigste Funktionen

    • Erstellen logischer Gruppierung und Isolierung von Ressourcen anhand von Gruppen
    • Festlegen von Compute-, Datenspeicher- und Netzwerk-Quotas nach Typ und Menge für Gruppen
    • Versehen Sie VMs mit Tags für Abrechnungs-, Verbrauchsabrechnung- und interne Verbrauchsabrechnungszwecke
    • Bereitstellen und Verwalten des Lebenszyklus von Compute-, Netzwerk- und Datenspeicherressourcen über die GUI, die API und den Terraform-Provider
    • Unterstützung von öffentlichen, privaten und freigegebenen Netzwerken für mehrstufige Anwendungen, die auf Bare Metal/virtuellen Maschinen/Containern ausgeführt werden
    • Enthält erweiterte Funktionen für Software Defined Networking wie Lastausgleichskomponenten, Firewalls und Mikrosegmentierung, die für mehr Sicherheit und eine optimierte Leistung sorgen
    • Enthält Standard-VM-Größen und unterstützt die Erstellung benutzerdefinierter VM-Größenangaben
    • Bietet die Fähigkeit, Anwendungs-Blueprints zu erstellen und zu veröffentlichen, also einen Anwendungskatalog, mit dem Endbenutzer Anwendungen per Mausklick bereitstellen können
    • Führen Sie Aufgaben und Workflows aus, die benutzerdefinierte Bereitstellungs-Workflows mit Aufgaben vor und nach der Bereitstellung ermöglichen
    • Richtlinienbasierte automatische Skalierung
    • Unterstützung von Terraform für Infrastructure as a Code und Integration in externe Automatisierungstools wie Ansible, Chef und Puppet
    • Option für HPE-Lizenzen oder eigene VMware-Lizenzen (nur HPE-spezifische Versionen)
    • Fähig zur Integration mit externen Backup-Lösungen wie Commvault und VeeamErfordert%20HPE%20Services-Vertrag%20zum%20Einrichten%20und%20Warten%20der%20Integration
    • Kompatibel mit standortübergreifenden hochverfügbaren virtuellen Maschinen zum Schutz vor Ausfällen einzelner StandorteErfordert%20HPE%20Services-Vertrag%20zum%20Einrichten%20und%20Warten%20der%20Integration,Erfordert%20Konnektivit%C3%A4t%20zwischen%20den%20beiden%20Standorten%2C%20die%20die%20Spezifikationen%20von%20HPE%20erf%C3%BCllen
    • Konfiguriert mit einem standardmäßigen Überbelegungswert von 2:1 (vCPU zu physischem Kern) für VM-Services. Kunden können sich je nach Workload-Anforderungen für andere Überbelegungswerte (bis zu einem Verhältnis von maximal 6:1 vCPU:physischer Kern) entscheiden. HPE empfiehlt jedoch, für eine optimale Leistung im Bereich von 1:1 und 1:3 zu bleiben.

    Hinweis: HPE stellt im Rahmen von HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise keine Betriebssystem-Images zur Verfügung. Kunden können nach ihren eigenen Richtlinien geschützte Betriebssystem-Images zum Erstellen virtueller Maschinen verwenden. Die Liste der unterstützten Betriebssysteme und Versionen wird regelmäßig im Benutzerhandbuch aktualisiert.

2.3 Container

Mit dem Service können Anwendungsteams ihre containerisierten Workloads mit einer branchenweit anerkannten Container Orchestration ausführen.


2.3.1 Wichtigste Funktionen

  • Infrastrukturflexibilität: Anwendungsteams können den Computing-Formfaktor wählen, der den Anforderungen ihrer Anwendung entspricht. Die Erstellung von Clustern ist entweder auf Bare Metal- oder VM-Instanzen verfügbar.
  • Versionsflexibilität: Anwendungsteams können Cluster aus mehreren unterstütztenDie%20Liste%20der%20unterst%C3%BCtzten%20Versionen%20wird%20regelm%C3%A4%C3%9Fig%20aktualisiert%20und%20im%20Benutzerhandbuch%20ver%C3%B6ffentlicht Versionen von Kubernetes erstellen.
  • Automatische Erweiterung: Erweitern Sie Ihre containerisierten Workloads automatisch je nach Auslastung, um sicherzustellen, dass Ihre Workload auch bei steigender Nachfrage reaktionsfähig bleibt.
  • Externe Container Registry: Integrieren Sie externe öffentliche und private Repositorys, um Ihre Container-Images sicher zu speichern und zu verwalten. Die%20Liste%20der%20unterst%C3%BCtzten%20Image-Repositorys%20wird%20regelm%C3%A4%C3%9Fig%20aktualisiert%20und%20im%20Benutzerhandbuch%20ver%C3%B6ffentlicht

2.4 Cloud-Module

Cloud-Module sind standardisierte Komponenten, die für Workloads optimierte Compute-Instanzen, Speicherkapazität und Netzwerkverbindungen bereitstellen, mit denen Kunden ihre verschiedenen Workload-Anforderungen erfüllen können. Der Service wird durch diese Cloud-Module aktiviert und bietet Kunden Flexibilität, Automatisierung und schnellere Time-to-Value.


Jedes der vom Service unterstützten Cloud-Module ist als Compute-Instanztyp oder Speicherkapazitätstyp für Kunden verfügbar, um Bare Metal Workloads, virtualisierte Workloads und containerisierte Workloads auszuführen. Der Service unterstützt mehrere Speicherkapazitäten für Block-Volumes, die auf die Leistungs- und Verfügbarkeitsanforderungen einer Vielzahl von Unternehmens-Workloads ausgelegt sind. Kunden können je nach ihren Workload-Anforderungen eine oder mehrere Speicherkapazitäten auswählen.


Die verfügbaren Instanztypen ändern sich mit der Zeit, wenn neue Instanzen eingeführt und alte Instanzen eingestellt werden. Fragen Sie Ihren HPE Vertriebsmitarbeiter nach den aktuell unterstützten Instanzen.


2.5 Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM, Identity and Access Management)

2.5.1 Wichtigste Funktionen

  • Role Based Access Controls (RBAC): Weisen Sie Benutzern und Gruppen Rollen und Berechtigungen zu und stellen Sie sicher, dass Einzelpersonen je nach ihren Verantwortlichkeiten über die richtige Zugriffsebene auf Computing-, Datenspeicher- und Netzwerkressourcen verfügen. Benutzerdefinierte Rollen können erstellt werden, wenn die Zugriffsanforderungen einzelner Personen von den vordefinierten Rollen abweichen.
  • Granulare Berechtigungen: Fein abgestufte Berechtigungen decken die verschiedenen Vorgänge innerhalb des Service ab und ermöglichen die vollständige Kontrolle über die Aktionen, die einem Benutzer zur Verfügung stehen.
  • Single Sign-On (SSO): Integrieren Sie Ihren aktuellen Identitätsanbieter (IdP), um Ihren Benutzern den Zugriff zu ermöglichen, sofern der IdP von HPE unterstützt wird. Der Service fügt sich nahtlos in ihre Unternehmensidentität ein.
  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): MFA mindert das Risiko von Zugangsdaten-Phishing, Kennwortdiebstahl und anderen Bedrohungen, indem die Identität von Benutzern durch mehrere Identifizierungsarten (SMS-Code, Hardware-Token, biometrisches Merkmal usw.) überprüft wird.
  • Überwachungsprotokollierung: Greifen Sie auf einen Prüfpfad aller Benutzeraktivitäten innerhalb des Service zu, einschließlich der Frage, wer zu welchem Zeitpunkt von welchem Standort aus welche Änderungen an welchen Ressourcen vorgenommen hat.

2.6 UI, API und IaC

2.6.1 Benutzeroberfläche (UI)

Kunden können den Service über eine leistungsstarke und intuitive grafische Benutzeroberfläche aufrufen und nutzen. Auf diese kann über die HPE-Plattformkonsole zugegriffen werden. Die grafische Benutzeroberfläche ist von jedem Ort mit einer Internetverbindung aus aufrufbar. Der Zugriff auf die Benutzeroberfläche wird mit rollenbasierter Zugriffskontrolle gesteuert. Dabei können Kunden die Rollen und Berechtigungen für Benutzer definieren.


2.6.2 Anwendungsprogrammierschnittstelle (Application Programming Interface, API)

Der Service bietet eine sichere, standardisierte Oberfläche zum Bereitstellen, Konfigurieren und Verwalten von Cloud-Infrastrukturen in Umgebungen. Mit diesen APIs können Kunden die Nutzung und das Lifecycle Management von Ressourcen im Service automatisieren. HPE GreenLake-APIs basieren auf der OpenAPI-Spezifikation und setzen die definierten Richtlinien für die rollenbasierte Zugriffskontrolle durch.


2.6.3 Infrastructure-as-Code (IaC)

Der HPE GreenLake Terraform Provider bietet IaC-Funktionalität an, um private Cloud-Ressourcen zu verwalten. Der HPE GreenLake Terraform Provider wird in der öffentlichen Terraform-Registry veröffentlicht und ist dort verfügbar. Das IaC-Framework bietet eine vereinfachte, einheitliche Erfahrung bei der Verwaltung des Ressourcenlebenszyklus über Bare- Metal-, virtuelle Maschinen und Container-Cluster hinweg.


2.7 Integration in externe Clouds

Für eine echte Hybrid Cloud-Erfahrung kann der Service in öffentliche Clouds wie Amazon Web Services, Microsoft Azure Cloud Services, Google Cloud Platform und bereits vorhandene, von Kunden verwaltete VMware-Infrastrukturen integriert werden. Der Service stellt eine Cloud-Managementplattform für das Onboarding und Management externer Clouds bereit. Die Verwaltung der externen Cloud-Infrastruktur ist nicht im Service enthalten und für die Bereitstellung externer Workloads sind zusätzliche Lizenzen für Cloud-Verwaltungsplattformen erforderlich.


2.8 Consumption Analytics

Der Service umfasst Nutzungsanalysen („Consumption Analytics“). Mit Consumption Analytics können Benutzer Kosten- und Nutzungsdaten analysieren. Die Funktionen von Consumption Analytics ermöglichen das Erstellen benutzerdefinierter Dashboards sowie Kosten- und Nutzungsberichte, Kosten- und Nutzungsbudgetierung und Berichte zur Kapazitätsnutzung. Über Consumption Analytics erhalten Cloud- oder Mandanten-Admins Einblicke in Nutzungs- und Kostendaten zu Private- und Hybrid Cloud-Umgebungen. Die Tools in Consumption Analytics bieten eine einheitliche Ansicht der historischen Kosten- und Nutzungsdaten für Serviceressourcen und integrierte Public Cloud-Ressourcen.


In den Consumption Analytics-Dashboards können Benutzer die Daten der Berichte auf einen Blick einsehen. Berichte liefern detaillierte Zusammenfassungen der Kosten- und Nutzungsdaten und können im PDF-Format mit Diagrammen und Daten oder im CSV-Format für den Import in andere Tools exportiert werden.


Consumption Analytics-Budgets ermöglichen die Überwachung und Kontrolle der Kosten und Nutzung für HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise und Hybrid Cloud. Damit können Benutzer Gesamtbudgets und Kategoriebudgets nach Bedarf definieren. Die robusten Budgetierungsfunktionen ermöglichen die Verfolgung der Nutzung für ein Budget. Dabei werden Benachrichtigungen gesendet, wenn die verfolgte Nutzung Gefahr läuft, das festgelegte Budget zu überschreiten. Budgets können für Kosten, Nutzung und eine Vielzahl benutzerdefinierter Berichte festgelegt werden.


Consumption Analytics-Berichte zur Kapazitätsnutzung liefern eine detaillierte Ansicht der Ressourcen in HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise und geben an, welche Ressourcen zur Nutzung verfügbar sind. Die Informationen werden für jeden Service dargestellt und umfassen historische Diagramme, um die Erkennung von Trends zu vereinfachen.


2.9 Serviceimplementierung

HPE übernimmt die physische Implementierung des Systems in Rechenzentren, die dem Kunden gehören oder von ihm verwaltet werden, oder in einer vertraglich festgelegten Colocation-Einrichtung von HPE GreenLake. Die Implementierung umfasst eine vollständig installierte und einsatzbereite Umgebung.


Tabelle 3. Serviceimplementierung

Bereitstellungsmanagement

HPE wird einen Bereitstellungsexperten beauftragen, die Gesamtimplementierung des Service und die Übergabe an die Betriebsphase zu koordinieren.

Die Systemeinrichtung beginnt mit der Vorabintegration des Systems im HPE Werks-Image.

HPE bittet den Kunden, die für die folgende Bereiche erforderlichen Informationen zu erfassen:

  • Onboarding des Kunden auf die HPE-Plattform
  • Vorkonfiguration des Systems im HPE Werks-Image
  • Planen der Bereitstellung des Systems im Rechenzentrum und Vereinbaren der logistischen Aspekte der Installation vor Ort.

HPE spricht die jeweiligen Anforderungen des Standorts, darunter Konnektivität und Sicherheit, genau mit dem Kunden ab, um eine nahtlose Systeminstallation und den reibungslosen Betrieb des Service zu ermöglichen.

Installation und Startup

Der Bereitstellungsspezialist kontaktiert den Kunden, um die Bereitschaft des Standorts vor der Systemauslieferung zu überprüfen, und koordiniert die Installation vor Ort zu einem vereinbarten Termin.

Ein HPE Spezialist vor Ort installiert, aktiviert und verbindet die vorintegrierte und konfigurierte Lösung mit externen Peripheriegeräten und Netzwerkkomponenten. Dabei wird über Validierungen sichergestellt, dass das System beim Transport nicht beschädigt wurde und die Lösung ordnungsgemäß mit der Kundenumgebung verbunden wurde und richtig funktioniert.

  • Die Konnektivität wird validiert, um zu überprüfen, ob das System aus der Ferne überwacht und verwaltet werden kann.
  • HPE Tools für Remote-Überwachung, Support und Management werden konfiguriert, aktiviert und getestet.
  • Die endgültige Konfiguration und Validierung der Lösung wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Dienst funktionsfähig und für den laufenden Betrieb bereit ist.

Kunden-Onboarding

HPE führt das Onboarding des Kunden gemäß den vom Kunden gemachten Angaben durch. Dies ermöglicht dem Kunden Zugriff auf die Self-Service-Portale und andere programmatische Schnittstellen, um mit dem Service zu interagieren und ihn zu nutzen. Im Rahmen des Onboardings wird die Servicemessung aktiviert, um die Nutzung von Services regelmäßig aufzuzeichnen.

Bei einer Remote-Einführungssitzung erhalten Kunden Informationen zu den Services und Ressourcen für die Servicenutzung sowie Kapazitätsmessungstools, damit sie ihre Nutzung elektronisch prüfen können und wissen, wie Sie den HPE-Support kontaktieren. Nach Abschluss des Kunden-Onboardings ist der Service für die Nutzung bereit.

Hinweis:

Der Service umfasst keine Cloud-Transformationsservices, Netzwerk-Beratungsdienstleistungen, Integration von Identitäts- oder Zugriffsmanagementsystemen, Integration von ITOM- oder ITSM-Kundensystemen, Services für Workload-Migration, Bereitstellung oder Überwachung der Workload-Leistung von Kunden, kundenspezifischen administrativen oder Benutzerkonfigurationsservices oder andere Services, die hier nicht explizit genannt sind. HPE bietet zusätzliche professionelle Dienstleistungen und Managed Services, die an die individuellen Anforderungen der Kundenumgebung angepasst werden können.


2.10 Servicemanagement

Der Service umfasst die umfassende Verwaltung der folgenden Aktivitäten.

Proaktive Überwachung

Störungsmanagement

Vor-Ort-Reparatur und Austausch von Hardwarekomponenten der Lösung

Remote-Fehlerbehebung und -Korrektur von Lösungs-Softwarekomponenten

Lifecycle Management von Lösungs-Software- und Hardwarekomponenten

Kapazitätsmanagement

2.10.1 Customer Relationship Management

Zweck des Customer Relationship Managements ist es, die Beziehung zwischen dem Kunden und HPE zu steuern, um für eine reibungslose und schnelle Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien zu sorgen. HPE stellt dem Kunden einen eigenen Kundenbetreuer als Ansprechpartner für die Service-Governance zur Seite.


Tabelle 4. Customer Relationship Management

Service Relationship Management

Der Kundenbetreuer (Service Relationship Manager, SRM) ist der primäre Ansprechpartner des Kunden bei HPE bezüglich des Service. Er ist dafür verantwortlich, die Servicebereitstellung zu koordinieren, und leitet ein Team mit weiteren HPE Ressourcen, um die hier beschriebenen Services bereitzustellen1. Der SRM hält regelmäßige Remote-Besprechungen zu den betrieblichen Aspekten der Servicebereitstellung durch HPE mit dem Kunden ab und gibt Empfehlungen und Hinweise zur routinemäßigen Bereitstellung der kritischen IT-Services des Kunden. Außerdem leitet der SRM den Change Management-Prozess, wenn Kapazitätsänderungen oder andere Serviceänderungen erforderlich sind.

1Der Umfang der SRM-Aktivitäten ist auf den Service und die Systeme beschränkt, die in der Leistungsbeschreibung genannt sind, und deckt keine anderen Teile der Kundeninfrastruktur ab.

2.10.2 Governance

Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Servicenutzung ist ein angemessen strukturierter Governance-Prozess, der geplante sowie ungeplante Aktivitäten vereint und dafür sorgt, dass der Service wie erwartet funktioniert.


Eine Kickoff-Sitzung mit dem Kunden und dem HPE Services-Team wird abgehalten, um die beteiligten Ansprechpartner bei HPE und beim Kunden abzuklären sowie Governance-Prozesse aufzustellen.


Tabelle 5. Service-Governance.

Cloud-Service-Support-Plan

Dieses Dokument erfasst die erwarteten Servicebereitstellungsaktivitäten während der Vertragslaufzeit auf der Grundlage der standardmäßigen Services von HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise und aller ausgewählten zusätzlichen Serviceoptionen.

Gemeinsam mit dem Kunden dokumentiert und pflegt HPE Standardvorgehensweisen für die Wartung des Systems und die Dokumentation der Servicemanagementprozesse und Eskalationsprotokolle. Das Dokument wird vierteljährlich per Fernzugriff mit dem Kunden überprüft, wobei alle erforderlichen Änderungen über den Change Management-Prozess verwaltet werden.

Betriebsprüfung des Cloud-Service

Der Kunde und das HPE Team besprechen einmal im Quartal die im vorangegangenen Zeitraum bereitgestellten Services sowie Trends, bevorstehende Änderungen und potenzielle Auswirkungen. Dieses offene Kommunikationsforum sorgt für ein gemeinsames Verständnis der Geschäfts- und IT-Anforderungen. In diesen Sitzungen kann das HPE Team Best Practices von HPE weitergeben und individuelle Ratschläge erteilen.

Reporting (Berichterstellung)

HPE gibt Kunden Zugriff auf Tools wie Consumption Analytics, Kapazitätsplanung usw. Damit können Kunden Berichte generieren und/oder von HPE generierte Berichte zu den folgenden Bereichen nutzen:

  • Change Management
  • Von Kunden gemeldete Vorfälle
  • Kapazitätsverbrauch

Berichtsdetails werden während der Serviceimplementierung kommuniziert.

HPE verwaltet den Servicebetrieb bis hin zu den plattformnativen Attributen anhand standardisierter Managementtools und branchenüblicher Best Practices. Dazu gehören die folgenden Aufgaben:


Tabelle 6. Servicemanagement

Ereignis-/Störungsmanagement

  • HPE wird das System proaktiv überwachen, um sicherzustellen, dass das System ordnungsgemäß funktioniert, und um eventuell auftretende Probleme zu beheben.
  • Ereignisse, die weitere Maßnahmen erfordern, werden je nach ihrer Art als Vorfälle oder Änderungsanforderungen (Request for Change, RFC) protokolliert. Wenn eine Servicebeeinträchtigung möglich oder die Interaktion mit dem Kunden nötig ist, benachrichtigt HPE den Kunden, um die Schritte zum Lösen des Problems zu besprechen. Wenn eine Kundeninteraktion zum Beseitigen eines Vorfalls erforderlich ist, erfolgt die Kommunikation mit dem Kunden zeitnah.
  • Die Vorfälle werden bis zu ihrem Abschluss durchgehend verwaltet.
  • Kunden können Vorfälle auch nach Bedarf melden. Unabhängig vom Servicefenster können Vorfälle telefonisch, über ein Web-Portal oder automatisiert mithilfe der elektronischen HPE Remote-Supportlösung rund um die Uhr gemeldet werden.

Tabelle 6A. Service-Level für Remote-Support und Vor-Ort-Support


Serviceleistung

Servicefenster


Erweiterte telefonische Reaktion

Remote-Reaktion rund um die Uhr; Service 24x7 pro Woche – auch an bei HPE arbeitsfreien Tagen


Rund-um-die-Uhr-Support vor Ort

Vor-Ort-Reaktion rund um die Uhr; Service 24x7 pro Woche – auch an bei HPE arbeitsfreien Tagen

Change Management

HPE implementiert einen Change Management-Prozess für geplante Änderungen am System. Der Prozess steuert die Aktivitäten von HPE bezüglich der Implementierung dieser Änderungen.

HPE kann Änderungen, die erwartungsgemäß keine Auswirkungen auf den Service haben, ohne Benachrichtigung des Kunden im Laufe des Standardbetriebs vornehmen.

Änderungen am System, die sich auf den in dieser Servicebeschreibung genannten Serviceumfang auswirken, unterliegen dem Change Management-Prozess, wie im Cloud-Service-Support-Plan erläutert.

HPE veröffentlicht alle erforderlichen Änderungen am System und vereinbart ein Zeitfenster für die Implementierung dieser Änderungen je nach ihrer zugewiesenen Priorität mit dem Kunden.

Änderungen sind in zwei Kategorien unterteilt:

  1. Serviceverbesserung und -wiederherstellung: Deckt Änderungen am System ab, die erforderlich sind, um eventuell zugrunde liegende Serviceprobleme zu lösen oder die Gesamtleistung des Service zu verbessern. Diese Änderungen werden gemäß ihrer Priorisierung verwaltet.
    • Normal Change: Empfohlene Änderungen am System, die nicht dringend sind und für eine vereinbarte Zeit geplant oder innerhalb von 60 Tagen vorgenommen werden können.
    • Kritische Änderung: Dringende obligatorische Änderungen am System, um ein kritisches Problem zu lösen, bei dem das normale Änderungsverfahren nicht die Anforderungen erfüllt. Diese Änderungen werden so bald wie möglich nach Absprache mit dem Kunden oder innerhalb von sieben Tagen vorgenommen.
  2. Serviceerweiterung/-neukonfiguration: Deckt die Erweiterung des Systems ab, um zusätzliche Kapazität oder Änderungen an der Systemnutzung hinzuzufügen, wie z. B. Neukonfiguration der Workloads des Kunden. Diese Änderungen werden auf Planbasis in Zusammenarbeit mit dem Kunden verwaltet. Sie unterliegen dem vereinbarten Change Management-Prozess gemäß dem Cloud-Service-Support-Plan.

Management von Serviceanforderungen

Kunden können Serviceanforderungen über die Self-Service-Portale einreichen, die ihnen mit dem Service zur Verfügung gestellt werden. HPE prüft und kategorisiert die Anforderungen gemäß ihrer Art und Priorität und reagiert entsprechend.

Unter Umständen kann HPE weitere Informationen beim Kunden anfragen, um eine Serviceanforderung effektiv zu erfüllen.

Kunden sollten keine Vorfälle oder Ereignisse mit Auswirkungen auf den Service als Serviceanforderungen weiterleiten. Alle Vorfälle oder Ereignisse mit Auswirkungen auf den Service müssen über den weiter oben beschriebenen Ereignis-/Störungsmanagementprozess gemeldet werden.

Lifecycle Management von Lösungen

HPE wartet das System kontinuierlich durch Aktualisierungen, Upgrades und Patching der verschiedenen Komponenten. Zur Bewahrung der Systemverfügbarkeit/-interoperabilität und Einhaltung der SLAs müssen die empfohlenen Wartungsebenen des Systems aufrechterhalten werden.

  • HPE wird in regelmäßigen Abständen Aktualisierungen des Systems vornehmen, wie im Rahmen des Change Managements beschrieben.
  • Der Kunde ist dafür verantwortlich, den erforderlichen Plan für die Implementierung von Updates bereitzustellen.
    • Für von HPE als kritisch eingestufte Updates, die ein geplantes Wartungszeitfenster erfordern, muss der Kunde innerhalb von sieben Tagen ab dem Tag der Benachrichtigung durch HPE, dass ein Wartungszeitfenster benötigt wird, einen Zeitplan bereitstellen.
    • Für von HPE als normal eingestufte Updates, die ein geplantes Wartungszeitfenster erfordern, muss der Kunde innerhalb von 60 Tagen ab dem Tag der Benachrichtigung durch HPE, dass ein Wartungszeitfenster benötigt wird, einen Zeitplan bereitstellen.

Kapazitätsmanagement

HPE pflegt einen Kapazitätsplan für das System, der auf der Kundenanalyse der Kapazitätsanforderungen hinsichtlich des geschäftlichen Bedarfs basiert. Der Plan wird dokumentiert und bei den vierteljährlichen Sitzungen zur Betriebsprüfung des Cloud-Service durchgesehen.

Das Kapazitätsmanagement besteht aus zwei Hauptelementen:

  1. Kapazitätsnutzungsbericht in HPE GreenLake Central, der die Nutzungstrends untersucht und als Eingabe für den Kapazitätsplanungsprozess verwendet wird, um zukünftige Anforderungen an die Servicekapazität zu prognostizieren.
  2. Kapazitätsplanung – Eine Kapazitätsplanungssitzung mit dem Kunden und dem HPE Team wird mindestens einmal im Quartal oder auf Ad-hoc-Basis abgehalten, wenn das HPE Team wesentliche Abweichungen feststellt. Sie kann auch vom Kunden angefordert werden. Während der Kapazitätsplanung gibt der Kunde HPE Auskunft über seinen zukünftigen Nutzungsbedarf. Gemäß dem vereinbarten Change Management-Prozess plant HPE zusätzliche Kapazität im System ein und stellt diese bereit.

2.11 Systembetrieb und Verwaltungsaktivitäten

HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise Plattform: Die folgende Tabelle enthält die spezifischen Aktivitäten, die HPE und der Kunde im Rahmen des HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise-Service durchführen.


Hinweis zu den Tabellen 7 bis 11: Z = Zuständig; V = Verantwortlich; K = Konsultiert; I = Informiert


Tabelle 7. HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise Plattform

Aktivitäten

Kunde

HPE

Zustands- und Verfügbarkeitsstatistiken des HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise-Systems überwachen

I

V/Z

Log-Dateien auf kritische Ereignisse/Vorfälle prüfen

I

V/Z

Funktionen von HPE GreenLake for Private Cloud stoppen und starten

K

V/Z

Mandantenbenutzer, -gruppen und -rollen hinzufügen/entfernen/aktualisieren

V/Z

-

Konfigurations-Backups der von HPE verwalteten Systemkomponenten erstellen

-

V/Z

System-Patches, Versions-Upgrades und Wartung

K

V/Z

Leistungsvorfälle beseitigen, die zum Verantwortungsbereich von HPE gehören

K

V/Z

Kritische Vorfälle beseitigen, die zum Verantwortungsbereich von HPE gehören

I

V/Z

Aktive Services überwachen und Servicestatus ändern

I

V/Z

Auf Sicherheitsereignisse/-vorfälle reagieren

K/I

V/Z

Konfigurationsänderungen der von HPE verwalteten Systemkomponenten verwalten

K/I

V/Z

Netzwerkänderungen unter HPE Management verwalten

-

V/Z

Änderungen an der Netzwerkkonfiguration des Kunden verwalten

V/Z

K

Hinweise:

Wenn der Kunde informiert oder konsultiert werden muss, bestimmt HPE nach eigenem Ermessen die Art, den Zeitpunkt und die Form der Kommunikation. Die Kommunikation kann in Form von E-Mails, als im Benutzerportal veröffentlichte Informationen oder über HPE Spezialisten erfolgen.


Bare Metal-Instanzen: Die folgende Tabelle enthält die spezifischen Aktivitäten, die HPE und der Kunde bei Nutzung von Bare Metal-Instanzen durchführen.


Tabelle 8. HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise – Bare Metal

Aktivitäten

Kunde

HPE

Management der Bare Metal-Orchestrierungsplattform

I

V/Z

Backup und Wiederherstellung für Workloads und Anwendungen durchführen

V/Z

-

Backup-/Virenschutz-Agent installieren und aktualisieren

V/Z

-

Betriebssystem-Images und -lizenzen bereitstellen und verwalten

V/Z

-

VM-Instanzen: Die folgende Tabelle enthält die spezifischen Aktivitäten, die HPE und der Kunde bei Nutzung von VM-Instanzen durchführen.


Tabelle 9. HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise – VMs

Aktivitäten

Kunde

HPE

Management der Virtualisierungsplattform (Hypervisor, SDN, CMP)

I

V/Z

Backups von Workloads und Anwendungen erstellen

V/Z

-

Backup-/Virenschutz-Agent installieren und aktualisieren

V/Z

-

Backup und Wiederherstellung von virtuellen Maschinen des Kunden und der zugehörigen Daten

V/Z

-

VMs erstellen, löschen, entfernen, unterbrechen, einschalten, ausschalten, wiederaufnehmen, zurücksetzen

V/Z

-

Neuen VM-Gast bereitstellen oder vorhandenen VM-Gast klonen

V/Z

-

Variante (Größe) von VM-Gästen ändern

V/Z

-

VM-Gast neu starten

V/Z

-

Snapshot von VM-Gast erstellen

V/Z

-

Images und Lizenzen von Gastbetriebssystemen bereitstellen und verwalten

V/Z

-

Container-Cluster auf VM- und Bare Metal-Instanzen: Die folgende Tabelle enthält die spezifischen Aktivitäten, die HPE und der Kunde bei Bereitstellung von Container-Clustern durchführen.


Tabelle 10. HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise – Container

Aktivitäten

Kunde

HPE

Management der Containerplattform

I

V/Z

Backups von Workloads und Anwendungen erstellen

V/Z

-

Backup und Wiederherstellung der Kubernetes Control Plane Nodes und Worker Nodes

K

V/Z

Kubernetes Control Plane Nodes (auf Anforderung des Kunden) löschen

Z

V

Kubernetes Worker Nodes löschen (Cluster verkleinern)

V/Z

-

Kubernetes Cluster erstellen, ändern oder entfernen

V/Z

-

Anzahl der Kubernetes Worker Nodes erhöhen oder verringern

V/Z

-

Zuweisung von Kubernetes-Clusterressourcen (Kubernetes Control Plane- und Worker Nodes) verwalten

V/Z

-

Add-ons der Kubernetes-Plattform (Open Policy Agent, Falco) erstellen, ändern oder entfernen

I

V/Z

Add-ons der Kubernetes-Plattform (Falcosidekick UI) erstellen, ändern oder entfernen

V/Z

-

Serviceversionen von Plattformerweiterungen aktualisieren (falls zutreffend)

I

V/Z

Plattformservices erstellen, ändern oder entfernen (z. B. CoreDNS, Lastausgleichskomponente)

K/I

V/Z

Namespaces und Quotas erstellen, ändern oder entfernen

V/Z

-

Kubernetes-Pods erstellen, ändern oder entfernen (über kubectl, ERE-Konsole)

V/Z

-

HPE Ezmeral CP-Authentifizierung und -Autorisierung konfigurieren

-

V/Z

Container-Image in Docker-Repository hochladen

V/Z

-

Container-Image aus Docker-Repository entfernen/löschen

V/Z

-

Serviceübergreifende Workload-Kommunikation (Kommunikation einer VM-Anwendung mit einer containerisierten Anwendung und umgekehrt)

V/Z

K/I

Externe Cloud-Integration mit HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise


Tabelle 11. HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise – Externe Cloud-Integration

Aktivitäten

Kunde

HPE

Onboarding und Integration der unterstützten externen Clouds mit der Cloud-Management-Plattform ermöglichen

-

V/Z

Support für Bereitstellung und Lifecycle Management der Ressourcen in den externen Clouds

-

V/Z

Cloud-Abonnements für externe Clouds und die Ressourcen in externen Clouds verwalten

V/Z

-

2.12 Schulungsservices

Ein Jahr lang Zugriff auf eine vorab definierte Menge von HPE Education Learning Credits ist im Service inklusive. Die Learning Credits können für mehrere Benutzer und Kurse eingesetzt werden, darunter E-Learning für verschiedene HPE Technologien, E-Learning für den Service usw. Externe Schulungskurse oder Schulungen mit Kursleiter sind davon ausgeschlossen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://education.hpe.com/de/de/training/portfolio/cloud.html.

  • 3 Mindestkonfiguration

    Mit dem Service können Kunden Bare Metal-Hosts, VMs und Container-Cluster in einem gemeinsamen Infrastrukturpool erstellen. Dabei können Kunden die zuzuweisende Kapazität für ihre verschiedenen Workload-Typen bei der Ersteinrichtung des Systems angeben und bei Bedarf später ändern.


    Jede Bereitstellung von HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise muss mindestens vier Compute-Instanzen desselben Instanztyps und mindestens eine der geschäftskritischen Optionen für die Datenspeicherkapazität aufweisen. Die ersten vier Compute-Instanzen desselben Typs werden immer zugewiesen, um ein Virtualisierungs-Cluster für VM-Workloads zu erstellen, und müssen mindestens 128 vCPUs pro Instanz enthalten. Kunden können die Zuweisung der restlichen Compute-Instanzen jederzeit ihren Anforderungen entsprechend festlegen.


    In der folgenden Tabelle sind die Bedingungen für die Zuweisung/Aufhebung von Bare Metal Compute-Instanzen für die verschiedenen Workload-Typen beschrieben.


    Tabelle 12. Support-Bedingungen für Workload-Typen

Bare Metal

  • Alle Compute-Instanzen können Bare Metal-Workloads unterstützen.
  • Kunden können Bare Metal-Hosts mit jeder Compute-Instanz erstellen, die im Pool nicht zugewiesener Instanzen verfügbar ist.

Virtuelle Maschinen

  • Pro Virtualisierungs-Cluster sind mindestens vier Bare Metal Compute-Instanzen erforderlich. Dabei muss jedes Cluster denselben Instanztyp aufweisen. Es können zwei oder drei Instanz-Cluster angefordert werden, diese sind jedoch nicht durch die monatliche SLA für die Betriebszeit von VM-Clustern abgedeckt.
  • Auf Anforderung der Kunden kann die den Virtualisierungs-Clustern zugewiesene Kapazität erhöht und/oder verringert werden. HPE prüft die Anforderung und erfüllt sie, vorausgesetzt, die Anforderung hält die technischen Einschränkungen ein und die erforderlichen Lizenzen und Kapazitäten sind verfügbar.
  • Die Anzahl der in der Lösung enthaltenen VMware-Lizenzen wird von den voraussichtlichen Anforderungen an die virtuelle Kapazität (vCPU, Arbeitsspeicher), die der Kunde bei der Bestimmung der Lösungsgröße prognostiziert hat, und von der Überbelegungsquote abgeleitet.
  • Kunden können gemäß den Spezifikationen von HPE ihre eigenen Lizenzen verwenden, wenn sie eine Unternehmens-Lizenzvereinbarung mit VMware eingegangen sind.

Container

Container auf VMs

  • Pro Virtualisierungs-Cluster für die Bereitstellung von Containern auf VMs sind mindestens vier Bare Metal Compute-Instanzen erforderlich. Dabei muss jedes Cluster denselben Instanztyp aufweisen.
  • Ein einzelnes Virtualisierungs-Cluster kann dazu verwendet werden, um virtuelle Maschinen und Container auf virtuellen Maschinen bereitzustellen.
  • Wenn aktiviert, werden mindestens vier Bare Metal Compute-Instanzen mit ESXi, HPE Ezmeral Runtime Enterprise und SLES lizenziert.
  • Auf Anforderung der Kunden kann die zugewiesene Kapazität für die Virtualisierungs-Cluster, die Container auf VMs ermöglichen, erhöht und/oder verringert werden. HPE prüft die Anforderung und erfüllt sie, vorausgesetzt, die Anforderung hält die technischen Einschränkungen ein und die erforderlichen Lizenzen und Kapazitäten sind verfügbar.
  • Die Anzahl der in der Lösung enthaltenen HPE Ezmeral Runtime Enterprise und SLES-Lizenzen wird von der Anzahl an virtuellen Servern abgeleitet, die zum Bereitstellen von Containern verwendet werden. Die Lösung umfasst mindestens 112 HPE Ezmeral-Lizenzen pro Node. Kubernetes Control Plane Nodes werden auf VMs bereitgestellt, die mit dem Cluster verknüpft sind.

Container auf Bare Metal

  • Wenn aktiviert, werden mindestens drei Bare Metal Compute-Instanzen mit HPE Ezmeral Runtime Enterprise und SLES zur Verwendung als Kubernetes Worker Nodes lizenziert.
  • Kunden können Bare Metal Kubernetes Worker Nodes vorbehaltlich technischer Einschränkungen und der Verfügbarkeit der erforderlichen Lizenzen und Kapazitäten hinzufügen/entfernen.
  • Wenn aktiviert, werden drei Bare Metal Compute-Instanzen mit HPE Ezmeral Runtime Enterprise und SLES lizenziert, um die Kubernetes Control Plane-Komponenten, einschließlich der Kubernetes Control Plane Nodes bereitzustellen.
  • 4 ADD-ON-OPTIONEN

    4.1 Rechenzentrumsintegration für Kunden

    Der Service wird als eigenständige private Cloud im Rechenzentrum des Kunden bereitgestellt. Möglicherweise sind weitere Integrationsschritte erforderlich, damit der Service innerhalb des bestehenden Frameworks des Rechenzentrums betrieben werden kann. Diese Integration kann zusätzliche vertraglich vereinbarte professionelle Services erfordern, die nicht Teil des Service sind, es sei denn, sie sind in der Leistungsbeschreibung vereinbart, einschließlich aller erforderlichen Integrationen und der damit verbundenen Akzeptanzkriterien.


    Zusätzliche Integrationen, die über die in der Leistungsbeschreibung vereinbarten professionellen Services hinausgehen, erfordern zusätzliche Serviceverträge. Diese Integrationen können unter anderem Folgendes umfassen:

    • Services für Identitäts-, Berechtigungs- und Chiffrierungsverwaltung
    • IPAM- und DNS-Services
    • ITSM-, Überwachungs- und Protokollierungsservices
    • Automatisierung, Bereitstellung und Build-Tools
    • Container von Drittanbietern oder Kubernetes-Services
    • Externe Cloud- oder Rechenzentrums-Infrastrukturmanagement für Kunden
    • Services für Sicherung und Disaster Recovery
    • Integration in vorhandene Datenspeicher- und Netzwerkinfrastruktur
    • Lokalisierung von Dokumentation, Support oder Software

    4.2 Bring-Your-Own-License (BYOL) für VMware

    Kunden können ihre eigenen VMware-Lizenzen im Service verwenden. Die Lizenzen sind eine obligatorische Komponente des Service und müssen die Versionsanforderungen wie von HPE unterstützt erfüllen. Im Folgenden finden Sie die benötigten VMware-Lizenztypen für HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise:


    VMware Cloud Foundation (enthält vSphere, vCenter und NSX Networking)

    VMware Firewall (enthält verteilte Firewall und Gateway-Firewall)


    Beachten Sie, dass Kunden unter der BYOL-Option alle oben genannten Lizenzen mit den unterstützten Versionen bereitstellen müssen. Zudem müssen Kunden einen gültigen Support-Vertrag mit der von HPE vorgeschriebenen Ebene abschließen, der für die gesamte Laufzeit des Servicevertrags aktiv ist. Kunden müssen auch sicherstellen, dass HPE autorisiert ist, VMware im Namen des Kunden für Produkt-Support zu kontaktieren.


    Hinweis: Kunden können nicht für Teile der Bereitstellung von HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise ihre eigenen Lizenzen verwenden, aber für den Rest Lizenzen von HPE anfordern. Die Laufzeit und die Menge der anwendbaren Lizenzen für eine Servicebereitstellung können Sie der Leistungsbeschreibung entnehmen.

  • 5 SERVICE-LEVELS

    Der Service umfasst die folgenden SLAs für die monatliche Betriebszeit.

    • SLA für monatliche Betriebszeit für Bare Metal-Instanzen
      • Für jede an einem Standort bereitgestellte Bare Metal-Instanz garantiert HPE eine monatliche Betriebszeit der Bare Metal-Instanz von mindestens 99 %.
    • Monatliche Betriebszeit-SLA für VM-Cluster
      • Für jeden VM-Cluster, der in einem einzelnen Standort-Cluster bereitgestellt wird, garantiert HPE eine monatliche Cluster-Betriebszeit von mindestens 99,5 %.
      • Für jeden VM-Cluster, der in einem HA-Stretched-Cluster (High Availability, hohe Verfügbarkeit) mit zwei Standorten und mindestens 8 Knoten bereitgestellt wird, garantiert HPE eine monatliche Cluster-Betriebszeit von mindestens 99,95 %.
    • SLAs für monatliche Betriebszeit für Container-Cluster
      • Für jedes an einem Standort bereitgestellte Container-Cluster garantiert HPE eine monatliche Cluster-Betriebszeit von mindestens 99,9 % für Cluster, die mit drei Kubernetes Control Plane Nodes bereitgestellt sind.

    Die Zurückbehaltung von nicht genutzter Kapazität ist keine Voraussetzung für SLAs und/oder Beanspruchen von SLA-Credits bei SLA-Verletzungen. HPE empfiehlt aber, dass Kunden eine gewisse nicht genutzte Kapazität in jeder Servicebereitstellung zurückbehalten, um potenzielle Workload-Ausfallzeiten aufgrund unvorhergesehener Vorfälle zu minimieren. Dabei wird empfohlen, einen Node oder 12,5 % (für die Anzahl von Nodes aufgerundet) der erforderlichen Kapazität für die Workloads als zusätzliche Kapazität für verbesserte Fehlertoleranz zurückzubehalten (je nachdem, welcher Wert höher ist). Möglicherweise muss diese zusätzliche Kapazität für jeden bereitgestellten Instanztyp zurückbehalten werden.


    5.1 Definitionen

    • „Minuten im Monat“ bezeichnet die Gesamtanzahl an Minuten in einem Monat.
    • „Monatliche Betriebszeit in Prozent“ bezeichnet die Gesamtanzahl an Minuten in einem Monat abzüglich der Anzahl an Minuten angefallener Ausfallzeit von allen Ausfallzeiten eines Monats geteilt durch die Gesamtanzahl an Minuten in einem Monat ausgedrückt als Prozentsatz. Bei der Messung der monatlichen Betriebszeit werden Ausfallzeiten ausgeschlossen, die direkt auf eine der in dieser Servicebeschreibung aufgeführten SLA-Ausnahmen zurückzuführen sind.
    • „Ausfallzeit“ bezeichnet die insgesamt angefallenen Minuten im Monat, während denen die Instanzkonnektivität unterbrochen war.
    • „Instanz-ID“ ist
      • Bare Metal entspricht einem Bare Metal-Server
      • VMs entspricht einem VM-Cluster
      • Container entspricht einem Kubernetes-Cluster
    • „Instanzkonnektivität“ bezeichnet den bidirektionalen Datenverkehr zwischen einer Instanz in der Serviceinfrastruktur und externen IP-Adressen über das TCP/IP-Protokoll, wenn die Instanz für zulässigen Datenverkehr konfiguriert ist.

    5.2 Berechtigung zum Erwerb von SLA-Credits

    Um SLA-Credits für ein SLA-Ereignis zu fordern, muss der Kunde die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

    • Der Kunde hat alle entsprechenden Verantwortlichkeiten des Kunden, wie in Abschnitt 7 der HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise Servicebeschreibung angegeben, erfüllt.
    • Der Kunde stellt die von HPE Angeforderten Informationen zur Verfügung, um den Anspruch zu bestätigen.
    • Der Kunde hat das erforderliche Zeitfenster für die geplante Wartung eingeräumt, um das System wie von HPE gefordert zu aktualisieren und zu warten.
    • Bei Bare Metal-Instanzen muss der Kunde den von HPE bereitgestellten Überwachungsagenten installieren.

    5.3 SLA-Ausschlüsse

    HPE übernimmt keine Verantwortung für die Nichteinhaltung eines SLA, soweit diese Nichterfüllung durch eines der folgenden Ereignisse oder Umstände verursacht wird.

    • Geplante Wartung, bei der der Kunde im Voraus über Aktivitäten wie Hardwarewartung, Firmware-Updates usw. informiert wurde
    • Höhere Gewalt, Einstellungs- oder Stornierungsereignisse
    • Bei Handlungen oder Unterlassungen des Kunden oder seiner verbundenen Unternehmen und Mitarbeiter; Unterauftragnehmer, Vertreter, Agenten oder Dritte
    • Ausfall von Gerätschaften, Umgebung oder Diensten des Kunden oder Dritter, einschließlich jeglicher Ausfälle derselben
    • Bei Versäumnis des Kunden, angemessene Sanierungsaßnahmen zu ergreifen, die angefordert und von HPE schriftlich an den Kunden als wesentlich für die Aufrechterhaltung des Serviceniveaus identifiziert wurden
    • Probleme aufgrund von Ereignissen/Vorfällen, die außerhalb der Kontrolle von HPE liegen
    • Probleme im Zusammenhang mit dem Lifecycle Management von Lizenzen (Verlängerungen usw.) und mit dem Zugriff auf OEM-Support bei BYOL-Bestellungen, bei denen der Kunde die Lizenzen bereitstellt
    • Missbrauch des Serviceangebots oder einer Servicekomponente durch den Kunden
    • Ergebnisse aus der Software oder Hardware des Kunden und/oder der Software oder Hardware von Drittanbietern, beispielsweise Ausfallzeiten im Zusammenhang mit Gast-Betriebssystemen und Anwendungen
    • Alle Nutzungsweisen des Service, die von der in dieser Servicebeschreibung vorgegebenen abweichen
    • Alle Gehäuseausfälle in Rechenzentren (selbst mit dem hinzugefügten HPE Service-Add-on für Colocation), darunter:
      • Stromausfälle bei Racks in Rechenzentren
      • Ausfälle des Kundennetzwerks
      • Kühlungsausfälle von Racks in Rechenzentren
    • Nichteinhaltung einer der Kundenverpflichtungen, die in Abschnitt 8 dieses Dokuments genannt sind.

    5.4 SLA-Ansprüche

    • Um einen SLA-Credit zu beantragen, muss innerhalb von sechzig (60) Tagen ab dem Tag des vermuteten SLA-Ereignisses eine Support-Anfrage gemäß dem Standard-Support-Anfrageverfahren gestellt werden.
    • HPE kann nach eigenem Ermessen Informationen vom Kunden anfordern, wie z. B. Protokolldateien, um einen SLA-Anspruch zu validieren. Werden die Angeforderten Informationen nicht zur Verfügung gestellt, wird der SLA-Antrag abgelehnt.
  • 6 ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN UND AUSSCHLÜSSE

    • Benutzer des Kunden erhalten keinen administrativen Zugriff auf die von HPE zur Bereitstellung des Service bereitgestellten und verwalteten Komponenten.
    • Kunden ist es nicht gestattet, Änderungen an den in den Kundenstandorten bereitgestellten Systemen vorzunehmen.
    • Kunden sind dafür verantwortlich, einen physischen oder virtuellen Quorum-Zeugen-Server und eine geeignete Netzwerkverbindung für die Implementierung von Hochverfügbarkeits-Stretched-Cluster-Bereitstellungen an zwei Standorten bereitzustellen. Möglicherweise sind zusätzliche Services erforderlich, um die Installation dieses Servers abzuschließen.
    • Bei Beendigung einer Systemnutzungsdauer wird der Service in Bezug auf das betroffene System beendet.
  • 7 ALLGEMEINE BEDINGUNGEN UND DEFINITIONEN

    Lizenzvereinbarungen, denen Kunden als Teil von HPE GreenLake for Private Cloud Enterprise zustimmen:

Software-Lizenzvereinbarung von VMware

Der Service umfasst Komponenten der VMware-Software, es sei denn, der Kunde hat sich für das BYOL-Modell (Bring your own license) entschieden.

Wie in den Nutzungsbedingungen für Kunden von HPE aaS dargelegt im Abschnitt. 4.5.1 (Nutzungsbedingungen für Software von HPE und Drittanbietern) angegeben, unterliegt die Nutzung jedweder im System enthaltenen Software den anwendbaren Lizenzbedingungen für die jeweilige Software. Dementsprechend unterliegt die Nutzung der im System enthaltenen VMware-Software durch den Kunden der VMware-Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA). Im Rahmen der gemäß der Leistungsbeschreibung bereitgestellten Installationsservices installiert HPE die VMware-Software. Der Kunde stimmt zu, HPE die Genehmigung zu erteilen, die Bedingungen der VMware-EULA, (zusammengenommen als Shrink-Wrap-Terms bezeichnet) im Namen des Kunden zu akzeptieren. Diese können im elektronischen Format vorliegen, in die Software integriert sein oder Teil der Software-Dokumentation sein. Der Kunde bestätigt, dass seine Nutzung der VMware-Software den Shrink-Wrap-Terms unterliegt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, diese Shrink-Wrap-Terms zu lesen, und gestattet es HPE hiermit, alle Shrink-Wrap-Terms in seinem Namen zu akzeptieren. Unter dem folgenden Link zur VMware-EULA kann der Kunde die Bedingungen nachlesen: VMware.com/download/eula.html.

Für VMware-Software erhält der Kunde die jeweiligen Aktivierungscodes direkt von VMware. Nach Erhalt der Codes arbeitet er mit HPE am Installationsprozess zusammen. Der Kunde muss HPE zeitnah über den Erhalt der Codes benachrichtigen und mit HPE am Installationsprozess zusammenarbeiten.

HPE Ezmeral Software

Der Service beinhaltet HPE Ezmeral Software-Komponenten, die den folgenden Nutzungsbedingungen unterliegen, denen der Kunde zustimmt:

SUSE® Linux® Enterprise Server (SLES)

Der Service beinhaltet SUSE Software-Komponenten.

Wie in den Nutzungsbedingungen für Kunden von HPE aaS dargelegt im Abschnitt. 4.5.1 (Nutzungsbedingungen für Software von HPE und Drittanbietern) angegeben, unterliegt die Nutzung jedweder im System enthaltenen Software den anwendbaren Lizenzbedingungen für die jeweilige Software. Dementsprechend unterliegt die Nutzung der im System enthaltenen SUSE-Software durch den Kunden der SUSE-EULA. Im Rahmen der gemäß der Leistungsbeschreibung bereitgestellten Installationsservices installiert HPE die SUSE-Software. Der Kunde stimmt zu, HPE die Genehmigung zu erteilen, die Bedingungen der SUSE-EULA, (zusammengenommen als Shrink-Wrap-Terms bezeichnet) im Namen des Kunden zu akzeptieren. Diese können im elektronischen Format vorliegen, in die Software integriert sein oder Teil der Software-Dokumentation sein. Der Kunde bestätigt, dass seine Nutzung der SUSE-Software den Shrink-Wrap-Terms unterliegt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, diese Shrink-Wrap-Terms zu lesen, und gestattet es HPE hiermit, alle Shrink-Wrap-Terms in seinem Namen zu akzeptieren. Unter dem folgenden Link zur SUSE-EULA kann der Kunde die Bedingungen nachlesen: suse.com/licensing/eula.

Für SUSE-Software erhält der Kunde die jeweiligen Aktivierungscodes direkt von SUSE. Nach Erhalt der Codes arbeitet er mit HPE am Installationsprozess zusammen. Der Kunde muss HPE zeitnah über den Erhalt der Codes benachrichtigen und mit HPE am Installationsprozess zusammenarbeiten.

  • 8 PRIMÄRE KUNDENVERPFLICHTUNGEN

    Der Kunde muss die folgenden Verpflichtungen im Zusammenhang mit diesem Service erfüllen.

    8.1 Allgemein

    • Der Kunde stellt die von HPE angeforderten Details für die Werksintegration sowie die Bereitstellung und Konfiguration vor Ort bereit.
    • Der Kunde identifiziert primäre und sekundäre Ansprechpartner, die autorisiert sind, Lizenzbedingungen im Namen des Kunden zu akzeptieren. HPE bindet die Ansprechpartner des Kunden bei Aufbau und Konfiguration der Serviceinfrastruktur gegebenenfalls ein, um Lizenzvereinbarungen zu akzeptieren.
    • Der Kunde stellt HPE eine Kontaktliste bereit, die mindestens einen primären und einen alternativen Kontakt enthält, die während der gesamten Geschäftszeiten des betrieblichen Supports gemäß Tabelle 6A dieser Servicebeschreibung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
    • Der Kunde stellt die aktuelle Netzwerkarchitektur und die aktuellen Standards bereit, mit denen HPE das System erstellt und einrichtet.
    • Der Kunde erteilt HPE Zugriff auf Netzwerkservices, wie NTP, DNS, Standard-Gateways, Routen und Korrektur, falls erforderlich.
    • Der Kunde stellt nach Bedarf Anmeldedaten für Active Directory für die Inbetriebnahme und Integration der Lösung bereit.
    • Der Kunde ist für Sicherheit seiner proprietären und vertraulichen Informationen sowie die ordnungsgemäße Bereinigung oder Entfernung der Daten auf Produkten verantwortlich, die möglicherweise während des Reparaturprozesses ausgetauscht und an HPE zurückgesendet werden, um den Schutz der Kundendaten sicherzustellen. Weitere Informationen zu den Verpflichtungen des Kunden, darunter diejenigen, die in der „HPE Media Sanitization Policy“ und in der „Media Handling Policy for Healthcare Customers“ beschrieben sind, finden Sie unter hpe.com/mediahandling.
    • Der Kunde muss HPE VPN und/oder andere sichere Konnektivität wie von HPE festgelegt zu seinem Netzwerk zulassen, damit HPE die On-Premises-Umgebung von HPE GreenLake des Kunden verwalten kann.
    • Der Kunde nimmt alle Änderungen am vorhandenen Netzwerk vor, die erforderlich sind und während der Planungsphasen dieses Service identifiziert werden, und zwar vor der Ankunft vor Ort zum Ausführen von Konfigurations- und Integrationsaufgaben.
    • Die Vereinbarung für den Service muss von allen Parteien implementiert werden.
    • Kunden dürfen Systeme nach ihrer Bereitstellung in dem in der Leistungsbeschreibung angegebenen Rechenzentrum nicht verschieben oder ändern.
    • Der Kunde stellt vor Ankunft der Systeme sicher, dass die Standortvorbereitung (z. B. Energieversorgung und Kühlung) am vorgesehenen Installationsort der Hardware gemäß HPE Spezifikationen abgeschlossen ist.
    • Der Kunde stellt sicher, dass der Zugangsweg die Anforderungen an Rack-Höhe und -Abstand für die Lieferung der Rack-Lösung erfüllt.
    • Im Falle von BYOL ist der Kunde dafür verantwortlich, die richtige Menge und Version von VMware-Lizenzen wie von HPE vorgegeben bereitzustellen.
    • Im Falle von BYOL konfiguriert der Kunde das VMware-Konto so, dass das HPE Support-Team den VMware-Support im Namen des Kunden kontaktieren kann.
    • Der Kunde ist dafür verantwortlich, alle vertraulichen, sensiblen und personenbezogenen Daten zu entfernen, wenn er im Rahmen von SLA-Claims, Support-Tickets oder anderen Situationen Daten an HPE weitergibt.
    • Der Kunde muss HPE wie von HPE angefordert Wartungszeitfenster für die Wartung des Systems nennen.
    • Der Kunde muss zeitnahen Zugriff auf die Systeme für Korrekturmaßnahmen gewähren.
    • Kunden sind für die Betriebssystem-Images von Hosts und Gästen sowie deren Lizenzen verantwortlich. Die Host-Betriebssystem-Images müssen gemäß den von HPE veröffentlichten Richtlinien zur Vorbereitung von Bare Metal-Betriebssystemen vorbereitet werden. Die Liste der unterstützten Betriebssysteme und Versionen wird regelmäßig im Benutzerhandbuch aktualisiert.

    8.2 Serviceimplementierung

    Während der Systemimplementierung:

    • Gewährt der Kunde HPE physischen Zugang zum Standort für die anfängliche Installation und das Testen der Remote-Konnektivitäts-Software und/oder -Hardware.
    • Stellt der Kunde die gesamte für die Bereitstellung der Services relevanten Ausstattung am Kundenstandort bereit.
  • 9 GELTENDE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

HPE-Datenschutz und -Sicherheitszusatz

Datenverarbeitung und Sicherheitsmaßnahmen

https://www.hpe.com/psnow/doc/a50009358enw?jumpid=in_pdfviewer-psnowUnterauftragsverarbeiter von HPE für die Zwecke dieses Service

Unterauftragsverarbeiter von HPE für die Zwecke dieses Service

HPE as-a-Service-Bedingungen für Kunden (sofern im Änderungsformular nicht anders angegeben)

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