Pressemitteilung
Hewlett Packard Enterprise auf der Hannover Messe 2025
18. März 2025
- KI-Rechenzentren als modulare Heizkraftwerke
- Preisgekröntes Projekt mit Mercedes-Benz: 3D-Zwillinge ganzer Fabriken
- Der RoboCup-Vizeweltmeister live am HPE-Stand
- Wie HPE mit KI seine eigene Produktion, Logistik und Services optimiert
- Mit wenigen Mausklicks KI-Anwendungen in der Produktion ausrollen
Böblingen, den 18. März 2025 – Gemeinsam mit NVIDIA, mit dem Ausstellungspartner ACP sowie mit abat+, Aleph Alpha, Danfoss, Fogsphere und NetAllied Systems zeigt Hewlett Packard Enterprise (HPE) auf der diesjährigen Hannover Messe (Halle 15, Stand E60), wie Daten und künstliche Intelligenz (KI) zum Motor der industriellen Wertschöpfung werden. Zu den Highlights gehören:
KI-Rechenzentren als modulare Heizkraftwerke
Der Stromverbrauch der Rechenzentren weltweit soll laut Goldman Sachs Research durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bis 2030 um 165 Prozent steigen. Die breitflächige Nutzung der Server-Abwärme als Heizquelle könnte die Energiebilanz von KI dramatisch verbessern. Zusammen mit dem dänischen Heiz- und Kühltechnikspezialisten Danfoss hat HPE ein Container-Rechenzentrum entwickelt, das organisatorische und technische Hürden überwindet, die dem bisher im Weg standen. Es verwertet die Abwärme äußerst effektiv und lässt sich zudem flexibel dort platzieren, wo es Abnehmer gibt, etwa in der Nähe von Fernwärmenetzen. Auf der Hannover Messe zeigen HPE und Danfoss Kernbausteine der Lösung: a) ein KI-Serverrack, bei dem Kühlflüssigkeit direkt in die Server gepumpt wird, um deren Wärme zu absorbieren, b) ein Wärmerückgewinnungsmodul, mit dem die Wärme an Heizsysteme weitergegeben wird, c) einen Whirlpool als Wärmeabnehmer.
Preisgekröntes Projekt mit Mercedes-Benz: 3D-Zwillinge ganzer Fabriken
Fertigungsunternehmen haben immer noch Schwierigkeiten, digitale 3D-Zwillinge komplexer Anlagen wie Produktionslinien oder Fabriken zu erstellen. Dies liegt daran, dass die erforderlichen Daten über mehrere Anwendungen mit heterogener Semantik und Syntax verteilt sind. Auf der Hannover Messe zeigt HPE zusammen mit dem 3D-Softwareentwickler NetAllied Systems, wie Mercedes-Benz dieses Problem gelöst hat. Die 3D-Assets einer Fabrik werden über spezielle Konnektoren nativ aus Anwendungen wie CAD, PLM oder BIM geladen, auf einem Server gerendert und anschließend auf ein beliebiges Endgerät (auch VR- oder Mixed-Reality-Systeme) gestreamt. Dieses preisgekrönte Projekt schafft die Grundlage für eine schnellere Planung und Anpassung der Produktion und eine schnellere Markteinführung.
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Roboter-Fußball, und was die Fertigungssteuerung daraus lernen kann
abat+, IT-Lösungsanbieter für die Fertigungsindustrie, baut am HPE-Stand ein kleines Fußballfeld auf, wo Fußball-Roboter des Teams R-ZWEI KICKERS gegeneinander spielen. Das Team der Hochschule Kaiserslautern wurde in Kooperation mit abat+ in den letzten zwei Jahren Vizeweltmeister der RoboCup Standard Platform League in der Nachwuchswertung Challenge Shield. abat+ zeigt, wie die dabei eingesetzten Technologien, z. B. Computer Vision, kooperierende Agenten, Hybride KI und Reinforcement Learning, genutzt werden können, um beispielsweise die Variantenfertigung zu optimieren. Grundlage dafür ist das Manufacturing Execution System PLUS.
Wie HPE mit KI seine eigene Produktion, Logistik und Services optimiert
HPE ist einer der weltweit größten Hersteller von IT-Infrastruktur. Auf der Hannover Messe zeigt das Unternehmen, wie es mit maschinellem Lernen, Computer Vision und generativer KI seine Produktion, Lieferkette und Wartung optimiert. Ein Beispiel dafür ist das Verfahren CORA (Complexity Real Time Assessment) für Support-Services. KI klassifiziert dabei in Echtzeit die Kritikalität von Vorfällen bei Kunden (etwa ein Server-Ausfall) und leitet automatisch Gegenmaßnahmen ein. Mit CORA wurden bereits Millionen von Kunden-Incidents klassifiziert, was jeweils zwischen sechs und acht Sekunden dauerte. HPE präsentiert dieses Thema am HPE-Stand und in einem Best-Practice-Vortrag am 2. April um 10:00 Uhr in Halle 17, Stand E44.
Mit wenigen Mausklicks KI-Anwendungen in der Produktion ausrollen
HPE demonstriert, wie Fertigungsunternehmen mit der schlüsselfertigen KI-Komplettlösung HPE Private Cloud AI sehr schnell und einfach KI-Anwendungen in der Produktion ausrollen können. HPE Private Cloud AI gehört zum Portfolio NVIDIA AI Computing by HPE und bietet eine tiefe Integration vorkonfigurierter KI-Hardware und -Software von HPE und NVIDIA. Dabei kommen auch NVIDIA Blueprints für agentische und physische KI-Anwendungen zum Einsatz, etwa für digitale Zwillinge. Kunden können mit HPE Private Cloud AI KI-Anwendungen mit wenigen Mausklicks bereitstellen und den Prozess von Anfang bis Ende vereinfachen. Wie das geht, zeigt HPE an seinem Stand und in einer Masterclass am 1. April um 14:15 Uhr in Halle 17, Stand E44.
Von der Idee zur skalierbaren KI-Anwendung
Der HPE-Platinum-Partner ACP zeigt am HPE-Stand, wie Fertigungsfirmen mit KI-gestützten Lösungen ihre Produktqualität, Anlageneffektivität und Services verbessern können – etwa durch automatisierte Dokumentation und Fehleranalyse in der Produktion. ACP unterstützt seine Kunden dabei von der Idee bis zur skalierbaren KI-Anwendung: Eine klare Transformations-Roadmap bildet die Grundlage für die Optimierung von Prozessen und die Vernetzung von Produktionsabläufen. Weitere Schwerpunkte sind OT-Security und KI-Governance. Weitere Informationen zum ACP-Messeauftritt: https://www.acp-gruppe.com/de-de/news-und-events/hannovermesse-2025
KI beschleunigt Testprozesse in der Produktentwicklung
Software-Tests sind unverzichtbar, um die Zuverlässigkeit von Fahrzeug-Systemen sicherzustellen. Die Testprozesse sind allerdings mit hohem manuellen Aufwand verbunden. Sie nehmen deshalb bei Automobilfirmen knapp die Hälfte der Software-Entwicklungszeit in Anspruch. Aleph Alpha demonstriert am HPE-Stand am Beispiel einer Fahrzeug-Handbedienung für Bremse und Gas, wie ihr KI-Assistent den Testaufwand um über 30 Prozent reduzieren kann. Der Assistent ist Teil von Aleph Alphas Pharia Engineering Suite. Er nutzt generative KI, um beispielsweise die Wiederverwendung bereits vorhandener Tests zu erleichtern, die Testerstellung zu automatisieren und die Bereitstellung von Dokumentationen zu beschleunigen.
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KI-Echtzeitüberwachung erhöht Sicherheit industrieller Arbeitsplätze
Fogsphere, Spezialist für KI-gestützte Arbeitsplatzsicherheit, demonstriert am HPE-Stand seine Lösung Visual Assistant. Der KI-Assistent analysiert visuelle, Sensor- und Textdaten, um Gefahren und nicht konformes Verhalten in Echtzeit zu erkennen und sofortige Warnungen auszulösen. Dazu nutzt er unter anderem Computer Vision und multimodale Retrieval-Augmented Generation. Ein wichtiger Faktor für diese Lösung ist Edge Computing: Denn sie kann nur dann mit minimaler Latenz auf Gefahren reagieren, wenn die Daten auf Servern analysiert werden, die direkt vor Ort laufen. In Hannover zeigt Fogsphere seine KI-Lösung mit dem Edge-Server HPE ProLiant DL145 Gen11 als Betriebsplattform.
Über Hewlett Packard Enterprise
Das weltweit führende Technologie-Unternehmen Hewlett Packard Enterprise (HPE) entwickelt intelligente Lösungen, mit denen Kunden ihre Daten erfassen, analysieren und für ihre Wertschöpfung nutzen können. Mit Innovationen für Netzwerke, hybride Cloud und künstliche Intelligenz hilft das Unternehmen Kunden, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Prozesse umzugestalten und ihre Produktivität zu erhöhen. Weitere Informationen: www.hpe.com/de
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