Public Cloud

Was ist eine Public Cloud?

Eine Public Cloud ist eine Form des Cloud-Computings, die offen für alle Benutzer oder Abonnenten weltweit ist. Eigentümer, Betreiber und verantwortlich für das Management einer Public Cloud ist in der Regel ein Drittanbieter.

Wodurch unterscheidet sich die Public Cloud von der klassischen lokalen IT-Infrastruktur?

Public Clouds werden in einem dedizierten virtuellen Bereich innerhalb von traditionellen physischen Servern gehostet. Sie bieten den Benutzern Remote-Zugriff auf Verarbeitungsleistung und Datenspeicher der Enterprise-Klasse. Welche Vorteile bietet eine Public Cloud gegenüber einer typischen lokalen IT-Infrastruktur? Die Public Cloud lässt sich einfacher, schneller und kostengünstiger einrichten und managen. Zudem bietet sie Unternehmen nahezu grenzenlose Skalierbarkeit und Flexibilität, sodass sie die benötigten IT-Ressourcen bei Bedarf erweitern können.

Public Cloud-Modelle werden häufig von Unternehmen mit spezifischen oder vorhersehbaren Datenspeicher- und Verarbeitungsanforderungen genutzt. Solche Public Cloud-Services werden von Drittanbietern in einem von mehreren Modellen bereitgestellt, darunter Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS). In diesen Szenarien ist der Drittanbieter und nicht der Endbenutzer für das Management und die Aktualisierung der Public Cloud verantwortlich.

Trotz der Konnotation, eine Public Cloud sei „öffentlich“, bietet sie Unternehmen Sicherheit durch verschiedene Schutzebenen. Dazu gehören Container, strenge Zugriffsverfahren, die Verschlüsselung von Daten bei der Übertragung in und aus Datenspeicher, die Erkennung und Analyse von Cyberbedrohungen und weitere anbieterzertifizierte Schutzmaßnahmen, die mit Branchenbestimmungen konform sind.

Laut McAfee sagen 52 Prozent der Unternehmen, dass sie in der Cloud von mehr Sicherheit als bei ihrer lokalen IT profitieren.%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fwww.businesswire.com%2Fnews%2Fhome%2F20190617005945%2Fen%2FNew-McAfee-Report-Finds-Eighty-Seven-Percent-Companies%22%20data-analytics-region-id%3D%22footnote_tip%7Clink_click%22%3Ehttps%3A%2F%2Fwww.businesswire.com%2Fnews%2Fhome%2F20190617005945%2Fen%2FNew-McAfee-Report-Finds-Eighty-Seven-Percent-Companies%3C%2Fa%3E

Zugehörige HPE Lösungen, Produkte oder Services

Wie funktioniert eine Public Cloud?

IT-Administratoren erstellen ein Public Cloud-Netzwerk mit einer beliebigen Zahl von virtuellen Maschinen (VMs), die aus einer großen Gruppe von Rechenzentren eines Drittanbieters partitioniert werden. Durch die Virtualisierung ihrer Computing-, Verarbeitungs- und Datenspeicherressourcen können die Drittanbieter Endbenutzern eine Vielzahl von Cloud-Services bereitstellen – von einfachen Datenspeicheroptionen bis zu Softwareanwendungen und Entwicklungstools –, die alle über eine Internetverbindung zugänglich sind. Endbenutzer aus zahlreichen Unternehmen können auf diese Services über mobile Anwendungen oder Webportale zugreifen.

Drittanbieter berechnen häufig eine pauschale oder nutzungsabhängige Gebühr für ihre Services. Im Gegenzug übernimmt der Public Cloud-Anbieter das tägliche IT-Management, einschließlich der Public Cloud-Sicherheit. Beispiele für Public Cloud-Anbieter sind Google, Microsoft, Dropbox und viele weitere.

Vergleich von Public Cloud, Private Cloud und Hybrid Cloud

Eine Public Cloud ist nicht das einzige Cloud-Modell, das Unternehmen nutzen können. Abhängig von der Funktionalität und dem Betreiber kann eine Cloud in zwei zusätzliche Kategorien eingeteilt werden, die jeweils eigene Vorteile bieten.

 

Public Cloud

Für die meisten Unternehmen ist dieses Modell am kosteneffizientesten. Damit können sie On-Demand-Ressourcen bei Bedarf skalieren und das zeitaufwendige Management an einen Drittanbieter auslagern.

 

Private Cloud

Eine Private Cloud funktioniert genauso wie eine Public Cloud, mit dem Unterschied, dass die Verantwortung für Betrieb und Sicherheit der Private Cloud bei den einzelnen Unternehmen oder Organisationen selbst liegt, die auch Eigentümer der Cloud sind und sie an ihrem eigenen Standort betreiben. Im Vergleich zu einer Public Cloud erfordert dieses Modell höhere Investitionskosten für die anfangs notwendige Infrastruktur. Auch wenn eine Private Cloud langfristig gesehen kostengünstiger sein kann, bietet sie nicht dasselbe Maß an Flexibilität wie eine Public Cloud.

 

Hybrid Cloud

Dieses Modell verbindet Aspekte von Public und Private Cloud, wobei sich bestimmte Ressourcen in der Public Cloud befinden und andere lokal bleiben. Die Hybrid Cloud ist eine attraktive Option für Unternehmen mit vielfältigen Workloads, die möglicherweise bestimmte Sicherheits- und Bandbreiten-Niveaus benötigen.

Moderne Public Cloud-Anwendungen

Public Cloud-Lösungen gehören heute zu den am häufigsten für Computing und Datenspeicher genutzten IT-Infrastrukturen. Zu den gängigsten Beispielen zählen Google Workspace, Amazon Web Services (AWS), Dropbox und Microsoft-Angebote wie Microsoft 365 und Azure sowie Streamingdienste wie Netflix. In jedem Fall nutzen mehrere Kunden dieselben Ressourcen über eine öffentliche Internetverbindung, wobei Kennwörter als erste Sicherheitsmaßnahme verwendet werden.

Google Workspace bietet mehrere Anwendungen, die von der Textverarbeitung über virtuellen Datenspeicher bis zu virtuellen Konferenzräumen reichen. Die Anwendungen werden von einer oder mehreren Personen in einer Organisation oder einem Unternehmen verwendet – häufig gleichzeitig. Mit Public Cloud-Lösungen können Daten aller Art abgerufen, bearbeitet und gemeinsam genutzt werden. Dies sorgt für ein Maß an Produktivität, das mit reiner On-Premises-IT nicht möglich oder zugänglich wäre. Heute können Mitarbeiter nahezu überall auf der Welt arbeiten und von dort auf Daten zugreifen. Damit werden der Betrieb und die Zusammenarbeit vieler Unternehmen neu definiert.

Public Cloud-Speicheroptionen bieten außerdem verbesserte Sicherheits- und Backup-Funktionen. Im Fall von Serverausfällen oder -fehlern bleiben die in die Cloud hochgeladenen Daten intakt.

Public Clouds sind auch ideal für flexible oder variable Workloads, da sie Benutzern den Zugriff auf On-Demand-Ressourcen sprichwörtlich auf Knopfdruck ermöglichen. Damit profitieren Unternehmen von einer effizienteren Methode zur Reduzierung unnötiger IT-Kapazität.

HPE und die Public Cloud

Analysten schätzen, dass bis 2025 fast 163 ZB Daten erzeugt werdenThe%20Economist%2C%20%E2%80%9EData%20is%20giving%20rise%20to%20a%20new%20economy%E2%80%9C%2C%206.%20Mai%202017.. HPE unterstützt Organisationen und Unternehmen mit zahlreichen Angeboten wie HPE GreenLake und HPE Apollo und ProLiant Servern beim Einsatz einer Vielzahl verschiedener Cloud-Lösungen, mit denen sie Daten nutzen und deren Potenzial bestmöglich ausschöpfen können. Diese Lösungen tragen dazu bei, eine Überbereitstellung von IT zu begrenzen, komplexeste Prozesse zu automatisieren, die geschäftliche Agilität und allgemeine Zuverlässigkeit zu verbessern und die Kosten in den wichtigsten Bereichen zu senken. Durch das umfassende Management von Cloud-Lösungen bietet HPE seinen Partnern die Möglichkeit, sich auf ihren Geschäftsbetrieb mit weniger Unterbrechungen zu konzentrieren.

HPE Cloud-Management-Lösungen haben die Wahrscheinlichkeit, innerhalb von drei Jahren einen ROI zu erzielen, um 287 Prozent erhöht, ungeplante Ausfallzeiten um 85 Prozent reduziert und die IT–Effizienz insgesamt um 35 Prozent gesteigert%E2%80%9EThe%20Business%20Value%20of%20HPE%20GreenLake%20Management%20Services%E2%80%9C%2C%20eine%20Studie%20im%20Auftrag%20von%20HPE%2C%20Oktober%202019.

Bei der Zusammenarbeit mit dem Service-Provider CGI Portugal, einem führenden Anbieter von IT-Consulting und -Lösungen, unterstützte HPE dessen Serviceangebot mit einer zuverlässigen, nutzungsbasierten Datenspeicher- und Sicherungslösung. Damit konnte CGI Portugal ein breites Spektrum an geschäftskritischen Anforderungen abdecken und den Datenschutz verbessern. Mit den zusätzlichen flexiblen Datenspeicher- und Managed-Analytics-Funktionen konnte CGI Portugal spezifische und variable Anforderungen besser erfüllen. Insgesamt senkte CGI Portugal die Datenspeicherkosten um 70 Prozent und erhöhte gleichzeitig die Datenspeicherflexibilität.