Hybrid Cloud

Was ist eine Hybrid Cloud?

Eine Hybrid Cloud ist eine Kombination aus verschiedenen Computing-Umgebungen – Public Clouds und Private Clouds, bestehend aus „Edge-Standorten“ oder „On-Premises-Rechenzentren“. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Workloads über mehrere Cloud-Infrastrukturen hinweg zu verwalten und zu verschieden, was die Effizienz steigert, Kosten senkt und bestehende Funktionen optimiert, um die Initiativen zur digitalen Transformation zu stärken.

Zum Hybrid Cloud-Computing für Unternehmen gehören Ressourcen und Services verschiedener Cloud-Infrastrukturen. Durch den Einsatz von Integrations-, Orchestrierungs- und Koordinationstechniken werden die Informationen außerdem gemeinsam genutzt und synchronisiert. Für Hybrid Cloud-Implementierungen ist ein zuverlässiges Hybrid Cloud-Networking sehr wichtig, das effizient über On-Premises-Rechenzentren oder Edge-Standorte hinweg läuft. LAN (Local Area Network), WAN (Wide Area Network), VPN (Virtual Private Network), und APIs (Application Programming Interfaces bzw. Anwendungsprogrammierschnittstellen) werden eingesetzt, um die Konnektivität zwischen den Umgebungen herzustellen.

Eine Hybrid Cloud bietet Virtualisierung, Containerisierung, Speichertools und ein softwaredefiniertes Netzwerk, um Ressourcen zu sammeln und auf sie zuzugreifen. Unternehmen können eine Hybrid Cloud für eine schnelle Anwendungsmigration und zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen nutzen.

 

Skalierung von Computing-Ressourcen und Kosten eingrenzen

Mit einer Hybrid Cloud kann ein Unternehmen Computing-Ressourcen skalieren und die enormen Kosten für die Bewältigung von Nachfragespitzen eingrenzen. Darüber hinaus bieten Hybrid Clouds Unternehmen die Flexibilität, lokale Ressourcen freizugeben, um bei Bedarf sensiblere Daten und Anwendungen zu speichern und auszuführen.

 

Begrenzung des Public Cloud-Zugriffs

Hybrid Clouds bieten Unternehmen auch die Möglichkeit, den Zugriff der Public Cloud auf ihren gesamten Datenpool zu beschränken, indem sie die Public Cloud nur für Überläufe nutzen. Auf diese Weise wird eine höhere Cybersicherheit gewährleistet. Darüber hinaus kann ein Unternehmen durch die Begrenzung der Public Cloud-Nutzung von dem Vorteil profitieren, nur für die tatsächlich benötigten Ressourcen zu bezahlen – ohne zusätzliche Infrastruktur, die die meiste Zeit ungenutzt bleibt.

 

Zugehörige HPE Lösungen, Produkte oder Services

Hybrid Cloud-Wachstum

Es ist nicht überraschend, dass seit Beginn des Hybrid Cloud-Computings seine Popularität enorm zugenommen hat und das traditionelle Daten-Outsourcing zurückgegangen ist. Tatsächlich wird erwartet, dass der Hybrid Cloud-Markt bis 2025 auf 128 Milliarden US-Dollar anwachsen wird, wobei 98 % der Unternehmen planen, die Umgebung zu nutzen.

Wie funktioniert eine Hybrid Cloud-Umgebung?

Unternehmen nutzen Hybrid Cloud-Services, indem sie On-Premises-Ressourcen mit Private Cloud-Services und Public Cloud-Services von Drittanbietern kombinieren. Dabei wird die Instrumentierung zwischen ihnen aufgeteilt, sodass Workloads zwischen den Public und Private Cloud-Plattformen verschoben werden können, wenn sich die Computing-Anforderungen ändern.

Im Grunde funktioniert ein Hybrid Cloud-Modell durch den Austausch von Informationen zwischen Onsite- und Offsite-Plattformen. Die Interkonnektivität zwischen den Plattformen wird durch Datenvirtualisierung erreicht sowie durch verbindende Tools und Protokolle wie APIs (Application Programming Interfaces), VPNs (virtuelle private Netzwerke) und/oder WANs (Wide Area Networks).

Doch die Verwaltung eines Hybrid Cloud-Modells ist weitaus mehr als nur das Verschieben von Anwendungen in die Cloud. Die IT-Abteilung muss die Ressourcen auch konfigurieren, damit sie kommunizieren können. Darüber hinaus wird die Investition durch die erforderliche Schulung der Benutzer und die Gewährleistung einer erfolgreichen Bereitstellung und langfristigen Wartung erhöht.

Als ein solches ressourcenintensives Projekt sollte die Umstellung auf Hybrid Cloud Computing sorgfältig überlegt werden. Obgleich diese kombinierte Umgebung Unternehmen mehr Flexibilität und mehr Optionen für die Datenbereitstellung bietet, kann die damit einhergehende gestiegene Komplexität IT-Abteilungen vor Herausforderungen stellen.

 

Was sind die Vorteile einer Hybrid Cloud?

Eine Hybrid Cloud bietet Virtualisierung, Containerisierung, Speichertools und ein softwaredefiniertes Netzwerk, um Ressourcen zu sammeln und auf sie zuzugreifen. Unternehmen können eine Hybrid Cloud für eine schnelle Anwendungsmigration und zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen nutzen. Die meisten Unternhemen setzen Hybrid Cloud-Modelle wie folgt zu ihrem Vorteil ein:

  • Einfacherer Betrieb
  • Risiken verringern
  • Workload-Effizienz erhöhen
  • Kapazitätserweiterung, um Nachfragespitzen zu decken
  • Niedrigere Kosten
  • Regulatorische Governance und Sicherheit effektiv einhalten

Dank all dieser Vorteile der Hybrid Cloud erhöht ein Hybrid Cloud-Modell die allgemeine Agilität und Flexibilität eines Unternehmens und verkürzt die Zeit, um neue Services anzubieten, von Monaten auf Stunden. Außerdem führt das Modell zu einer verbesserten Entwicklerproduktivität, da Entwickler neue Anwendungen extern iterieren, testen und bereitstellen können, wodurch der Personalbedarf für die Verwaltung des Ablaufs sinkt. Darüber hinaus können IT-Abteilungen auch ihre Cloud-Infrastruktur vor Ort reduzieren und so große Kapitalinvestitionen einsparen. Einige andere Vorteile der Hybrid Cloud zur Beschleunigung der digitalen Transformation sind Leistung, flexible Prozesse und verbesserter ROI.

Ebenso können Entwickler mit einem Hybrid Cloud-Modell ihre Anforderungen an die Cloud-Infrastruktur mithilfe der Software selbst erstellen und ändern. Diese Leistungsfähigkeit sorgt zudem für schnellere Innovationen und Infrastruktureffizienz.

Wie nutzen Unternehmen die Hybrid Cloud?

Bei jedem Unternehmen, das auf die Hybrid Cloud umstellt, stellen verschiedene Benutzertypen unterschiedliche Prozesse bereit, von denen das gesamte Unternehmen profitiert.

IT-Entscheidungsträger können:

  • die Bereitstellung und Verwaltung von lokalen und Cloud-Ressourcen automatisieren
  • die schnelle Erstellung von virtuellen Maschinen (VM) und Containern ermöglichen
  • den Entwicklungsprozess, um neue Produkte schneller als je zuvor auf den Markt zu bringen, beschleunigen
  • Self-Service für die Cloud-Entwicklung sicherstellen
  • ein VM-Cluster in eine Private Cloud verwandeln
  • Container und Bare Metal in Private Clouds verwandeln
  • mit jedem Anbieter zusammenarbeiten
  • die Infrastruktur intelligent skalieren

 

Entwickler können von Cloud-Umgebungen profitieren, die:

  • flexibel sind
  • optimierte Arbeitsbereiche für Entwicklungsprojekte beinhalten
  • vollständige Self-Service-Bereitstellung, Tools und Zugriff auf einen Katalog kuratierter Tools, Vorlagen und Ressourcen bieten

 

Chief Information Officers (CIOs) können die Produktivität mit Hybrid Cloud-Technologien verbessern, die:

  • die schnelle Bereitstellung neuer Services ermöglichen
  • eine Änderung des IT-Denkens weg vom Betrieb und hin zu Anwendungen ermöglichen

 

Führungskräfte in Geschäftsbereichen können Kosten/Produktivität im Auge behalten und Plattformen und Systeme nutzen, die ihnen dabei helfen:

  • ihre Ziele direkt ohne Eingreifen der IT-Abteilung zu erreichen
  • ihre individuellen Service-Level zu verbessern
  • Die allgemeine Lage des Unternehmens zu verbessern

 

Warum nutzen Unternehmen die Hybrid Cloud?

Unternehmen nutzen die Hybrid Cloud aus folgenden Gründen:

  • Workload-Optimierung: Die Hybrid Cloud bietet die Flexibilität, kritische Workloads aus Sicherheits- und Compliance-Gründen auf einer dedizierten Infrastruktur auszuführen.
  • Skalierbarkeit von Ressourcen: Unternehmen können Ressourcen nach Bedarf nach oben oder unten skalieren. So können sie bestehende Ressourcen bei steigenden Workloads einfacher nutzen, ohne zusätzliches Geld für den Kauf neuer Ressourcen auszugeben, und verhindern eine zu geringe Auslastung während der regulären Arbeitszeiten.
  • Business Continuity: Die Hybrid Cloud repliziert die Daten und Anwendungen zwischen Private und Public Clouds und stellt so bei Systemproblemen oder während Ausfällen die Business Continuity sicher.
  • Niedrige Kosten: Unternehmen können für verschiedene Workloads eine bezahlbare Infrastruktur wählen. Ein Pay-as-you-go-Modell ist außerdem eine hervorragende Möglichkeit, Kosten zu optimieren.

Aus welchen Komponenten besteht eine Hybrid Cloud?

Unternehmen, die verstehen, aus welchen zentralen Komponenten eine Hybrid Cloud besteht, können das Potential dieser stabilen Architektur und die verfügbaren Funktionen zu ihrem Vorteil nutzen, um ihre Cloud-Strategie zu verbessern und die digitale Transformation zu fördern.

  • On-Premises-Rechenzentrum: Unter einem On-Premises-Rechenzentrum versteht man ein Rechenzentrum, das sich am Standort des betreffenden Unternehmens befindet. Dazu gehören Datenspeichersysteme, Server, die Netzwerkinfrastruktur sowie die Hardware, die Sie bei der Verwaltung der Daten und Anwendungen Ihres Unternehmens unterstützen. Sie können Private Clouds in der On-Premises-Infrastruktur ausführen, indem Sie die Computing-Ressourcen virtualisieren.
  • Public Cloud: Bei der Public Cloud handelt es sich um ein Cloud-Computing-Modell, bei dem Computing-Ressourcen und Services mithilfe eines externen Dienstleisters über das Internet bereitgestellt werden. Dazu gehören virtuelle Maschinen, Datenspeicher, Anwendungen sowie Entwicklungs- und Bereitstellungsumgebungen, die für verschiedene Unternehmen über dieselbe Infrastruktur bereitgestellt werden. Unternehmen können die Public Cloud Services in einem Pay-as-you-go-Modell nutzen und Ressourcen nach Bedarf hinzufügen oder entfernen.
  • Private Cloud: Bei der Private Cloud handelt es sich um ein Cloud-Computing-Setup, das speziell für ein einzelnes Unternehmen zur Verfügung gestellt wird und im Vergleich zur Public Cloud hohe Sicherheit bietet. Außerdem sind mehr individuelle Anpassung möglich. Ebenso bietet dieses Setup Vorteile wie Zugriffskontrolle, Flexibilität, Skalierbarkeit und einfache Service-Bereitstellung. Unternehmen entscheiden sich für Private Clouds, um den Datenschutz und die Integrität vertraulicher Dokumente, personenbezogener Daten, geistigen Eigentums und anderer gefährdeter Daten zu wahren. Bei der Private Cloud handelt es sich außerdem um ein Single-Tenant Setup, was bedeutet, dass alle Ressourcen nur für einen Client verfügbar sind.
  • Hybrid Cloud-Management-Plattform: Die Hybrid Cloud-Management-Plattform verbindet Private- und Public Cloud-Umgebungen und ermöglicht Ihnen, Workloads in beiden Cloud-Infrastrukturen zu kontrollieren, bereitzustellen und zu automatisieren. Sie bietet die effektive Nutzung und schnelle Integration von Ressourcen sowie eine einheitliche Steuerung aller Bereitstellungen in der Hybrid Cloud. Sie müssen die Sicherheits- und Governance-Richtlinien einhalten, den Workload-Bestand erfassen und Service Level Agreements zustimmen. Das Hybrid Cloud-Management bietet Self-Service- und Service-Aggregation-Funktionalitäten, Verwaltung von Workloads, Kostenanalysen sowie die Orchestrierung von Verwaltung, Releases und Bereitstellungen.
  • Hybrid Cloud-Automatisierung and -Orchestrierung: Die Cloud-Orchestrierung zentralisert die Verwaltung automatisierter Aufgaben von mehreren Cloud-Systemen auf einer einzigen Plattform. Die zentral zusammengefasste Kontrolle über eine einzige Orchestrierungsebene ermöglicht die Erstellung von vernetzten Workflows, die Multi-Cloud-Umgebungen umfassen. Mit Workload-Automatisierung lässt sich jede hybride Umgebung koordinieren – ob Hybrid or Multi-Cloud. Durch die Automatisierung können Cloud-Jobs und die Workloads wichtiger Aufgaben in einem Bruchteil der Zeit erledigt werden, was die Effizienz und Produktivität des Unternehmens steigert.

Mit welchen Herausforderungen ist eine Hybrid Cloud verbunden?

Hybrid Cloud-Umgebungen sind mit vielen Herausforderungen verbunden, denen sich Unternehmen stellen müssen, um Datenschutzverletzungen und schwere negative Auswirkungen zu verhindern. Um diese Probleme zu vermeiden, ist eine strategische Planung und die Umsetzung der richtigen Maßnahmen unerlässlich.

  • Sicherheit: Es ist unerlässlich, den Datenschutz für alle in der Cloud gespeicherten Informationen zu gewährleisten. Cloud-Service-Unternehmen sichern zwar Datenintegrität zu; dennoch ist es kritisch, mithilfe von Datenverschlüsselungstechniken und einer Zugriffssteuerung strenge Sicherheitskontrollen einzurichten, um Datenschutzverletzungen zu vermeiden, das Zugriffsmanagement im Blick behalten und Compliance-Standards einhalten zu können. Gängige Angriffe sind unter anderem Malware-Angriffe und Identitätsdiebstahl, die mögliche finanzielle Verluste und Rufschädigung nach sich ziehen können.
  • Netzwerk: Hybrid Cloud-Umgebungen gehen mit Herausforderungen wie die Komplexität bei der Netzwerkkonfiguration, Einschränkung der Bandbreite und Netzwerklatenz einher. Der Aufbau effizienter Verbindungen zwischen den On- und Off-Premises-Cloud-Umgebungen über VPN-Verbindungen oder Standleitungen ist manchmal schwierig. Auch die Implementierung von Sicherheitstechniken wie Verschlüsselung, Angriffserkennungsystemen und Firewalls kann eine gewaltige Aufgabe darstellen. Um den Datentransfer zwischen den Cloud-Umgebungen zu vereinfachen, ist es sehr wichtig, eine angemessene Bandbreite zu haben und die Latenz zu verringern.
  • Kosten: Bei der Verschiebung großer Datenmengen zwischen verschiedenen Cloud-Umgebungen können für Unternehmen zusätzliche Kosten anfallen, darunter die von Dienstleistern erhobenen Gebühren, oder Unternehmen müssen ihre Datenmigrationsstrategien optimieren, um Kosten zu senken. Unternehmen brauchen auch verschiedene Softwarelösungen und -Lizenzen, was bei unsachgemäßer Verwaltung zu zusätzlichen Ausgaben führen kann. Einige andere Betriebskosten (Überwachung, Management und Support) umfassen Gebühren wegen Anbieterabhängigkeit (wenn mit verschiedenen Cloud-Service-Anbietern gearbeitet wird) sowie Ausgaben für die Hybrid Cloud Infrastruktur (Software-, Hardware- und Netzwerkgeräte).
  • Transparenz: Bietet die Möglichkeit, den aktuellen Zustand eines Systems anhand der vom System generierten Daten zu messen. Durch die Untersuchung aller verfügbaren Eingaben wird ein umfassendes Verständnis des verteilten Systems geboten. Im Gegensatz zu Cloud-Überwachungslösungen, die Leistungsindikatoren auf Dashboards anzeigen, damit IT-Teams Probleme erkennen und lösen können, nutzen Transparenz-Plattformen Protokolle, Marker und Kennzahlen, die aus Ihrer gesamten Infrastruktur gesammelt werden, um Sie bei möglichen Problemen noch vor deren tatsächlichen Auftreten zu warnen. Die Transparenz ist zwar ein leistungsstarkes Mittel für eine Cloud-native Architektur, aber sie hat auch Einschränkungen. Dynamische Multi-Cloud-Umgebungen werden immer komplexer und viele ältere Transparenz-Plattformen haben es schwer damit, Zusammenhänge mit Ursächlichkeiten in Verbindung zu bringen und zu erkennen, welche Maßnahmen, Funktionen, Anwendungen und Lösungen geschäftliche Auswirkungen haben. Die isolierte Infrastruktur, die Entwicklung, der Betrieb und die Business Teams erzeugen unzählige wichtige Informationen, die nicht erkannt oder zu spät wahrgenommen werden.
  • Lastausgleich: Cloud Workload Balancing verteilt Workloads auf Computing-Umgebungen und gleicht den Netzwerkverkehr darüber aus. Organisatorische Workload-Anforderungen können erfüllt werden, indem der eingehende Datenverkehr auf mehrere Server, Netzwerke oder andere Ressourcen geleitet wird. Gleichzeitig kann der Lastausgleich die Leistung verbessern und vor Unterbrechungen bei der Servicebereitstellung schützen. Das Workload Balancing oder der Lastausgleich teilt nicht nur die Service-Anforderungen den Plattformen zu, sondern kann sie auch auf mehrere Standorte aufteilen. Ein Cloud-basierter Lastausgleich kann die Leistung verbessern und Kosten senken, indem die Hybrid Cloud-basierte Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Agilität genutzt werden, um den Anforderungen der verteilten Workload gerecht zu werden.
  • Datenzugriff: Cloud- und daher auch Hybrid Cloud-Umgebungen müssen Datenschutz bieten. Der Schwerpunkt der Sicherheits- und Schutzrichtlinien liegt darauf, Datenzugriff für die richtigen Benutzer bereitzustellen, besonders wenn Daten über mehrere Cloud-Plattformen und Standorte verteilt gespeichert sind. Mit einer Hybrid Cloud erhöht sich das Risiko für eine erhebliche Datenschutzverletzung innerhalb eines Ökosystems. Gleichzeitig muss jedoch der Zugriff auf Benutzergruppen ermöglicht werden, um Produktivität und Wachstum für das Unternehmen zu ermöglichen. Sicherheits-, CloudOps- und DevSecOps-Teams stehen vor diesem Problem, dass sie den größtmöglichen Zugriff gewähren und dabei auch stabile Sicherheit, Datenschutz und Compliance gewährleisten müssen.
  • Multi-Cloud ITOps: Die Rolle von ITOps in einer Multi-Cloud-Umgebung unterscheidet sich von herkömmlichen Techniken und Methodologien in traditionellen On-Premises-Umgebungen. In einer Hybrid Cloud muss das Hauptaugenmerk auf der Optimierung und Automatisierung von Verwaltungsaufgaben liegen. Das Ziel von ITOps ist die Bereitstellung einer hochleistungsfähigen und konsistenten IT-Umgebung. Daher muss ITOps wachsende Workloads bewältigen, die in die Cloud-Plattformen verschoben werden, wodurch die Komplexität auch aufgrund der Verlinkung zu älteren On-Premises-Umgebungen zunimmt. Bei den Funktionen von ITOps liegen die Schwerpunkte auf der Verwaltung von Workload-Leistung für wichtige Anwendungen, auf Funktionalität und Zuverlässigkeit des zentralen Systems sowie auf genereller Leistung durch eine Automatisierung von Konfigurationsänderungen. In vielen Unternehmen und abhängig von dem Umfang der Hybrid Cloud-Einführung, entwickelt sich das ITOps-Teams zu CloudOps-Teams weiter, die die Aufgaben von DevOps und Sicherheitsabteilungen mit abdecken.

Was ist die Zukunft der Hybrid Cloud?

Durch das schnell Voranschreiten der Technologie, ist die Zukunft der Hybrid Cloud vielversprechend und transformativ. Wenn Unternehmen ihre grundlegenden Probleme angehen und Ihren Prozesse revolutionieren wollen, brauchen sie hybride Lösungen. Die Zukunft bringt deutliche Innovationen, verbesserten ROI und Infrastruktureffizienz, die sie dabei unterstützt, das Potential einer Hybrid Cloud zu nutzen.

Wachsende Nachfrage nach Hybrid Cloud-Lösungen:

  • Hybrid Cloud-native Anwendungen: Die steigende Entwicklung Cloud-nativer Anwendungen hat die Nachfrage nach Hybrid Cloud-Lösungen gesteigert, die eine schnelle Integration zwischen Public- und On-Premises-Cloud-Umgebungen ermöglichen. Unternehmen können die Flexibilität und die Skalierbarkeit der Public Cloud steigern und ihre Informationsassets und Anwendungen fest im Griff haben.
  • Edge Computing und IoT: Die Weiterentwicklung von Internet der Dinge (IoT-)Geräten und Echtzeitverarbeitung macht eine Hybrid Cloud-Umgebung erforderlich, um Edge-Geräte mit Rechenzentren zu verbinden. Mit einer Hybrid Cloud-Architektur können Unternehmen Daten am Edge verarbeiten und auswerten und das Potential von Cloud- Storage und Analysen nutzen.
  • Hybrid Cloud-Management und -Orchestrierung: Um die Komplexität von Hybrid Cloud-Umgebungen zu bewältigen, benötigen Unternehmen Management- und Orchestrierungstools, mit denen sich alle Daten kontrollieren und automatisieren lassen, und um eine Übersicht über alle Daten in den verschiedenen Cloud-Umgebungen zu erhalten. Hybrid Cloud-Management-Lösungen müssen fortschrittliche Verwaltungsfunktionen bereitstellen, um den Betrieb zu managen und die Nutzung von Ressourcen zu erweitern.
     

Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt:

  • Datenintegration und Interoperabilität: Da die Hybrid Cloud integrierte Anwendungen und Daten beinhaltet, die auf unterschiedlichen Plattformen liegen, ist es eine ziemliche Herausforderung, die Integrität, Sicherheit, Konsistenz und Interoperabilität der Daten zu wahren. Es ist sehr wichtig, dass Sie über fortschrittliche Funktionen und Standardprotokolle verfügen, die Daten schützen und nahtlose Kommunikation in mehreren Umgebungen bereitstellen.
  • Sicherheit und Compliance: Die Daten sind an verschiedenen Standorten und bei unterschiedlichen Cloud-Dienstanbietern gespeichert. Daher ist es sehr wichtig, die Sicherheit und Compliance aller Hybrid Cloud-Setups sicherzustellen. Unternehmen müssen starke Datenschutz- und Datensicherheitsmaßnahmen implementieren, wie z. B. ein Identitäts- und Zugriffsmanagement und die Erkennung von Sicherheitsbedrohungen zum Schutz von Informationsassets.
  • Kostenoptimierung: Die Hybrid Cloud-Modelle verfügen über dynamische Preismodelle und erfordern zahlreiche weitere Lizenzen für Software und Lösungen. Um die Ausgaben zu verringern, die Ressourcenzuweisung und -nutzung zu verbessern und die Kosteneffizienz zu optimieren, brauchen Unternehmen fortschrittliche Kostenmanagementtools und -taktiken.
     

Das moderne Betriebsmodell zur Unterstützung der Edge-to-Cloud-IT:

  • Ein einheitliches Cloud-Erlebnis: Die Umstellung auf Hybrid Cloud-Plattformen ist eine der wichtigsten Festlegungen bei der Einführung eines modernen IT-Betriebsmodells. Ein einheitliches Cloud-Erlebnis für alle Workloads soll die Zeit bis zum Erreichen der digitalen Ambitionen verkürzen. Es erfordert konzentrierte Anstrengungen und Prioritäten im gesamten Betriebsmodel, um die Geschwindigkeit, die Agilität, die Kontrolle und IT-Wirtschaftlichkeit zu nutzen, die ein Hybrid Cloud-Ansatz bieten kann.
  • Mehr als Infrastruktur: Ein modernes Betriebsmodell ist mehr als eine Infrastrukturplattform. Es erfordert einen kulturellen Wandel, der Mitarbeiter, Unternehmen und Technologie-Stack komplett umfasst.
  • Reifegrad der Fähigkeiten: Das moderne Betriebsmodell erfordert Reife in allen Kernbereichen wie Strategie und Governance, Belegschaft, Sicherheit, Daten, Anwendungen, Betrieb, DevOps und Innovation. Die Kombination an Fähigkeiten bestimmt die Wirksamkeit des modernen Betriebsmodells.

Wie kann HPE Sie bei der Modernisierung Ihres Unternehmens mit der Hybrid Cloud unterstützen?

HPE sorgt für agile Anwendungen und Daten, um Komplexität und Silos zu beseitigen und die Geschwindigkeit und Flexibilität mit gängigen Tools, Prozessen und Automatisierung zu steigern. Wir helfen Ihnen dabei, die nicht Cloud-nativen Apps anzugehen, die Sie behindern, und begleiten Sie auf dem Weg zu einer einheitlichen, modernen Cloud-Strategie. Dabei können Sie von vielen unserer Lösungen für eine reibungslose Umstellung profitieren.

Entwickeln Sie mit dem HPE Transformation Program for Cloud Service eine Cloud-Roadmap, um Mitarbeiter, Prozesse und Technologien auf eine ganzheitliche Cloud-Transformation vorzubereiten.

Stellen Sie mit HPE Pointnext Services auf agile IT-Lösungen um. HPE Pointnext berät Sie hinsichtlich der IT-Strategie zur Transformation von Hybrid Cloud-Umgebungen, zur erfolgreichen Nutzung von KI und zur Entwicklung von Innovation am Edge.

Holen Sie sich mit der HPE Ezmeral Container Platform das Beste der Cloud für Ihre nicht Cloud-nativen Anwendungen. Containerisieren Sie monolithische Anwendungen, um die Effizienz zu verbessern, die Agilität zu erhöhen und Portierbarkeit zu ermöglichen – durch Rebuilding und Refactoring von Anwendungen, die in die Cloud verlagert werden müssen.

Verwalten Sie Ihre Hybrid Cloud-Umgebung mit HPE GreenLake und profitieren Sie von einer effektiveren Ausführung, Verwaltung und Optimierung ihrer Hybrid IT. Über Point-and-Click erhalten Sie Zugriff auf eine integrierte Ansicht des Kosten-, Governance-, Leistungs- und Sicherheitsstatus Ihrer hybriden Umgebung und auf umfassende Compliance-Funktionen, Kostenübersichten und -analysen.