HPE GreenLake for VMware Cloud Foundation

managed for you

  • 1. ÜBERSICHT

    HPE GreenLake bietet VMware Cloud Foundation™ (HPE VCF co-engineered, managed for you) als Vor-Ort-Cloud-Service, der unseren Kunden die betriebliche Effizienz der Cloud mit Datenhoheit und einem besser vorhersehbaren und zuverlässigen Betrieb zur Verfügung stellt. Diese Lösung wird als Service angeboten und ermöglicht rasche Innovationen, die eine schnellere Markteinführung und Nutzung auf Abruf ermöglichen.


    Unsere technischen Management- und Supportkapazitäten ermöglichen es Ihnen, VCF in großem Maßstab und mit geringerem Risiko zu betreiben.


    Hewlett Packard Enterprise bietet eine integrierte VMware Software Defined Datacenter (SDDC)-Plattform, die auf der HPE GreenLake Cloud-Modulinfrastruktur aufbaut und Rechen-, Speicher- und Netzwerkfunktionen umfasst, um Anwendungen und Workloads auf VMware® vor Ort auszuführen.

    HPE GreenLake for VCF eröffnet folgende Möglichkeiten:

    • Kunden nutzen Workload-Domänen als Service und HPE verwaltet den VCF-Software-Stack sowie den Infrastrukturbetrieb.
    • Die Kapazität wird am Standort des Kunden bereitgestellt und von HPE verwaltet.
    • Die Verwaltung der Workload-Domäne der virtuellen Infrastruktur (VI) erfolgt über die HPE GreenLake Plattform und wird mit VMware-eigenen Tools durchgeführt.
    • Kunden/Entwickler verwalten die VI-Workload-Domäne, virtuelle Maschinen (VMs), Container, Anwendungen und Daten selbst.

    Die HPE GreenLake Cloud Services umfassen ein integriertes System, das mit den von Ihnen ausgewählten standardisierten Recheninstanzen und Services für die Inbetriebnahme, Konfiguration und den laufenden Support vorkonfiguriert ist. Darüber hinaus wird ein Kundenteam zugewiesen, das als Ansprechpartner für den Kunden und als operative und/oder technische Kontaktstelle für den Support fungiert. Der Kunde ist in erster Linie für die Bereitstellung seiner Workload-Domänen, Cluster, VMs, Anwendungen und Daten verantwortlich.


    Diese Servicebeschreibung und die darin definierten Servicefunktionen beschreiben die wichtigsten Komponenten von HPE GreenLake for VCF – HPE VCF co-engineered-Managed for you. Der ebenfalls in diesem Datenblatt aufgeführte Leistungsumfang ist auf die gewählten Anforderungen zugeschnitten, wird in einer gemeinsam vereinbarten und umgesetzten Leistungsbeschreibung (SOW) detailliert beschrieben und kann nicht separat erworben werden. Alle in diesem Datenblatt verwendeten Begriffe haben die ihnen in diesem Dokument oder in den HPE aaS-Bedingungen gegebene Bedeutung.

  • 2. SERVICEVORTEILE

    Der Service bietet folgende Vorteile:

    • Mit der HPE GreenLake-Plattform können Kunden eine private Cloud mit HPE GreenLake for VCF nutzen und einen echten Cloud-Service zur Vereinheitlichung und Vereinfachung ihrer Prozesse einsetzen.
    • Entlastung der Ressourcen vom Tagesgeschäft durch Managed Cloud Experience für den Betrieb von VCF auf HPE GreenLake.
    • Schnellere Wertschöpfung durch vorkonfigurierte HPE Cloud-Module mit branchenführenden HPE-Systemen und Bereitstellungsdiensten verkürzt die Wertschöpfungszeit der VCF-Lösung.
    • Unser „Everything-as-a-Service“-Ansatz ermöglicht es Kunden – auch bestehenden VMware-Kunden –, Ressourcen dynamisch zu konfigurieren und bereitzustellen, um VCF-Workloads effektiv zu verwalten.
    • Durch den Zugriff auf VMware Tools™ über die HPE GreenLake Plattform mit Zugriffsverwaltung können Kunden die Sicherheit und Compliance beim Betrieb verschiedener VMware-Komponenten optimieren.
  • 3. SERVICE-HIGHLIGHTS

    HPE bietet Ihnen als Cloud Service Provider (CSP) die folgenden Servicefunktionen:

    • Bereitstellung als Service: Kunden erhalten einen vollständig integrierten Stack, der mit VCF vorab bereitgestellt wird und in einem Modell mit geteilter Verantwortung zwischen HPE und dem Kunden betrieben wird, wie in Tabelle 1 beschrieben.
    • Native VMware-Erfahrung: Es besteht die Möglichkeit, Workloads in Workload-Domänen mit VMware Cloud Foundation-Tools (z. B. SDDC Manager), auf die über die HPE GreenLake Plattform zugegriffen werden kann, zu betreiben und bereitzustellen
    • Standardisiert: HPE bietet verschiedene Instanzenoptionen an, aus denen Kunden wählen können, die für VCF optimiert und validiert sind.
  • 4. SERVICEKOMPONENTEN

    • Relationship Management
    • Integriertes System für VCF von HPE Greenlake, Firewall und optionales vSAN Add-On
    • Service-Implementierung
    • Betrieb und Verwaltung des Systems

    Die Servicekomponenten werden wie folgt bereitgestellt:


    Tabelle 1. Matrix für geteilte Verantwortung

Lösungs-Stack

Implementierung und Bereitstellung

Verwaltung und Betrieb

VMs, Anwendungen und Daten

Verantwortung des Kunden:

  • Konfiguration von SDDC-Netzwerk und Sicherheitsfunktionen
  • Implementierung und Bereitstellung von VMs
  • Migration von VMs
  • Bereitstellung von Anwendungen

Verantwortung des Kunden:

  • Verwaltung von VMs
  • Verwaltung von VM- und Anwendungsschwachstellen und Sicherheitspatches
  • Sicherung und Wiederherstellung von Kundenanwendungen, Daten und VM-Konfigurationen

VCF-Plattform, Firewall und optionale vSAN-Erweiterungs-LCM-Updates und -Upgrades

Verantwortung von HPE:

  • Bereitstellung der VCF-Management-Domäne
  • Day N LCM der VCF-Plattform
  • Bereitstellung von Hosts für die Workload-Domäne

Verantwortung des Kunden:

  • Bereitstellung der Workload-Domäne
  • Bereitstellung der ESXi-Cluster in der Workload-Domäne

Verantwortung von HPE:

  • Verfügbarkeit von Domänen (Verwaltung und Workload)
  • Verfügbarkeit aller VCF-Plattform-Tools, die für den Betrieb von Workload-Domänen erforderlich sind:
  • VCF-Plattform-LCM-Updates und -Upgrades – vSphereEnt+, NSX Ent+, HCX. Aria Suite, AON/HCX, FW, vSAN-Add-on, DSM Day N LCM.
  • Die HPE GreenLake Plattform für den Zugriff auf Managementtools
  • Sicherung/Wiederherstellung der HPE Managed Management-Domäne und der VCF-Plattform: SDDC-Konfiguration (VMware vCenter Server®, NSX Manager)
  • Bereinigung des Hosts für die erneute Bereitstellung
  • Verfügbarkeit der zugrunde liegenden softwaredefinierten Hosts der Workload-Domäne

Verantwortung des Kunden:

  • Stilllegung/Wiederinbetriebnahme von Clustern und Hosts in der Workload-Domäne

HPE standardisierte Compute-Instances-Infrastruktur:

  • Compute-Instanzen
  • Infrastruktur-Module: Rack und PDUs
  • Netzwerk-Module: HPE Aruba Networking Top-of-Rack (ToR) und Out-of-Band-Management (OOBM)

Verantwortung von HPE:

  • Bereitstellung: Werksintegration
  • Vor-Ort-Installation

Verantwortung des Kunden:

  • Physisches Hosting

Verantwortung von HPE:

  • Lifecycle Management (Firmware-Aktualisierungen)
  • Kapazitätsmanagement
  • Consumption Analytics

Verantwortung des Kunden:

  • Hosting und physische Sicherheit
  • 5. LEISTUNGSMERKMALE DES SERVICE

    Relationship Management

    Ziel des Relationship Managements ist es, die Beziehung zwischen Kunden und HPE zu regeln, um eine reibungslose und zügige Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien zu ermöglichen. Der Kundenbetreuer (Service Relationship Manager, SRM) ist der primäre Ansprechpartner des Kunden bei HPE bezüglich des Service. Er ist dafür verantwortlich, die Servicebereitstellung zu koordinieren, und leitet ein Team mit weiteren HPE Ressourcen, um die hier beschriebenen Services bereitzustellen. Der SRM hält Remote-Besprechungen zu den betrieblichen Aspekten der Servicebereitstellung durch HPE mit dem Kunden ab und gibt Empfehlungen und Hinweise zur routinemäßigen Bereitstellung der kritischen IT-Services des Kunden. Außerdem leitet der SRM den Change Management-Prozess, wenn Kapazitätsänderungen oder andere Serviceänderungen erforderlich sind.

  • 6. GOVERNANCE

    Entscheidend für den Erfolg des Service ist ein gut strukturierter Governance-Prozess, der geplante und ungeplante Aktivitäten zusammenführt und sicherstellt, dass der Service wie geplant funktioniert.

    Tabelle 3. Governance-Struktur

Teammitglieder

Cloud-Service-Support-Plan

In diesem Dokument werden die erwarteten Servicebereitstellungsaktivitäten während der Vertragslaufzeit basierend auf den standardmäßig eingeschlossenen Services und eventuell ausgewählten Optionen erfasst.

Gemeinsam mit dem Kunden dokumentiert und pflegt HPE Standardvorgehensweisen für die Wartung des Systems und die Dokumentation der Servicemanagementprozesse und Eskalationsprotokolle. Das Dokument wird vierteljährlich per Fernzugriff mit dem Kunden überprüft, wobei alle erforderlichen Änderungen über den Change Management-Prozess verwaltet werden.

Betriebsprüfung des Cloud-Service

Der Kunde und das HPE Team besprechen einmal im Quartal die im vorangegangenen Zeitraum bereitgestellten Services sowie Trends, bevorstehende Änderungen und potenzielle Auswirkungen. Dieses offene Kommunikationsforum sorgt für ein gemeinsames Verständnis der Geschäfts- und IT-Anforderungen. In diesen Sitzungen kann das HPE Team Best Practices von HPE weitergeben und individuelle Ratschläge erteilen.

Reporting (Berichterstellung)

HPE gibt Kunden Zugriff auf Tools wie Consumption Analytics, Kapazitätsplanung usw. Damit können Kunden Berichte generieren und/oder von HPE generierte Berichte zu den folgenden Bereichen nutzen. Spezifische Berichtsdetails werden während der Serviceimplementierung kommuniziert:

  • Verfügbarkeit
  • Change Management
  • Von Kunden gemeldete Vorfälle
  • Kapazität

HPE verwaltet den Servicebetrieb bis hin zu den plattformnativen Attributen anhand standardisierter Managementtools und branchenüblicher Best Practices. Dazu gehören die folgenden Aufgaben:

Ereignis-/Störungsmanagement

HPE wird das System proaktiv überwachen, um sicherzustellen, dass das System ordnungsgemäß funktioniert, und um eventuell auftretende Probleme zu beheben. Ereignisse, die weitere Maßnahmen erfordern, werden je nach ihrer Art als Vorfälle oder Änderungsanforderungen (Request for Change, RFC) protokolliert. Wenn eine Servicebeeinträchtigung möglich oder die Interaktion mit dem Kunden nötig ist, benachrichtigt HPE den Kunden, um die Schritte zum Lösen des Problems zu besprechen. Wenn eine Kundeninteraktion zum Beseitigen eines Vorfalls erforderlich ist, erfolgt die Kommunikation mit dem Kunden zeitnah. Die Vorfälle werden bis zu ihrem Abschluss durchgehend verwaltet. Kunden können Vorfälle auch nach Bedarf melden. Unabhängig vom Servicefenster können Vorfälle telefonisch, über ein Web-Portal, eine Chat-Funktion oder Foren (sofern lokal verfügbar) oder automatisiert mithilfe der elektronischen HPE Remote-Supportlösung rund um die Uhr gemeldet werden.

Tabelle 3A. Service-Level für Remote-Support und Vor-Ort-Support

Serviceleistung

Servicefenster

Erweiterte telefonische Reaktion

  • Remote-Reaktion 24x7; Rund-um-die-Uhr-Service – auch an bei HPE arbeitsfreien Tagen
  • 24x7 Support vor Ort
  • Vor-Ort-Reaktion (24x7); Service 24x7 pro Woche – auch an bei HPE arbeitsfreien Tagen

Change Management

HPE implementiert einen Change Management-Prozess für geplante Änderungen am System. Der Prozess steuert die Aktivitäten von HPE bezüglich der Implementierung dieser Änderungen.

HPE kann Änderungen, die erwartungsgemäß keine Auswirkungen auf den Service haben, ohne Benachrichtigung des Kunden im Laufe des Standardbetriebs vornehmen.

Änderungen am System, die sich auf den in dieser Servicebeschreibung genannten Serviceumfang auswirken, unterliegen dem Change Management-Prozess, wie im Cloud-Service-Support-Plan erläutert.

HPE veröffentlicht alle erforderlichen Änderungen am System und vereinbart ein Zeitfenster für die Implementierung dieser Änderungen je nach ihrer zugewiesenen Priorität mit dem Kunden.

Änderungen sind in zwei Kategorien unterteilt:

  1. Serviceverbesserung und -wiederherstellung: Deckt Änderungen am System ab, die erforderlich sind, um eventuell zugrunde liegende Serviceprobleme zu lösen oder die Gesamtleistung des Service zu verbessern. Diese Änderungen werden gemäß ihrer Priorisierung verwaltet.
  • Normal Change: Empfohlene Änderungen am System, die nicht dringend sind und für eine vereinbarte Zeit geplant oder innerhalb von 60 Tagen vorgenommen werden können.
  • Notfalländerung: Dringende obligatorische Änderungen am System, um ein kritisches Problem zu lösen, bei dem das normale Änderungsverfahren nicht die Anforderungen erfüllt. Diese Änderungen werden so bald wie möglich nach Absprache mit dem Kunden oder innerhalb von sieben Tagen vorgenommen.
  1. Serviceerweiterung/-neukonfiguration: Deckt die Erweiterung des Systems ab, um zusätzliche Kapazität oder Änderungen an der Systemnutzung hinzuzufügen, wie z. B. Neukonfiguration der Workloads des Kunden. Diese Änderungen werden auf Planbasis in Zusammenarbeit mit dem Kunden verwaltet. Sie unterliegen dem vereinbarten Change Management-Prozess gemäß dem Cloud-Service-Support-Plan.

Verwaltung von Serviceanforderungen

Kunden können Serviceanforderungen über die Self-Service-Portale einreichen, die ihnen mit dem Service zur Verfügung gestellt werden. HPE prüft und kategorisiert die Anforderungen gemäß ihrer Art und Priorität und reagiert entsprechend.

Unter Umständen kann HPE weitere Informationen beim Kunden anfragen, um eine Serviceanforderung effektiv zu erfüllen.

Kunden sollten keine Vorfälle oder Ereignisse mit Auswirkungen auf den Service als Serviceanforderungen weiterleiten. Alle Vorfälle oder Ereignisse mit Auswirkungen auf den Service müssen über den weiter oben beschriebenen Ereignis-/Störungsmanagementprozess gemeldet werden.

Release-Management

HPE wartet das System kontinuierlich durch Aktualisierungen, Upgrades und Patching der verschiedenen Komponenten. Zur Bewahrung der Systemverfügbarkeit/-interoperabilität und Einhaltung der SLAs müssen die empfohlenen Wartungsebenen des Systems aufrechterhalten werden.

HPE spielt regelmäßig System-Updates ein.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, den erforderlichen Plan für die Implementierung von Updates bereitzustellen.

Für von HPE als kritisch eingestufte Updates, die ein geplantes Wartungszeitfenster erfordern, muss der Kunde innerhalb von sieben Tagen ab dem Tag der Benachrichtigung durch HPE, dass ein Wartungszeitfenster benötigt wird, einen Zeitplan bereitstellen.

Für von HPE als Standard eingestufte Updates, die ein geplantes Wartungszeitfenster erfordern, muss der Kunde innerhalb von 60 Tagen ab dem Tag der Benachrichtigung durch HPE, dass ein Wartungszeitfenster benötigt wird, einen Zeitplan bereitstellen.

Kapazitätsmanagement

HPE pflegt einen Kapazitätsplan für das System, der auf der Kundenanalyse der Kapazitätsanforderungen hinsichtlich des geschäftlichen Bedarfs basiert. Der Plan wird dokumentiert und bei den vierteljährlichen Sitzungen zur Betriebsprüfung des Service durchgesehen.

Das Kapazitätsmanagement besteht aus zwei Hauptelementen:

  1. Bericht über die Kapazitätsnutzung in HPE GreenLake Central, der die Nutzungstrends untersucht und als Input für den Kapazitätsplanungsprozess verwendet wird, um den Bedarf an Servicekapazität zu prognostizieren.
  2. Kapazitätsplanung – Eine Kapazitätsplanungssitzung mit dem Kunden und dem HPE Team wird mindestens einmal im Quartal oder auf Ad-hoc-Basis abgehalten, wenn das HPE Team wesentliche Abweichungen feststellt. Sie kann auch vom Kunden angefordert werden. Während der Kapazitätsplanung gibt der Kunde HPE Auskunft über seinen zukünftigen Nutzungsbedarf. Gemäß dem vereinbarten Change Management-Prozess plant HPE zusätzliche Kapazität im System ein und stellt diese bereit.
  • 7. INTEGRIERTES HPE GREENLAKE-SYSTEM

    Das integrierte HPE GreenLake-System für VCF wurde speziell für die Bereitstellung von VCF-Lösungen entwickelt. Die Lösung ist modular, flexibel und wird werkseitig hergestellt.


    HPE GreenLake nutzt vordefinierte, getestete, optimierte und validierte HPE Cloud-Module für VMware und bietet unseren Kunden eine schnelle Wertschöpfung. Die Lösung ist so konzipiert, dass sie eine zuverlässige, solide Leistung und hohe Verfügbarkeit bietet. Die Lösung bietet verschiedene konfigurierbare Optionen in Form von Cloud-Modul-Instanzen.

    Tabelle 4. Merkmale der Cloud-Module

Cloud-Module

Spezifikationen



Verarbeitungshardware

Compute-Instanzen



Optionen für HPE GreenLake-Instanzen

Tabelle 4A. Optionen für Instanzen



Code der Compute-Instanz

Speichertyp

Rohkapazität

Arbeitsspeicher

CPU

GPU


S3au.N6

NVMe

6,4 TB

192 GB

1 x 32-Kern

-


S3au.N12

NVMe

12,8 TB

192 GB

1 x 32-Kern



S3au.N12d

NVMe

12,8 TB

384 GB

1 x 32-Kern



S3i.N25d

NVMe

25,6 TB

768 GB

2 x 24-Kern Gold

-


S3i.N51d

NVMe

51,2 TB

768 GB

2 x 24-Kern Gold

-


S3i.N102d

NVMe

102,4 TB

768 GB

2 x 24-Kern Gold

-


S3i.N102q

NVMe

102,4 TB

1536 GB

2x NVIDIA® A16



S3i.N51vd

NVMe

51,2 TB

768 GB

2 x 24-Kern Gold Ice Lake

2x NVIDIA® A16

Plattform-Software

Messung durch HPE

  • HPE stellt VCF-Lizenzen zur Verfügung.
  • VCF zugewiesener Arbeitsspeicher: Die Menge des von den virtuellen Instanzen zugewiesenen Arbeitsspeichers. Am Ende eines jeden Monats wird dem Kunden der durchschnittlich zugewiesene Arbeitsspeicher auf der Grundlage der aktivierten VMs in Rechnung gestellt.
  • Von VCF vSAN RAW verbrauchter Speicher: Die Menge der insgesamt verbrauchten Speicherkapazität, die von den virtuellen Instanzen genutzt wird. Am Ende eines jeden Monats wird dem Kunden die durchschnittlich in Anspruch genommene Speicherkapazität in Rechnung gestellt. Die Änderung des von VMware empfohlenen FTT-Faktors = 1 und RAID 5 wird nicht unterstützt.

Zusammenfassung

  • Wird als Multi-Rack-Lösung angeboten
  • Maximal 14 Recheninstanzen; Änderungen je nach den Leistungsstandards der Kunden vorbehalten

Tabelle 4B. Standard-Fail-to-Tolerate-Faktor für Compute-Instanzen


Kunden dürfen den von HPE validierten Standardwert FTT=1 (Fail-to-Tolerate-Faktor), der in der Servicebeschreibung von VMware Cloud Foundation angegeben ist, nicht ändern, um Probleme mit Leistungseinbußen und SLA-Verpflichtungen zu vermeiden.

Instanztyp

RAM-Overhead (GB)

CPU-Overhead (%)

Overhead* für Mindestanzahl vSAN-Cluster = 4 Recheninstanzen (TiB)

Effektiv verfügbare Workload-Kapazität für mindestens 4 Recheninstanzen (TiB)

S3au.N6

23

10 %

13,43

9,85

S3au.N12

27

10 %

25,22

21,35

S3au.N12d

37

10 %

25,22

21,35

S3i.N25d

64

10 %

47,08

46,05

S3i.N51d

64

10 %

92,52

93,74

S3i.N102d

64

10 %

179,97

192,56

S3i.N102q

102

10 %

179,97

192,56

S3i.N51vd

64

10 %

92,52

93,74

Der Speicher-Overhead ist nicht konstant und ändert sich je nach Anzahl der Recheninstanzen pro vSAN-Cluster. Mindestanzahl Recheninstanzen pro Vsan-Cluster = 4. Unabhängig vom Overhead wird der gesamte vSAN-Rohspeicher gemessen und in Rechnung gestellt.

  • 8. SERVICE-IMPLEMENTIERUNG

    Die Inbetriebnahmeleistungen sind in Tabelle 5 beschrieben.


    Tabelle 5. Implementierungsmerkmale

Merkmal

Spezifikationen

Bereitstellungsmanagement

HPE wird einen Bereitstellungsexperten beauftragen, die Gesamtimplementierung des Service und die Übergabe an die Betriebsphase zu koordinieren. Die Systemeinrichtung beginnt mit der Vorabintegration des Systems im HPE Werks-Image. HPE bittet den Kunden, die für die folgende Bereiche erforderlichen Informationen zu erfassen:

Onboarding des Kunden auf die HPE Greenlake-Plattform, Vorkonfiguration des System im HPE-Werks-Image, Planung der Lieferung des Systems am DC-Standort und Vereinbarung der Logistik des Vor-Ort-Installationsprozesses.

HPE spricht die jeweiligen Anforderungen des Standorts, darunter Konnektivität und Sicherheit, genau mit dem Kunden ab, um eine nahtlose Systeminstallation und den reibungslosen Betrieb des Service zu ermöglichen.

Der Bereitstellungsspezialist kontaktiert den Kunden, um die Bereitschaft des Standorts vor der Systemauslieferung zu überprüfen, und koordiniert die Installation vor Ort zu einem vereinbarten Termin.

Installation und Startup

  • Ein HPE Spezialist vor Ort installiert, aktiviert und verbindet die vorintegrierte und konfigurierte Lösung mit externen Peripheriegeräten und Netzwerkkomponenten. Dabei wird über Validierungen sichergestellt, dass das System beim Transport nicht beschädigt wurde und die Lösung ordnungsgemäß mit der Kundenumgebung verbunden wurde und richtig funktioniert.
  • Die Konnektivität wird validiert, um zu überprüfen, ob das System aus der Ferne überwacht und verwaltet werden kann. HPE Tools für Remote-Überwachung, Support und Management werden konfiguriert, aktiviert und getestet. Die endgültige Konfiguration und Validierung der Lösung wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Dienst funktionsfähig und für den laufenden Betrieb bereit ist.
  • Onboarding des Kunden HPE führt das Onboarding des Kunden gemäß den vom Kunden angegebenen Details durch. Dies ermöglicht dem Kunden Zugriff auf die Self-Service-Portale und andere programmatische Schnittstellen, um mit dem Service zu interagieren und ihn zu nutzen. Im Rahmen des Onboardings wird die Servicemessung aktiviert, um die Nutzung von Services regelmäßig aufzuzeichnen.
  • Bei einer Remote-Einführungssitzung zu den Services erhalten Kunden Ressourcen für die Servicenutzung sowie Kapazitätsmessungstools, damit sie ihre Nutzung elektronisch prüfen können und wissen, wie Sie den Support kontaktieren. Nach Abschluss des Kunden-Onboardings ist der Service für die Nutzung bereit.

Erweiterungsservice (optional)

Dieser Service umfasst die erforderliche Serviceplanung und die physische Installation eines zusätzlichen Compute Nodes sowie die erforderlichen Änderungen am HPE-Managementtool und an den Switch-Konfigurationen für einen VCF-Cluster. Die Services werden sowohl über Remote- als auch über Vor-Ort-Ressourcen von HPE in einer einzigen Sitzung an einem physischen Standort über ein einziges integriertes HPE GreenLake for VCF Systemrack bereitgestellt.

Servicevorteile:

  • Durchführung der Installation und Inbetriebnahme durch einen technischen Spezialisten von HPE
  • Verfügbarkeit eines HPE-Servicespezialisten zur Beantwortung grundlegender Fragen während der Erbringung dieses Service
  • Erbringung des Service zu einem mit Ihnen vereinbarten, für Ihr Unternehmen günstigen Zeitpunkt
  • Überprüfung vor der Installation, um festzustellen, ob alle Voraussetzungen für den Service erfüllt sind

Merkmale und Spezifikationen des Erweiterungsservice:


Merkmal

Angaben zur Lieferung


Serviceplanung

  • Ein HPE-Servicespezialist plant alle erforderlichen Aktivitäten, einschließlich der Ermittlung aller Voraussetzungen und des Zeitplans für die Erbringung des Service zu einem zwischen HPE und dem Kunden vereinbarten Zeitpunkt. Der Termin findet während der üblichen Geschäftszeiten von HPE statt, außer an für HPE geltenden Feiertagen, sofern nichts anderes vereinbart wird. Für Serviceleistungen, die außerhalb der üblichen Geschäftszeiten von HPE erbracht werden, können zusätzliche Gebühren anfallen.

Hardwareinstallation

  • HPE-Experten installieren einen zusätzlichen Erweiterungs-Node in der bestehenden HPE GreenLake for VCF-Umgebung des Kunden. Die Serverinstallation umfasst das Auspacken des Servers, die Überprüfung auf Beschädigungen und die Installation gemäß den Spezifikationen von HPE GreenLake for VCF.

Tests zur Überprüfung der Installation (IVTs)

  • HPE führt die für diesen Service erforderlichen IVTs aus.

Tabelle 5A. Implementierungsmerkmale (Fortsetzung)

Merkmal

Spezifikationen

Inanspruchnahme des Erweiterungsservice

Kunden können diesen Service in Anspruch nehmen, wenn sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Der HPE GreenLake for VCF Erweiterungsservice gilt nur für Hardwarekomponenten, die offiziell über die HPE GreenLake for VCF Cloud-Modul-Instanz für ein bestehendes integriertes System bestellt wurden. Dasselbe Der HPE GreenLake for VCF Erweiterungsservice gilt nur für Hardwarekomponenten, die offiziell über die HPE GreenLake for VCF Cloud-Modul-Instanz für ein bestehendes integriertes System bestellt wurden.
  • Dieser Service kann in folgenden Fällen nicht angeboten werden:
    • Wenn der Kunde keine aktuellen und korrekten Informationen zur Verfügung stellt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf IP-Adressen und Benutzeranmeldeinformationen
    • Wenn der Kunde keine Vorarbeiten durchführt
    • Bis zur Installation der physischen Hardware (Server, Speicher und Netzwerke)

Einschränkungen des Erweiterungsservice

Dieser Service ist auf die in Tabelle 5 aufgeführten Tätigkeiten beschränkt. Zusätzlich gelten folgende Einschränkungen:

  • Dieser Service wird pro Instanz bereitgestellt und kann in einer Mindestabstufung von einem Node bereitgestellt werden.
  • Hardware und Software, die nicht Teil des VCF-Kernclusters sind und in diesem Dokument nicht ausdrücklich erwähnt werden, sind nicht Bestandteil der Servicebereitstellung.
  • Die Servicebereitstellung kann erst erfolgen, wenn die gesamte Hardware physisch im vorhandenen HPE GreenLake for VCF-Rack des Kunden installiert wurde und alle erforderlichen Aufgaben abgeschlossen sind.

Von diesem Service ausgeschlossen sind u. a. folgende Aktivitäten:

  • Die Migration bestehender physischer oder virtueller Workloads ist von diesem Service ausgeschlossen.
  • Die Integration mit VMware-Services, die nicht ausdrücklich in diesem Dokument definiert sind, ist nicht Bestandteil dieses Service.

HPE kann die für die Erbringung zusätzlicher Leistungen erforderlichen Kompetenzen und Services anbieten, die in diesem Dokument als „Out-of-Scope“-Services definiert sind. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem HPE Kundenteam oder Servicevertreter.

HPE GreenLake mit Colocation – Equinix oder CyrusOne (optionaler Service)

Als optionaler Service kombiniert HPE GreenLake mit Colocation die Vorteile einer Cloud-Lösung, bei der der Kunde die volle Kontrolle über seine IT behält, mit den Vorteilen der Colocation, die den Kunden von den Investitionskosten und dem Aufwand für den Betrieb eines Rechenzentrums vor Ort befreit. Mit HPE GreenLake mit Colocation kann HPE die HPE GreenLake für VMware Cloud™ Services an jedem unserer Colocation-Partnerstandorte im Rahmen einer einzigen Vereinbarung bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie in den Servicebeschreibungen von HPE GreenLake mit Colocation – Equinix und CyrusOne.

Systembetrieb und Verwaltungsaktivitäten

In Tabelle 6 werden die von HPE durchzuführenden spezifischen Aktivitäten zur Verwaltung der VCF-Lösung ausführlicher beschrieben.


Tabelle 6. Systembetrieb und Verwaltungsaktivitäten

Lösungskomponente

Verwaltungsaktivitäten

HPE-Aktivitäten

Kundenaktivitäten

Compute-/ToR-Networking

Überwachung von Zustand und Verfügbarkeit

A/R


Log-Dateien auf kritische Ereignisse/Vorfälle prüfen

A/R


Reaktion auf Sicherheitsereignisse/-vorfälle

A/R


Bereitstellung einer Benutzerkontenverwaltung

A/R


Durchführung von Wartungsarbeiten (Herunterfahren/Neustart)

A/R


Verwaltung von Änderungen der Compute- oder Netzwerkkonfiguration

A/R


Hinzufügen, Ändern oder Entfernen der Hardwarekonfiguration

A/R


Überprüfung/Beratung zu neuen Firmware-Versionen

A/R


Implementierung proaktiver Firmware-Updates (bis zu 2x pro Jahr)

A/R


Support-Protokollierung

A/R


Bereitstellung von Störungsmanagement und -koordination

A/R


Tabelle 6A. Systembetrieb und Verwaltungsaktivitäten (Fortsetzung)

Lösungskomponente

HPE-Aktivitäten

Kundenaktivitäten

Compute-/ToR-Networking (Fortsetzung)

Bearbeitung von Leistungsstörungen im Rahmen der Zuständigkeiten von HPE

A/R


Sicherung der Netzwerkgerätekonfiguration (je nach Kundenentwurf und -einrichtung)

A/R


Wiederherstellung der Netzwerkgerätekonfiguration aus der Sicherung

A/R


Überwachung laufender Services und Änderung des Status von Services

A/R


Log-Dateien auf kritische Ereignisse/Vorfälle prüfen

A/R


Reaktion auf Sicherheitsereignisse/-vorfälle

A/R


Erstellen von Volumes, Erstellen von Stretches, Schützen von Volumes, Erweitern von Volumes, Löschen von Volumes, Ersetzen von Laufwerken

A/R


Bereitstellung von Störungsmanagement und -koordination

A/R


Bearbeitung von Leistungsstörungen im Rahmen der Zuständigkeiten von HPE

A/R


Bereitstellung einer Benutzerkontenverwaltung

A/R


Überwachung der Zustandswarnungen von VI-Workload-Domänen-VMs


A/R

Überwachung von CPU, Arbeitsspeicher, Netzwerk, Festplattennutzung und Leistung von VI-Workload-Domain-VMs


A/R

Überwachung der Betriebszeit von VI-Workload-Domänen-VMs


A/R

Erstellung und Konfiguration einer VM


A/R

Zurücksetzen/Anhalten/Herunterfahren von VMs


A/R

Verschieben von VMs zwischen Servern und Clustern


A/R

VCF — VI-Workload

domain

Exportieren, Importieren und Klonen einer VM


A/R

Verbinden einer VM mit einer Active Directory Domain Services (AD DS)-Domäne


A/R

Konfiguration von Affinitäts- und Anti-Affinitätsregeln für VI-Workload-Domänen-VMs


A/R

Konfiguration des VM-Lastausgleichs für VMs der VI-Workload-Domäne


A/R

Konfiguration der GPU-Beschleunigung für VI-Workload-Domänen-VMs


A/R

Service-Berichterstattung

Change Management-Bericht (Zusammenfassung aller durchgeführten Änderungen – monatlich)

A/R


Vorfallsbericht (erste Reaktionszeit und Lösungszeit der abgeschlossenen Vorfälle – monatlich)

A/R


Kapazitätsberichte (HPE GreenLake Verbrauchsanalyseberichte – monatlich, verfügbar über die GreenLake-Plattform)

A/R


Verfügbarkeitsbericht (Hypervisor-Bericht – monatlich)

A/R


Leistungsbericht (Hypervisor-Bericht – monatlich)

A/R


Gastbetriebssystem

Überwachung, Betrieb und Verwaltung von Gastbetriebssystemen


A/R

Software-Lizenzvereinbarung

Tabelle 7. Lizenzierungsoptionen für VMware Cloud Foundation-Software

VMware Software-Lizenzvereinbarung

HPE GreenLake for VMware Cloud Foundation umfasst VMware-Softwarekomponenten.

Die Nutzung der in den Systemen enthaltenen Software durch den Kunden unterliegt den für diese Software geltenden Lizenzbedingungen. Dementsprechend unterliegt die Nutzung der in den Systemen enthaltenen VMware-Software durch den Kunden der Broadcom-Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (Broadcom EULA). Im Rahmen der gemäß der Leistungsbeschreibung erbrachten Installationsleistungen installiert HPE die VMware-Software und der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass HPE im Namen des Kunden die Bedingungen der Broadcom EULA akzeptiert, die in elektronischer Form, in der Software eingebettet oder in der Softwaredokumentation enthalten sein kann. Der Kunde erkennt an, dass die Broadcom EULA die Nutzung der VMware-Software durch den Kunden regelt, dass der Kunde für die Überprüfung der Broadcom EULA verantwortlich ist und ermächtigt HPE hiermit, die Broadcom EULA in seinem Namen zu akzeptieren. Unter dem folgenden Link zur Broadcom EULA kann der Kunde die Bedingungen nachlesen

https://www.broadcom.com/company/legal/licensing

Bei VMware-Software erhält der Kunde die VMware-Software-Aktivierungscodes direkt von Broadcom, wobei erwartet wird, dass der Kunde mit HPE zusammenarbeitet, um die Lizenz als Teil des Installationsprozesses zu aktivieren und der Broadcom EULA zuzustimmen.

8.1 Service Level Objectives – Hardware

Die in diesem Abschnitt aufgeführten Service-Levels gelten nach Abschluss der Endabnahme.


Incidents im Zusammenhang mit abgedeckter Hardware oder Software können HPE telefonisch, über ein Webportal, per Chat oder über Foren gemeldet werden, je nachdem, was vor Ort verfügbar ist, oder als automatisiertes Ereignis, das über die elektronische Remote-Support-Lösung von HPE rund um die Uhr gemeldet wird.


Tabelle 8. Serviceleistungen

HPE Services

Serviceleistung

Servicefenster

Leistungsbeschreibung


Erweiterte telefonische Reaktion

Remote-Reaktion (24x7); Service ist 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche verfügbar – auch an bei HPE arbeitsfreien Tagen.

Rückruf innerhalb von 15 Minuten bei Incidents der Dringlichkeitsstufe 1, innerhalb von 1 Stunde bei Vorfällen der Dringlichkeitsstufe 2 und 3; sofern verfügbar, direkter telefonischer Zugang zu Produktspezialisten

ohne Rückrufnotwendigkeit (alle Dringlichkeitsstufen).


24x7 Support vor Ort

Vor-Ort-Reaktion (24x7); Service ist 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche verfügbar – auch an bei HPE arbeitsfreien Tagen.

Reaktion vor Ort innerhalb von 4 Stunden* für abgedeckte Hardware.

Service Level Objectives – Systembetrieb und -verwaltung

Die folgenden Service Level Objectives (SLO) gelten nach Abschluss der Endabnahme.


Tabelle 8A. SLOs

Ereignisverwaltung

Service-Level

Servicezeiten

24x7

Störungsmanagement

Reaktionsmatrix

Beschreibung

Zielsetzung für die Reaktionszeit auf Vorfälle*

Zielsetzung für die Lösungszeit von Vorfällen**

Priorität 1

Kritisch

90 % < 15 Min.

90 % < 4 Stunden

Priorität 2

Hoch

90 % < 1 Stunde

90 % < 8 Stunden

Priorität 3

Mittel

90 % < 4 Stunden

90 % < 16 Stunden

Priorität 4

Niedrig

90 % < 8 Stunden

90 % < 24 Stunden

Problemmanagement

SLO

Servicezeiten

Standard-Arbeitstag

Zeit für die Einleitung der Problemanalyse

5 Standard-Arbeitstage ab Registrierung des Problems

Change Management

SLO

Servicezeiten

Übliche Geschäftszeiten

Stunden der Erfassung (Notfalländerung)

24x7

Beginn der normalen Änderungsplanung

5–7 Werktage

Beginn der standardmäßigen Änderungsplanung

2 Werktage

Beginn der Nachbereitung von Notfalländerungen und Aktualisierung der Dokumentation

Innerhalb von 24 Stunden

Verwaltung von Serviceanforderungen

Priorität

Service-Fenster

Zielvorgabe für die Reaktionszeit

Zielvorgabe für den Zeitpunkt der Fertigstellung

Priorität 1/2

N/A; Situationen der Priorität 1 oder 2 sollten im Rahmen des Störungsmanagements erfasst werden

Priorität 3

Montag bis Freitag 08:00–17:00 Uhr

4 Stunden

24 Stunden

Priorität 4

Montag bis Freitag 08:00–17:00 Uhr

8 Stunden

48 Stunden

Release-Management

SLO

Servicezeiten

Standard-Arbeitstag

Häufigkeit der Überprüfung des Betriebssystems und der Systemsoftware

vierteljährlich oder wie im Support-Plan des Kunden dokumentiert

Ereignisverwaltung

Service-Level

Konfigurationsmanagement

SLO

Servicezeiten

Standard-Arbeitstag

Aktualisierung der CMDB nach Änderung des Konfigurationsobjekts (CI)

90 % < 1 Standard-Arbeitstag

Update-Dokumentation

90 % < 2 Standard-Arbeitstage

Kapazitätsmanagement

SLO

Servicezeiten

Standard-Arbeitstag

Verfügbarkeitsmanagement

SLO

Servicezeiten

Standard-Arbeitstag

  • 9. SLO-AUSSCHLÜSSE

    Folgendes ist von den SLOs ausgeschlossen:

    • Verzögerungen im Genehmigungsverfahren des Kunden
    • Vorfälle, die auf Anwendungen, Hardware, Software, Services oder Einrichtungen des Kunden zurückzuführen sind
    • Vorfälle aufgrund von WAN-/LAN-bezogenen Problemen beim Kunden
    • Höhere Gewalt beim Kunden oder bei HPE
    • Jede Handlung oder Unterlassung seitens des Kunden, seiner Auftragnehmer oder Lieferanten oder jeder anderen Einheit, über die der Kunde die Kontrolle ausübt oder das Recht hat, die Kontrolle auszuüben, einschließlich des Versäumnisses des Kunden, seine Verpflichtungen oder Verantwortlichkeiten zu erfüllen
    • Faktoren, die außerhalb der angemessenen Kontrolle von HPE liegen
    • Geplante Ausfälle, geplante Wartung
    • Störungen oder Vorfälle, die vom Kunden nicht gemeldet werden oder für die kein Ticket eröffnet wird
    • Vorfälle in der Phase vor der Übergabe Vorfälle während der Beendigung von Hilfsdiensten
    • Vorfälle während der ersten 30 Tage nach Inkrafttreten des Änderungsauftrags für alle Systeme, die im Rahmen des Change Management-Prozesses zu den Services hinzugefügt werden

    IT-Service-Management

    IT-Service-Management (ITSM) bezieht sich auf die Implementierung und Verwaltung von qualitativ hochwertigen IT-Services, die durch Service-Management-Tools ermöglicht werden und auf ITSM-Standards und Best Practices basieren. ITSM wird nicht mit dem verwalteten Infrastrukturservice bereitgestellt. Für Managed Plattform- und Managed Workload-Services stellt HPE die folgenden ITSM-Prozesse zur Verfügung; spezifische Rollen und Verantwortlichkeiten sind in den entsprechenden Tabellen aufgeführt.


    Ereignisverwaltung: HPE bietet Ereignisverwaltungsdienste an, die von den Systemen erzeugte Ereignisse empfangen, darauf reagieren, sie kategorisieren und protokollieren. Ereignisse, die weitere Maßnahmen erfordern, werden je nach Art als Vorfall oder als Änderungsanfrage (RFC) protokolliert. Tabelle 9 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


    Legende zu den Tabellen des Dokuments: R = Zuständig, A = Verantwortlich, C = Konsultiert, I = Informiert


    Tabelle 9. Ereignisverwaltung

Aktivität

Kunde

HPE

Design service monitoring

C

A/R

Monitoring setup

C

A/R

Monitoring und Identifizierung von Ereignissen

I

A/R

Identifizierung und Verwaltung von Alarmen

I

A/R

Störungsmanagement: HPE implementiert einen Incident Management Prozess, der auf Vorfälle im Zusammenhang mit den Systemen reagiert und diese behebt. Der Prozess verwaltet einen Vorfall während seines gesamten Lebenszyklus bis zur Schließung durch HPE, einschließlich Vorfallregistrierung, Kategorisierung, Priorisierung, Untersuchung und Diagnose, Vorfallslösung und Schließung. Der Prozess umfasst die Kommunikation und den Dialog mit dem Kunden während der gesamten Dauer der Störung, um die Störung in einer vereinbarten Weise zu lösen. Tabelle 10 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 10. Störungsmanagement

Aktivität

Kunde

HPE

Überprüfung des Protokolls, Kategorisierung und Priorisierung von Incidents

R

A/R

Durchführung der Erstdiagnose

I

A/R

Untersuchung und Diagnose des Vorfalls

I

A/R

Lösung des Incidents und Wiederherstellung des Service

I

A/R

Abschluss des Vorfalls

C

A/R

Verwaltung großer Vorfälle

C

A/R

Verwaltung von Sicherheitsvorfällen

C

A/R

Problemmanagement: HPE implementiert einen Problemmanagementprozess, um sich wiederholende Vorfälle oder Vorfälle der Priorität 1, die von HPE in den Systemen identifiziert werden, zu behandeln. Der Prozess besteht aus Problemerkennung, Registrierung, Ursachenanalyse, möglichen Abhilfemaßnahmen, Korrekturmaßnahmen und Berichterstattung über die festgestellten Probleme. Tabelle 11 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 11. Problemmanagement

Aktivität

Kunde

HPE

Identifizierung des Problemdatensatzes

R

A/R

Klassifizierung und Verifizierung des Problems

I

A/R

Untersuchung und Diagnose des Problems

C

A/R

Behebung des Problems

I

A/R

Protokollierung der Problemlösung

C

A/R

Empfehlungen, die sich aus den Aktivitäten des Problemmanagements ergeben, werden als Änderungsanfragen protokolliert und gemäß dem Change Management-Prozess behandelt.


Change Management: HPE führt einen Change Management-Prozess für Änderungen an den Systemen ein. Der Prozess koordiniert die Aktivitäten von HPE im Zusammenhang mit der Umsetzung dieser Änderungen. Es wird erwartet, dass der Kunde die Verantwortung für die Bewertung und Genehmigung von Änderungen, einschließlich der Moderation des Change Advisory Board (CAB), übernimmt. Wenn Änderungen an den Systemen den Umfang der in diesem Datenblatt beschriebenen Services betreffen, unterliegen diese Änderungen dem im Kunden-Support-Plan beschriebenen Change Management-Prozess.


Tabelle 12 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 12. Change Management

Aktivität

Kunde

HPE

RFC-Initiierung

R

A/R

RFC-Bewertung/Erstautorisierung

I

A/R

Planung der Änderung

I

A/R

Genehmigung der Änderung

R

A/R

Zeitplan der Änderung

C/I

A/R

Erstellung/Test

I/R

A/R

Implementierung

I

A/R

Abschluss

I

A/R

Verwaltung von Serviceanforderungen: HPE implementiert einen Prozess zur Verwaltung von Serviceanfragen, um die Implementierung von vordefinierten Standardänderungen zu ermöglichen, die nicht den vollständigen Change Management-Prozess durchlaufen müssen, oder um allgemeine Anfragen zu bearbeiten, die auftreten können. Tabelle 13 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 13. Verwaltung von Serviceanforderungen

Aktivität

Kunde

HPE

Einleitung einer Serviceanforderung

R

A

Definition einer allgemeinen Serviceanforderung

C

A/R

Genehmigung der Anforderung

R

A

Erfüllung der Anforderung

I

A/R

Schließen der Serviceanforderung

I

A/R

Release-Management: HPE überwacht die Software-Releases und deren Anwendbarkeit auf die Systeme gemäß den Vereinbarungen zwischen dem Kunden und den jeweiligen Software-Anbietern und gemäß den im Kunden-Support-Plan dokumentierten Betriebssystem-Patch-Analyse- und Management-Services.


Das Release-Management gilt für die folgenden Arten von Software, sofern sie in den Systemen enthalten sind:

  • Betriebssystemsoftware: Bezieht sich auf Betriebssystemsoftware wie Windows und Linux®.
  • Systemsoftware: Bezieht sich auf die technische Software, die zum Betrieb und/oder zur Unterstützung der Infrastrukturplattform eingesetzt wird. Beispiele sind VMware, Überwachungstools,(Datenspeichersystem-)Firmware usw.

Die Release-Management-Services setzen voraus, dass alle in den Systemen installierten Produkte durch einen aktiven Wartungsvertrag abgedeckt sind, der Zugang zu System- und Betriebssystemdokumentationen und -updates bietet.


Tabelle 14 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 14. Release-Management

Aktivität

Kunde

HPE

Identifizierung des Release

I

A/R

Validierung des Release

C

A/R

Genehmigung des Release

R

A

Bereitstellung

I

A/R

Konfigurationsmanagement: HPE erstellt und pflegt eine CMDB, die zur Bereitstellung von Services und zur Unterstützung von ITSM-Aktivitäten verwendet wird. Die CMDB enthält relevante Konfigurationsinformationen über die Systeme. Die CMDB-Informationen stehen dem Kunden zur Verfügung, und auf Verlangen oder wie im Rahmen des Implementierungsprojekts festgelegt, können Standardberichte für den Kunden erstellt werden. Die CMDB sollte jedoch nicht als Ersatz für eine größere und umfassendere CMDB angesehen werden, die die gesamte IT-Umgebung des Kunden umfasst. Tabelle 15 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 15. Konfigurationsmanagement

Aktivität

Kunde

HPE

Umfang, Kriterien, Anforderungen und Aktualisierungen für die Gestaltung der CMDB-Struktur

I

A/R

Hochladen von Konfigurationselementen in die CMDB durch HPE

I

A/R

Bereitstellung von Beziehungsinformationen

C

A/R

Grundlegende CMDB von HPE

I

A/R

CMDB-Updates (neue Datensätze oder Datensatz-Updates)

R

A/R

Definition des Auditumfangs

A/R

C

Durchführung von Audits und Angabe des Status

C

A/R

Planung von Verbesserungen

C

A/R

Kapazitätsmanagement: Auf der Grundlage der Kapazitätsanforderungen und der Key Performance Indicators (KPIs) des Kunden, HPE unterhält einen Kapazitätsplan für die Systeme, der auf einer Analyse der Kapazitätsanforderungen des Kunden im Verhältnis zur Geschäftsnachfrage basiert. Tabelle 16 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 16. Kapazitätsmanagement

Aktivität

Kunde

HPE

Verwaltung von Geschäftskapazitätsinput

A/R

I

Verwaltung des Kapazitätsinputs des Kunden für den Service

A/R

C

Definition des Umfangs

A/R

C

Dokumentation, Pflege und Kommunikation des gesamten Kapazitätsplans

A/R

I/C

Dokumentation und Mitteilung des ersten Kapazitätsplans für die Infrastruktur (im Umfang): Verwendungs- und Leistungskennzahlen, Schwellenwerte, Tools

I/C

A/R

Erhaltung des Kapazitätsplans der Infrastruktur (im Umfang) während des Betriebs

I/C

A/R

Empfehlung von Konfigurationsaktualisierungen oder damit verbundenen Änderungen zur Verbesserung der Nutzung und Leistung

C

A/R

Genehmigung der Empfehlungen und Einleitung entsprechender Maßnahmen

I/C

A/R

Verfügbarkeitsmanagement: HPE dokumentiert und pflegt in Zusammenarbeit mit dem Kunden einen Verfügbarkeitsbericht für die Systeme, der auf einer Analyse der Verfügbarkeitsanforderungen des Kunden im Verhältnis zu den Geschäftsanforderungen und -erwartungen basiert. Tabelle 17 zeigt die spezifischen von HPE und dem Kunden durchzuführenden Aktivitäten.


Tabelle 17. Verfügbarkeitsmanagement

Aktivität

Kunde

HPE

Definition der Anforderungen an die Verfügbarkeit der Infrastruktur

C

A/R

Übergabe der Infrastrukturkonzeption und des zugehörigen Verfügbarkeitsplans

I

A/R

Erfassung von Komponentenereignisdaten

I

A/R

Analyse der Verfügbarkeit der Infrastruktur

I

A/R

Identifizierung von Optionen und Kosten für die Verfügbarkeit der Infrastruktur

C

A/R

Vereinbarung von Verfügbarkeitsoptionen/Kosten und nächsten Schritten

C

A/R

Aktualisierung des Plans zur Verfügbarkeit der Infrastruktur

C

A/R

  • 10. BETRIEB UND VERWALTUNG DES SYSTEMS

    HPE überwacht und verwaltet die Systeme per Fernzugriff und führt bestimmte operative und administrative Aktivitäten durch. Zusammengefasst umfassen diese Aktivitäten Folgendes:

    • Überwachung von Zustand und Verfügbarkeit
    • Überprüfung der kritischen Systemprotokolldateien
    • Erstellung und Pflege von SOPs
    • Durchführung regelmäßiger planmäßiger Wartungsarbeiten gemäß den vereinbarten SOPs
    • Festplattenwartung (Reinigung, Defragmentierung)
    • Verfügbarkeits-, Kapazitäts- und Leistungsberichte
    • Kapazitätserweiterungen
    • Hypervisor-Verwaltung
    • Patch- und Firmware-Verwaltung
    • Änderungen der System-/Gerätekonfiguration
    • Hinzufügen/Löschen von Benutzerkonten

    Die operativen und administrativen Aktivitäten sind so konzipiert, dass sie per Fernzugriff durchgeführt werden können. Um jedoch bestimmte betriebliche Anforderungen des Kunden zu erfüllen, können einige Aktivitäten von HPE-Ressourcen vor Ort in den Räumlichkeiten des Kunden durchgeführt werden. Alle Aktivitäten vor Ort werden in der Leistungsbeschreibung von HPE GreenLake aufgeführt.

  • 11. VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN SERVICE

    • Der Kunde muss aktive Supportverträge mit HPE oder einem autorisierten Drittanbieter für alle Hardware-, Betriebssystem- und Softwareprodukte innerhalb der Systeme unterhalten, die während der Laufzeit des Vertrags/der Leistungsbeschreibung unterstützt werden.
    • Alle zu wartenden Betriebssysteme werden vom Hersteller im Rahmen der allgemeinen Verfügbarkeit unterstützt.
  • 12. HAUPTVERANTWORTUNG DES KUNDEN

    Allgemeine Verantwortlichkeiten

    • Der Kunde benennt einen zentralen Ansprechpartner (SPOC), der befugt ist, als Hauptansprechpartner für HPE und andere interne Stakeholder zu fungieren:
      • Zuordnung der notwendigen Akteure während der Übergangsphase und der Projektlaufzeit
      • Identifizierung eines Ansprechpartners für die Zusammenarbeit mit dem HPE-Kundenteam
      • Bereitstellung einer Kontaktliste für HPE, die mindestens einen Haupt- und einen Ersatzkontakt enthält, der während der gesamten Dauer des operativen Supports als Ansprechpartner fungiert (wie in Tabelle 8 beschrieben)
      • Verantwortlich für alle Kundenaspekte der Services, die von der Leistungsbeschreibung von HPE GreenLake abgedeckt werden
      • Befugnis, Entscheidungen in Bezug auf das Datenblatt/die Leistungsbeschreibung zu treffen, einschließlich der Ermittlung und Zuweisung von Kundenressourcen
      • Befugnis zur Genehmigung von Änderungen der Leistungsbeschreibung von HPE GreenLake
      • Unterzeichnung und Rücksendung der gemeinsam vereinbarten Leistungsbeschreibung von HPE GreenLake, die diesem Datenblatt beigefügt ist, zusammen mit einer Purchase Order für die Services an HPE
    • Der Kunde stellt die für die werkseitige Integration erforderlichen Netzwerkdetails zur Verfügung.
    • Der Kunde stellt die aktuelle Netzwerkarchitektur, die Standards und die detaillierte Designdokumentation zur Verfügung.
    • Der Kunde ermöglicht HPE den Zugriff auf Netzwerk-Services wie NTP, DNS, Standard-Gateways, Routen und ggf. Korrekturmaßnahmen.
    • Der Kunde stellt Active Directory-Anmeldedaten für die Inbetriebnahme und Integration der Lösung zur Verfügung.
    • Der Kunde muss HPE eine VPN-Verbindung zu seinem Netzwerk erlauben, damit HPE die HPE GreenLake-Umgebung des Kunden vor Ort verwalten kann.
    • Der Kunde nimmt alle notwendigen Änderungen am bestehenden Netzwerk vor, die in der Planungsphase dieses Service identifiziert wurden, bevor die Konfigurations- und Integrationsaufgaben vor Ort durchgeführt werden.
    • Die verbundenen Unternehmen des Kunden sind (i) durch eine absolute und unbedingte Garantie abgesichert oder (ii) haben eine separate Kreditgenehmigung von HPE erhalten.
    • Die Rechte und Pflichten des Kunden aus der Servicevereinbarung sind ohne Zustimmung von HPE nicht übertragbar.
    • Die Servicevereinbarung mit dem Kunden muss von allen Parteien umgesetzt werden.
    • Alle integrierten Systeme von HPE, die von HPE bereitgestellt werden, sind in der HPE GreenLake-Vereinbarung enthalten. Der Kunde darf die integrierte Systemhardware von HPE weder versetzen noch verändern.
    • Der Kunde stellt sicher, dass die Standortvorbereitungen (z. B. Stromversorgung und Kühlung) an dem Ort, an dem die Hardware installiert werden soll, abgeschlossen sind.
    • Der Kunde stellt sicher, dass die Zufahrtswege zwischen Anlieferung und Aufstellungsort den Anforderungen an Höhe, Gewicht und Freiraum für die Anlieferung der Rack-Lösung entsprechen.
    • Der Kunde ist für die Registrierung verantwortlich, um eine von HPE oder einem Drittanbieter gehostete elektronische Einrichtung zu nutzen, um Software-Produktinformationen zu erhalten oder Software-Patches herunterzuladen, die für diesen Service erforderlich sind.
    • Der Kunde muss die Software rechtmäßig erworben haben und die Lizenzbedingungen des Herstellers oder Verkäufers der Originalsoftware einhalten.

    Verantwortlichkeiten bezüglich der Implementierung

    Der Kunde stellt während der Projektdurchführung Folgendes sicher:

    • Gewährung von physischem Zugang für HPE zum Standort für die Erstinstallation und das Testen von Software und/oder Hardware für Remote-Konnektivität
    • Bereitstellung aller für die Bereitstellung der Services relevanten Geräte am Standort des Kunden
    • Die Systeme gelten als abgenommen, sobald die Kundendaten geladen sind oder wenn HPE nicht innerhalb von fünf Geschäftstagen nach Abschluss des Implementierungsprojekts eine schriftliche Mängelrüge erhält
    • Planung und Entgegennahme aller Services innerhalb von 180 Tagen nach Annahme der Bestellung. HPE behält sich das Recht vor, die Preise für Services anzupassen, die nicht innerhalb von 180 Tagen geplant und bereitgestellt werden
  • 13. DEFINIERTE BEGRIFFE

Merkmal

Managed Infrastructure

Aufruf

Eine Mitteilung des Kunden an den HPE Service Desk über einen Vorfall im Zusammenhang mit den Systemen.

Notfalländerung

Dringende RFCs an die Systeme, für die das normale Änderungsverfahren nicht den Anforderungen entspricht. Das verspätete Einreichen einer Änderung begründet keine Notfalländerung.

Ereignis

Ein Ereignis innerhalb der Systeme und des Serviceumfangs, das von HPE beobachtet wird, oder als Ergebnis eines Anrufs, das entweder für den Kunden als Nutzer der Systeme oder für HPE bei der Erbringung dieser Services von Bedeutung ist.

Allgemeine Verfügbarkeit

Die Freigabe eines Produkts, das der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, einschließlich der Verfügbarkeit der zugehörigen Unterstützungsprodukte des Herstellers.

Vorfall

Ein Vorfall innerhalb der Systeme, der zu einer ungeplanten Unterbrechung oder Beeinträchtigung der von den Systemen bereitgestellten Funktionalität führt oder sich noch nicht auf das Niveau der von den Systemen bereitgestellten Funktionalität ausgewirkt hat (z. B. Ausfall einer Festplatte in einem Satz von Spiegelplatten).

Incident Behebung

Maßnahmen, die ergriffen werden, um einen Vorfall zu beheben und die betroffene Funktionalität wiederherzustellen oder eine Umgehungslösung zu implementieren.

Behebungsdauer bei Vorfällen

Die Zeit, die HPE benötigt, um einen Vorfall zu beheben, mit Ausnahme der SLO-Ausschlüsse, die im Abschnitt „Allgemeine Bestimmungen/Sonstige Ausschlüsse“ dieses Dokuments aufgeführt sind, und jeglicher Zeit, die dem Kunden oder Dritten zuzuschreiben ist, mit denen HPE zusammenarbeiten muss, um den Vorfall zu beheben. Die Zeit bis zur Behebung eines Vorfalls ist nur ein Zielwert und kann von der Umsetzung der von HPE in der gemeinsamen Verifizierungsphase überprüften Ausfallsicherheitsmaßnahmen oder Konfigurationen abhängen und diese einschließen.

Minor Change

Änderungen mit geringem Risikofaktor (wie im Change Management-Prozess definiert), die voraussichtlich keine Auswirkungen auf das Service-Level haben.

Normal Change

RFCs, die den gesamten Änderungsmanagement-Prozess durchlaufen müssen.

Problem

Ein Problem ist eine unbekannte Ursache für einen oder mehrere Vorfälle, die oft als Ergebnis mehrerer ähnlicher Vorfälle identifiziert werden.

Request for Change (RFC)

Eine Anfrage, die sich speziell und ausschließlich auf eine Systemänderung bezieht, die zu einer Änderung der Zusammensetzung oder Konfiguration führen kann. Es wird zwischen fünf verschiedenen Kategorien von RFCs unterschieden:

Standard Change

Normal Change

Minor change

Wesentliche Änderung

Notfall

Änderung

Eine RFC wird mit dem RFC-Formular angefragt.

Reaktion

Eine Reaktion liegt vor, wenn HPE den Initiator des Vorfalls kontaktiert oder aktiv mit der Bearbeitung des Vorfalls beginnt.

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit ist ein Zielwert und wird gemessen als die Zeit, die von der ersten Meldung eines Ereignisses bis zur Reaktion vergeht.

Service

Die in dieser Vereinbarung beschriebenen HPE GreenLake Services, die HPE für den Kunden erbringt.

Standard Change

Vordefinierte und vorab genehmigte RFCs mit überschaubarem Risiko und Routineaufgaben, klar spezifiziert und mit standardisierter Implementierung.

Standard-Arbeitstag

Gewöhnliche lokale Arbeitstage und -zeiten, mit Ausnahme der für HPE geltenden Feiertage. Die Einzelheiten werden im Rahmen des Implementierungsprojekts festgelegt.

System

System bezieht sich auf die Infrastrukturkomponenten, Geräte und Softwareprodukte, die das in der entsprechenden HPE GreenLake-Spezifikation beschriebene System bilden.

Abhilfe

Verringerung oder Beseitigung der Auswirkungen eines Vorfalls, für den noch keine vollständige Lösung verfügbar ist.

  • 14. GELTENDE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Bedingungen

Link

Datenschutz- und Sicherheitsvereinbarung

Datenverarbeitung und Sicherheitsmaßnahmen

Liste der Unterauftragsverarbeiter

HPE as-a-Service-Bedingungen für Kunden (sofern im Änderungsformular nicht anders angegeben)

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