Netzwerkmanagement

Was ist Netzwerkmanagement?

Netzwerkmanagement ist ein System zum Schutz von Computer-Netzwerk-Ressourcen durch Verwaltung und Überwachung mithilfe von Anwendungen, Geräten und Systemen.

Wie können Netzwerk-Administratoren erkennen, ob sich ihr Netzwerk in einem guten Zustand befindet?

Inkonsistenzen oder mangelnde Ressourcenverfügbarkeit führen zu Beeinträchtigungen der Effizienz oder Sicherheit des Netzwerksbetriebs. Die Netzwerkverwaltung beinhaltet das Überwachen der Ressourcen-Nutzung, um zu bestätigen, dass sich das Netzwerk in einem guten Zustand befindet. Der Betrieb konzentriert sich auf die Aufrechterhaltung der Netzwerkfunktion, einschließlich proaktiver Erkennung von Fehlern oder Problemen sowie Beaufsichtigen des gesamten Netzwerk-Datenverkehrs. Wartungsarbeiten sind erforderlich, wenn Netzwerk-Ressourcen ein Hardware- oder Software-Upgrade benötigen.

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Warum ist Netzwerkmanagement wichtig?

Zur Aufrechterhaltung eines guten Zustands und einer optimalen Funktionalität eines Netzwerks sind Beaufsichtigung und Wartung unerlässlich. Aufgrund konstanter Angriffe auf Netzwerke und des erhöhten Risikos eines kompromittierten Datenflusses gewinnt das Netzwerkmanagement exponentiell an Bedeutung.

Das Netzwerkmanagement dient nicht nur dem proaktiven Schutz vor Bedrohungen, sondern intelligente Netzwerkmanagement-Center (IMC) bieten zudem die Möglichkeit, beliebige Daten in nutzbare Daten zur Unterstützung Ihres Netzwerks sowie Ihrer Geschäftsentwicklung umzuwandeln. Dies wird durch Netzwerkmanagementlösungen mit Analyse- und Automatisierungsfunktionen ermöglicht.

In Bezug auf die Netzwerkleistung erkennt und reduziert das Netzwerkmanagement Probleme und Engpässe, die ansonsten die interne Prozessabwicklung behindern und das Benutzererlebnis beeinträchtigen würden.

Dank der zusätzlichen Unterstützung durch Netzwerkmanagement-Software und -Hardware innerhalb Ihrer Unternehmens-Infrastruktur erhalten Sie die Möglichkeit, Probleme schnell zu lösen und Sicherheitsbedrohungen oder Unterbrechungen innerhalb von Workflows zu bekämpfen bzw. zu beheben.

Wie funktioniert Netzwerkmanagement?

Um den sicheren und zuverlässigen Betrieb von Computernetzwerken zu gewährleisten, setzt das Netzwerkmanagement eine Vielzahl von Tools, Technologien und Prozessen ein. Und so funktioniert’s:

 

  • Netzwerküberwachung: Das Netzwerkmanagement beginnt in der Regel mit der ständigen Überwachung der Netzwerkinfrastruktur. Dazu gehört das Sammeln von Informationen über Netzwerkgeräte, Verkehrsmuster, Leistungsindikatoren und Sicherheitsvorfälle.
  • Datenerfassung: Um Daten von Netzwerkgeräten wie Routern, Switches, Servern und Firewalls zu sammeln, werden verschiedene Netzwerkmanagement-Tools und Agenten eingesetzt. Diese Daten können den Gerätestatus, den Bandbreitenverbrauch, Fehlerraten und mehr umfassen.
  • Leistungsanalyse: Die Netzwerkmanager nutzen die gewonnenen Daten, um die Leistung des Netzwerkes zu bewerten. Sie untersuchen Messungen wie Latenz, Durchsatz und Paketverluste, um Engpässe oder Leistungsprobleme zu erkennen.
  • Konfigurationsmanagement: Die Netzwerkkonfiguration ist entscheidend für die Stabilität und Sicherheit des Netzwerks. Netzwerkmanagementsysteme überwachen die Geräteeinstellungen, um die Einhaltung von Best Practices und Sicherheitsvorschriften zu gewährleisten.
  • Erkennung und Behebung von Fehlern: Netzwerkmanagementsysteme können Netzwerkfehler oder Anomalien wie Geräteausfälle, Verbindungsschwierigkeiten oder ungewöhnliche Verkehrsmuster erkennen und die Verantwortlichen warnen. Die Administratoren können dann sofort Maßnahmen zur Problembehebung einleiten.
  • Sicherheitsmanagement: Die Netzwerksicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Netzwerkmanagements. Es umfasst Sicherheitsmethoden wie Firewalls, Angriffserkennungssysteme und Zugriffskontrolllisten zum Schutz des Netzwerks vor unbefugtem Zugriff und Cyber-Bedrohungen.
  • QoS (Quality of Service) und Datenverkehrsanalyse: Netzwerkmanagementsysteme enthalten häufig Funktionen zur Datenverkehrsanalyse, um den Netzwerkverkehr zu überwachen und zu priorisieren. Damit wichtige Anwendungen über die entsprechende Bandbreite und Netzwerkressourcen verfügen, können Techniken zur Servicequalität (QoS) eingesetzt werden.
  • Ressourcenzuteilung und Lastausgleich: Netzwerkmanagement-Technologien sorgen für eine effektive Verteilung der Netzwerkressourcen. Dazu kann die Verteilung des Datenverkehrs auf mehrere Server oder eine bessere Nutzung der verfügbaren Bandbreite gehören.
  • Kapazitätsplanung: Netzwerkadministratoren bereiten sich auf den zukünftigen Kapazitätsbedarf des Netzwerks vor, indem sie vergangene Daten und Trends analysieren. Damit ist gewährleistet, dass das Netzwerk den steigenden Anforderungen von Nutzenden und Anwendungen gerecht werden kann.
  • Überwachung von Sicherheitsereignissen: Netzwerkmanagementlösungen überwachen auch Sicherheitsereignisse. Sie können Sicherheitsprobleme erkennen und darauf reagieren, indem sie Protokolle untersuchen, Anomalien erkennen und Alarme erzeugen.
  • Remoteverwaltung: Da Netzwerke immer dezentraler werden und Remote-Arbeit immer stärker zunimmt, enthalten Netzwerkverwaltungssysteme häufig Remoteverwaltungsfunktionen. Administratoren können Netzwerke von jedem Ort mit Internetanschluss aus steuern und überwachen.
  • Reporting und Dokumentation: Netzwerkmanagementsysteme erstellen Berichte und Dokumentationen, die Aufschluss über die Netzwerkleistung, die Compliance und die Sicherheit geben. Diese Berichte helfen Administratoren, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Netzwerkaktivitäten zu verfolgen.
  • Automatisierung: Beim Netzwerkmanagement gewinnt die Automatisierung zunehmend an Bedeutung. Tools und Skripte zur Automatisierung können sich wiederholende Prozesse automatisieren, Netzwerkvorschriften durchsetzen und auf Ereignisse in Echtzeit reagieren.

 

Das Netzwerkmanagement ist ein vielschichtiger Prozess, der eine kontinuierliche Überwachung, Analyse, Konfigurationsverwaltung und Sicherheitsmaßnahmen umfasst, um die Leistung und Sicherheit von Computernetzwerken zu gewährleisten. Es passt sich den sich entwickelnden Anforderungen von Unternehmen an und hilft Administratoren, Probleme proaktiv anzugehen und den Netzwerkbetrieb zu optimieren.

Aus welchen Komponenten besteht ein Netzwerkmanagementsystem?

Netzwerk-Fehler-Management

Netzwerk-Fehler-Management ist die Management-Ebene zur Erkennung von Fehlern. Das Hauptziel des Fehlermanagements ist nicht nur das Erkennen, Isolieren und Lösen des Problems, sondern ebenfalls das Protokollieren des Lösungsprozesses. Dies schützt vor einem erneuten Auftreten des Fehlers in Verbindung mit derselben Ressource.

Konfigurationsmanagement

Aufgabe des Netzwerk-Konfigurationsmanagements ist die Konfiguration des Netzwerks sowie aller entsprechenden und verbundenen Geräte zur Bewältigung bestimmter Aufgaben. Durch dieses Management werden das System und die Computer angewiesen, wie sie sich verhalten und welche Aufgaben sie bewältigen sollen. Die Netzwerkmanager müssen die Konfigurationseinstellungen pflegen, strukturieren und aktualisieren, Host-Konfigurationen durch Überwachen von IP-Adressen und Servern verwalten und diese Zugangsdaten sicher speichern sowie bei Bedarf aktualisieren.

Abrechnungsadministrierung

Die Netzwerk-Abrechnungsadministrierung gehört zur Aufrechterhaltung der Administrierungs- oder Abrechnungs-Services. Zu den Aufgaben gehörten administrative Aufgaben wie die Sicherstellung, dass die Benutzer über Anmeldedaten, Passwörter oder bestimmte Berechtigungen verfügen, sowie darüber hinaus die Ressourcenabrechnung basierend auf der Nutzung.

Leistungsmanagement

Das Netzwerk-Performancemanagement ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Netzwerkeffizienz. Dieses Management erfolgt durch Datenerfassung und -analyse sowie durch Festlegen operativer Schwellenwerte. Mithilfe der Daten können Minderleistungen bestimmt und Netzwerkbereiche erkannt werden, die Upgrades benötigen.

Sicherheitsmanagement

Das Management der Netzwerksicherheit dient dem Schutz der Netzwerkstruktur, die durch die Implementierung von Firewalls, Proxys, Antivirus-Software und Systeme zur Erkennung jeglicher Einbruchsversuche entsteht. Diese Sicherheitsmaßnahmen überwachen den gesamten Datenverkehr innerhalb eines Netzwerks und können den Schutz durch Implementieren physischer sowie Überwachungs-Sicherheitssysteme erweitern.

Herausforderungen und Vorteile des Netzwerkmanagements

Herausforderungen im Netzwerkmanagement Vorteile des Netzwerkmanagements
1. Komplexität: Das Management moderner Netzwerke ist aufgrund der verschiedenen Geräte, Protokolle und Technologien sehr komplex. 1. Verbesserte Zuverlässigkeit: Ein effektives Netzwerkmanagement reduziert Ausfallzeiten und gewährleistet die Zuverlässigkeit des Netzwerks, wovon Nutzer und Unternehmen profitieren.
2. Sicherheitsbedrohungen: Herausforderungen im Bereich der Netzwerksicherheit, wie beispielsweise Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen, erfordern ständige Wachsamkeit und Abhilfemaßnahmen. 2. Erhöhte Sicherheit: Das Netzwerkmanagement stärkt die Sicherheit durch Überwachung von Bedrohungen und eingerichtete Schutzmaßnahmen.
3. Skalierbarkeit: Wenn die Netzwerke wachsen, wird es schwierig, die Ressourcen bei gleichbleibender Leistung zu erweitern. 3. Skalierbare Infrastruktur: Das Netzwerkmanagement plant die Skalierbarkeit, so dass die Netzwerke nahtlos an das Wachstum angepasst werden können.
4. Schnelle technologische Veränderungen: Mit neuen Technologien und Standards Schritt zu halten, kann anspruchsvoll und ressourcenintensiv sein. 4. Anpassungsfähigkeit: Das Netzwerkmanagement hilft den Netzwerken, sich an neue Technologien und Standards anzupassen, damit sie auf dem neuesten Stand bleiben.
5. Überwachung und Fehlerbehebung: Kontinuierliche Überwachung und schnelle Problemlösung erfordern einen erheblichen Aufwand. 5. Effiziente Problemlösung: Netzwerkmanagement-Tools helfen bei der schnellen Identifizierung und Lösung von Problemen und minimieren so Unterbrechungen.
6. Kosten: Die Implementierung robuster Netzwerkmanagementlösungen kann mit anfänglichen Kosten verbunden sein. 6. Kosteneinsparungen: Ein effektives Netzwerkmanagement senkt die Betriebskosten und minimiert unerwartete Ausgaben im Laufe der Zeit.
7. Menschliches Versagen: Menschliche Fehler bei der Konfiguration und Fehlerbehebung können zu Netzwerkproblemen führen. 7. Weniger menschliche Fehler: Automatisierung und standardisierte Prozesse im Netzwerkmanagement tragen dazu bei, menschliche Fehler zu reduzieren.

 

Das Netzwerkmanagement ist zwar mit Herausforderungen verbunden, bietet aber auch erhebliche Vorteile wie höhere Zuverlässigkeit, verbesserte Sicherheit, Skalierbarkeit, Anpassungsfähigkeit, effiziente Problemlösung, Kosteneinsparungen und weniger menschliche Fehler. Diese Vorteile machen es zu einer unverzichtbaren Praxis für Unternehmen in der heutigen digitalen Landschaft.

Die Bedeutung von Netzwerkmanagement

Das Netzwerkmanagement ist entscheidend für den reibungslosen und effektiven Betrieb moderner Computernetzwerke. Es umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen und Verfahren zur Überwachung, Konfiguration, Sicherung und Optimierung von Netzwerkressourcen und -services. Die Bedeutung des Netzwerkmanagements lässt sich an mehreren Hauptthemen feststellen.

Das Netzwerkmanagement verbessert die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Netzwerkes. Administratoren können Probleme proaktiv erkennen und beheben, indem sie die Netzwerkleistung verfolgen, Ausfallzeiten reduzieren und sicherstellen, dass wichtige Services für Benutzer verfügbar sind.

Es erhöht auch die Ressourcennutzung und die Effizienz. Netzwerkmanagementlösungen ermöglichen es Administratoren, Ressourcen richtig zu verteilen, die Bandbreitennutzung zu minimieren und Verschwendung zu vermeiden. Dies ist besonders in großen Netzwerken wichtig, da die Ressourcenzuweisung die Gesamtleistung stark beeinflusst.

Die digitale Landschaft ist voller Sicherheitsrisiken und Schwachstellen, und das Netzwerkmanagement verbessert die Sicherheit, indem es verdächtige Aktivitäten überwacht und Sicherheitsmaßnahmen ergreift, um unerwünschte Zugriffe und Datenverletzungen zu verhindern. All dies gehört zu einem effektiven Netzwerkmanagement.

Darüber hinaus fördert das Netzwerkmanagement die Skalierbarkeit und Erweiterung. Mit dem Wachstum eines Unternehmens steigen auch die Anforderungen an sein Netzwerk. Netzwerkmanagement-Tools helfen bei der Planung und Umsetzung von Verbesserungen, um dem Wachstum gerecht zu werden und sicherzustellen, dass das Netzwerk der wachsenden Nachfrage standhalten kann.

Da viele Branchen großen Wert auf Compliance und gesetzliche Anforderungen legen, unterstützt das Netzwerkmanagement die Unternehmen dabei, diese Verpflichtungen einzuhalten und übernimmt die dafür erforderliche Überwachung und Dokumentation.

Das Netzwerkmanagement ist für eine zuverlässige, effiziente und sichere Netzwerkinfrastruktur unerlässlich. Es trägt zur Gesamtleistung, zum Wachstum und zur Compliance eines Unternehmensnetzwerkes bei und ist damit eine wichtige Komponente des modernen IT-Betriebs.

Best Practices für Netzwerkmanagement-Services

Ein effektives Netzwerkmanagement ist entscheidend für die Zuverlässigkeit, Leistung und Sicherheit von Computernetzwerken. Dafür sind Best Practices besonders wichtig. Hier finden Sie einige Best Practices für Netzwerkmanagement-Services:

 

  • Dokumentation: Führen Sie genaue Aufzeichnungen über Ihre Netzwerkarchitektur, beispielsweise Netzwerkdiagramme, Geräteeinstellungen, IP-Adressen und Bestandsverzeichnisse. Dieses Material ist für die Diagnose, Planung und Aufrechterhaltung eines effizienten Netzwerkmanagements unerlässlich.
  • Regelmäßige Netzwerkprüfungen und -bewertungen: Führen Sie routinemäßige Netzwerkprüfungen und -bewertungen durch, um Schwachstellen, Leistungsmängel und mögliche Verbesserungspotenziale zu ermitteln.
  • Netzwerksegmentierung: Um die Sicherheit zu verbessern und den Zugang zu regulieren, sollten Sie Ihr Netz in VLANs (Virtual Local Area Networks) unterteilen. Dadurch können sich Angreifer nicht überall bewegen und die Auswirkungen von Sicherheitsverletzungen werden verringert.
  • Zugriffskontrolle und Authentifizierung: Implementieren Sie robuste Zugriffskontrollen und Authentifizierungsverfahren, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer und Geräte auf Netzwerkressourcen zugreifen können. Beispiele hierfür sind die rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) und die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
  • Patch-Management: Versorgen Sie alle Netzwerkgeräte und Software mit den neuesten Sicherheits-Patches und Upgrades. Hacker können Schwachstellen in der Netzwerkausrüstung ausnutzen; daher ist die rechtzeitige Installation von Patches entscheidend.
  • Netzwerk-Überwachung: Überwachen Sie laufend die Leistung und Sicherheit Ihres Netzwerks. Verfolgen Sie den Zustand von Geräten, Verkehrstrends und Sicherheitsvorfälle mit Netzwerküberwachungstechnologien. Konfigurieren Sie Alarme für ungewöhnliche Aktivitäten und Leistungskriterien.
  • Plan zur Reaktion auf Vorfälle: Erstellen und pflegen Sie einen Plan zur Reaktion auf Vorfälle, der erklärt, wie Sie auf Sicherheitsprobleme und Netzwerkausfälle reagieren. 
  • Sicherung und Wiederherstellung: Implementieren Sie häufige Datensicherungen und Disaster-Recovery-Methoden, um die Datenverfügbarkeit im Falle von Netzwerkausfällen, Datenbeschädigungen oder Cyberangriffen aufrechtzuerhalten. Testen Sie diese Backups regelmäßig, damit sie angemessen wiederhergestellt werden können.
  • Redundanz und Lastausgleich: Verwenden Sie Lastausgleichstechniken, um den Netzwerkverkehr gleichmäßig auf mehrere Server oder Pfade zu verteilen und so die Wahrscheinlichkeit einer Überlastung oder eines Ausfalls zu verringern. Um Ausfallzeiten zu reduzieren, sollten Sie Redundanz bei wichtigen Netzwerkkomponenten einführen.
  • Netzwerksegregation für Tests und Entwicklung: Richten Sie getrennte Netzwerkumgebungen für Test- und Entwicklungszwecke ein, um zu verhindern, dass Test-Konfigurationen oder Anwendungen das Produktionsnetzwerk beeinträchtigen.
  • Regelmäßige Schulungen und Trainings: Informieren Sie Netzwerkadministratoren und -mitarbeitende über die neuesten Tools, Technologien und Best Practices im Bereich Sicherheit. Um sich der neuen Gefahren bewusst zu sein, sind Schulungen zur Cybersicherheit sehr wichtig.
  • Compliance und Gesetzgebung: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Netzwerkmanagementmethoden den gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen der Branche entsprechen.
  • Planung der Skalierbarkeit: Denken Sie bei der Planung und dem Betrieb Ihres Netzwerks an zukünftige Erweiterungen und Skalierbarkeit. Ihr Netzwerk kann den zunehmenden Datenverkehr, die wachsende Anzahl an Geräten und Services ohne größere Unterbrechungen bewältigen.
  • Support und Wartung durch den Anbieter: Schließen Sie Support-Vereinbarungen mit Lieferanten von Netzwerkgeräten ab, damit Sie bei Bedarf Zugang zu Updates, Patches und technischer Unterstützung haben.
  • Change Management: Einführung eines systematischen Change-Management-Verfahrens, das die Dokumentation und Genehmigung von Netzwerkänderungen vorschreibt. Dies trägt dazu bei, unbeabsichtigte Fehlkonfigurationen zu vermeiden, und stellt sicher, dass Änderungen in voller Kenntnis der möglichen Folgen vorgenommen werden.

 

Wenn Unternehmen die Best Practices dieser Netzwerkmanagement-Services befolgen, können sie eine stabile, sichere und hochleistungsfähige Netzwerkinfrastruktur aufrechterhalten, die ihre Geschäftsziele unterstützt und gleichzeitig Risiken und Unterbrechungen vermeidet.

Was ist der Zweck des Netzwerkmanagements?

Ziel des Netzwerkmanagements ist es, den sicheren und zuverlässigen Betrieb von Computernetzwerken zu gewährleisten. Es enthält Maßnahmen, Verfahren und Technologien, um die Netzwerkressourcen im Sinne der Anforderungen von Benutzern, Anwendungen und Organisationen zu regulieren, zu überwachen und zu optimieren. Dies sind die Hauptzwecke des Netzwerkmanagements:

  • Optimierung der Netzwerkleistung: Das Netzwerkmanagement zielt darauf ab, die Leistung des Netzwerks zu maximieren, indem es immer effizient arbeitet.
  • Netzwerkzuverlässigkeit: Eines der Hauptziele des Netzwerkmanagements ist die Zuverlässigkeit der Netzwerkservices. Dazu gehört eine proaktive Überwachung, um Probleme zu erkennen und zu beheben, bevor sie zu Störungen führen, Ausfallzeiten zu minimieren und die Betriebszeit des Netzwerks zu maximieren.
  • Verbesserung der Netzwerksicherheit und Fehlerbehebung: Das Netzwerkmanagement umfasst Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Daten und zur Verhinderung von Cyberangriffen. Gleichzeitig ermöglicht es eine schnelle Fehlerbehebung und Problemlösung und sorgt so für einen reibungslosen und sicheren Netzwerkbetrieb.
  • Remoteverwaltung und Skalierbarkeit: Netzwerkmanagement-Tools erleichtern die Überwachung aus der Ferne, was für den wachsenden Trend zur Remote-Arbeit von entscheidender Bedeutung ist. Außerdem planen sie die Skalierbarkeit des Netzwerks, um den steigenden Anforderungen an Datenverkehr, Geräte und Services gerecht zu werden, ohne die Leistung oder Sicherheit zu beeinträchtigen.
  • Ressourcenzuweisung: Das Netzwerkmanagement weist Netzwerkressourcen wie Bandbreite, Serverkapazität und Speicherplatz effektiv zu. Dadurch wird sichergestellt, dass kritische Anwendungen die erforderlichen Ressourcen erhalten und nicht vergeudet oder überbeansprucht werden.
  • Kostenkontrolle: Ein effizientes Netzwerkmanagement trägt zur Kostenkontrolle bei, indem es die Ressourcennutzung optimiert, unnötige Ausgaben minimiert und den Energieverbrauch senkt. So stellen die Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur für das Unternehmen einen Mehrwert dar.
  • Dokumentation und Reporting: Das Netzwerkmanagement umfasst die Dokumentation von Netzwerkkonfigurationen, Leistungsdaten und Sicherheitsvorfällen. Berichte über den Zustand des Netzwerkes und die Compliance helfen den Entscheidungsträgern, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Netzwerkmanagement und Netzwerkautomatisierung

Aspekt Netzwerkmanagement Netzwerkautomatisierung
1. Definition Die Überwachung, Konfiguration, Sicherung und Optimierung von Netzwerkressourcen und -services erfolgt unter menschlicher Aufsicht und Kontrolle. Nutzt Software und Skripte, um netzwerkbezogene Aufgaben und Änderungen automatisch durchzuführen.
2. Menschliche Mitarbeit Das Netzwerkmanagement ist auf menschliche Administratoren angewiesen, die auf der Grundlage von Netzwerkdaten Entscheidungen treffen und Maßnahmen ergreifen. Die Netzwerkautomatisierung reduziert menschliche Eingriffe, indem sie Routineaufgaben skriptet, Änderungen vornimmt und ohne manuelle Eingaben auf Netzwerkereignisse reagiert.
3. Echtzeit-Anpassung Normalerweise beruhen Entscheidungen und Maßnahmen im Netzwerkmanagement auf Echtzeit-Überwachung und -Analyse, doch kann ein menschliches Eingreifen erforderlich sein. Die Netzwerkautomatisierung kann sofort auf Ereignisse reagieren und vordefinierte Maßnahmen ohne Verzögerung umsetzen, was in sich schnell verändernden Umgebungen von Vorteil sein kann.
4. Komplexitätsmanagement Geeignet für das Management komplexer Netzwerke, bei denen menschliches Fachwissen für die Entscheidungsfindung unerlässlich ist, insbesondere in einzigartigen oder unerwarteten Situationen. Ideal für sich wiederholende Aufgaben und Routinekonfigurationen, die das Management in großen und dynamischen Netzwerken vereinfachen.
5. Effizienz Das Netzwerkmanagement gewährleistet die Stabilität und Sicherheit des Netzwerks, es kann aber aufgrund der menschlichen Beteiligung zu längeren Reaktionszeiten führen. Die Netzwerkautomatisierung ist in der Regel sehr effizient, verkürzt die Reaktionszeiten und minimiert das Risiko menschlicher Fehler bei Routineaufgaben.

 

Das Netzwerkmanagement basiert in der Entscheidungsfindung auf menschlichen Administratoren und ist für komplexe Situationen gut geeignet. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Netzwerkautomatisierung auf die Effizienz und kann sich wiederholende Aufgaben mit minimalen menschlichen Eingriffen erledigen. Beide spielen im modernen Netzwerkprozess eine wichtige Rolle, je nach den spezifischen Anforderungen und der Komplexität der Netzwerkumgebung.

Was sind typische Aufgaben des Netzwerkmanagements?

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Beispiele für Aufgaben des Netzwerkmanagements:

  • Überwachung der Netzwerkleistung: Verfolgung der Netzwerkleistung in Echtzeit, Suche nach Engpässen und Identifizierung möglicher Probleme. Dazu gehört die Überwachung von Bandbreitennutzung, Latenz, Paketverlusten und Gerätezustand.
  • Konfigurationsmanagement: Dazu gehört die Konfiguration von Routern, Switches und Firewalls entsprechend den Anforderungen des Unternehmens. Auch die Umsetzung von Netzwerkvorschriften, Zugangsbeschränkungen und Servicequalität sind ein Teil davon.
  • Sicherheitsmanagement: Schutz des Netzwerkes vor Cyberangriffen, illegalem Zugriff und Datenpannen. Zu den Aufgaben gehören die Einrichtung von Firewalls und Systemen zur Angriffserkennung sowie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.
  • Fehlererkennung und Fehlerbehebung: Hier geht es darum, die Ursache von Problemen wie Netzwerkausfälle oder Leistungsverschlechterungen zu ermitteln und schnellstmöglich Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.
  • Kapazitätsplanung und Skalierbarkeit: Planung für die Zukunft durch Bewertung der Kapazitäts- und Skalierbarkeitsanforderungen des Netzwerkes. Netzwerkadministratoren müssen eine Erweiterung planen und sicherstellen, dass das Netzwerk mehr Benutzer, Geräte und Services ohne Leistungseinbußen unterstützen kann.

 

Diese Maßnahmen gewährleisten eine stabile, effiziente und sichere Netzwerkinfrastruktur.

Netzwerkmanagement-Frameworks und Modelle

A. Simple Network Management Protocol (SNMP):

1. SNMP Architecture and Components:

SNMP wird auch für das Netzwerkmanagement und die Netzwerküberwachung eingesetzt. Seine Architektur umfasst drei Schlüsselkomponenten:

- Verwaltete Geräte: Netzwerkgeräte wie Router, Switches und Server mit installierten SNMP-Agenten. Diese Agenten sammeln und speichern Informationen über den Status und die Leistung des Geräts.

- SNMP-Manager (oder NMS): Der SNMP-Manager überwacht und managt die verwalteten Geräte. Es sendet SNMP-Anfragen und ruft Informationen ab, kann aber auch Konfigurationsänderungen oder Warnungen an die Geräte senden.

- SNMP-Protokoll: SNMP definiert das Kommunikationsprotokoll, das den Informationsaustausch zwischen dem Manager und den verwalteten Geräten ermöglicht. SNMP verwendet ein einfaches Anfrage-Antwort-Modell, bei dem der Manager mit Get- oder Set-Anfragen Daten anfordert und die Geräte mit Informationen antworten oder Aktionen ausführen.

 

2. SNMP Management Information Base (MIB):

Die SNMP Management Information Base (MIB) speichert Informationen über verwaltete Geräte. MIBs verwenden eine hierarchische Struktur und sind baumartig organisiert, wobei jeder Zweig Informationen über einen bestimmten Aspekt des Geräts oder Netzwerks enthält. MIB-Objekte werden durch Object Identifiers (OIDs) identifiziert, numerische Werte, die jedes Objekt eindeutig kennzeichnen. Mit OIDs werden spezifische Informationen von verwalteten Geräten abgerufen.

 

3. SNMP-Versionen und Sicherheitsüberlegungen:

- SNMP hat sich in verschiedenen Versionen weiterentwickelt, wobei SNMPv3 die sicherste und am weitesten verbreitete Version ist.

- SNMPv1 und SNMPv2c wiesen Sicherheitsschwachstellen auf, einschließlich schwacher Authentifizierungsmechanismen. Mit SNMPv3 wurden robuste Sicherheitsfunktionen wie Authentifizierung und Verschlüsselung eingeführt.

- Zu den Sicherheitsaspekten bei SNMP gehören die Implementierung einer starken Authentifizierung (z. B. SNMPv3 mit HMAC-MD5- oder HMAC-SHA-Authentifizierung), einer Verschlüsselung (z. B. DES oder AES) und die Konfiguration von Zugriffskontrolllisten zur Einschränkung des Zugriffs auf SNMP-Agenten. 

Netzwerkmanagementsysteme (NMS):

1. Funktionen von NMS:

NMS ist eine Softwareplattform, die eine zentrale Verwaltung und Überwachung von Netzwerkgeräten und -services ermöglicht. Ihre Funktionen umfassen:

- Geräteerkennung und -inventarisierung.

- Echtzeit-Überwachung von Leistung und Zustand des Netzwerks.

- Konfigurationsmanagement und Änderungsverfolgung.

- Fehlererkennung und Warnmeldungen.

- Berichte und Analysen.

- Sicherheitsmanagement.

- Integration mit anderen Netzwerkkomponenten und -tools.

 

2. Beste NMS Tools und Software:

Beliebte NMS Tools sind:

- HPE Intelligent Management Center (IMC):

- SolarWinds Network Performance Monitor.

- PRTG Network Monitor.

- Nagios.

- Cisco Prime Infrastructure.

- Zabbix.

- Die Wahl des NMS Tools hängt von den spezifischen Anforderungen und der Größe des Netzwerks ab.

 

3. Integration von NMS mit anderen Netzwerkkomponenten:

NMS kann in verschiedene Netzwerkkomponenten integriert werden, wie beispielsweise:

- SNMP-Agenten auf verwalteten Geräten.

- Flow-Collectors zur Analyse des Netzwerkverkehrs.

- Syslog-Server zur Erfassung von Protokolldaten.

- Configuration Management Databases (CMDBs) zur Verfolgung von Gerätekonfigurationen.

- Ticketingsysteme für das Störungsmanagement.

- Die Integration erweitert die Funktionen des NMS und bietet einen umfassenden Überblick über die Netzwerkprozesse. 

 

C. IT Infrastructure Library (ITIL) und Netzwerkmanagement:

1. Überblick über das ITIL-Framework:

ITIL steht für verschiedene Praktiken im IT-Servicemanagement (ITSM), mit denen die IT-Services auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt werden. Es bietet einen Rahmen für die effektive Bereitstellung und Unterstützung von IT-Services.

 

2. ITIL-Prozesse angewandt auf das Netzwerkmanagement:

ITIL-Prozesse, die auf das Netzwerkmanagement angewandt werden, sind:

- Störungsmanagement: Behandlung und Behebung von Netzwerkstörungen und -ausfällen.

- Problembehandlung: Erkennen und Beheben von wiederkehrenden Netzwerkproblemen.

- Change Management: Verwaltung von Netzwerkänderungen zur Minimierung von Unterbrechungen.

- Service Level Management: Sicherstellung, dass die Netzwerkservices die vereinbarten Service-Levels einhalten.

- Kapazitätsmanagement: Planung der Netzwerkkapazität für den künftigen Bedarf.

- Konfigurationsmanagement: Führen von genauen Aufzeichnungen über die Netzwerkkonfigurationen.

- Verfügbarkeitsmanagement: Sicherstellung, dass die Netzwerkverfügbarkeit den Geschäftsanforderungen entspricht.

 

3. ITIL-basierte Best Practices für das Netzwerkmanagement:

ITIL-basierte Best Practices für das Netzwerkmanagement sind:

- Erstellung eines Servicekatalogs, der Netzwerkservices und die zugehörigen Service-Level definiert.

- Entwicklung von Verfahren zur Verwaltung von Vorfällen und Problemen, um Netzwerkprobleme schnell zu lösen.

- Einführung eines Change-Management-Prozesses zur Bewertung und Genehmigung von Netzwerkänderungen.

- Kapazitätsplanung zur Erweiterung des Netzwerks und Vermeidung von Leistungsproblemen.

- Einrichtung eines Konfigurationsmanagements für eine genaue Netzwerkdokumentation.

Best Practices im Netzwerkmanagement

A. Einführung proaktiver Netzwerkmanagement-Strategien:

Proaktives Netzwerkmanagement ist entscheidend, um Probleme zu vermeiden, bevor sie den Netzwerkbetrieb stören. Hier sind einige Best Practices:

  • Kontinuierliche Überwachung: Überwachen Sie regelmäßig die Leistung und den Zustand des Netzwerks, um Probleme zu erkennen, bevor sie kritisch werden. Dies ermöglicht präventive Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Netzwerkstabilität.
  • Vorausschauende Analyse: Nutzen Sie historische Daten und Analysen, um potenzielle Netzwerkprobleme vorherzusagen. Sie können Ausfallzeiten und Serviceunterbrechungen verhindern, indem Sie diese Probleme im Voraus angehen.

B. Erstellen eines umfassenden Netzwerkmanagementplans:

Ein effektiver Netzwerkmanagementplan trägt dazu bei, dass der Netzwerkbetrieb mit den Unternehmenszielen und den Best Practices der Branche übereinstimmt. Wichtige Best Practices sind:

  • Klare Ziele definieren: Legen Sie eindeutige Ziele für das Netzwerkmanagement fest. Verständnis, was überwacht, gesichert und optimiert werden muss, um den Anforderungen Ihres Unternehmens gerecht zu werden.
  • Dokumentation: Führen einer detaillierten Dokumentation der Netzwerkkonfigurationen, -richtlinien und -verfahren. Diese Dokumentation dient als wertvolle Quelle für die Fehlerbehebung und die zukünftige Planung.
  • Regelmäßige Aktualisierungen und Überprüfungen: Überprüfen Sie Ihren Netzwerkmanagementplan kontinuierlich, um ihn an sich ändernde Technologien und Unternehmensanforderungen anzupassen. Stellen Sie sicher, dass er mit den Unternehmenszielen im Einklang steht.

C. Gewährleistung von Skalierbarkeit und Flexibilität beim Netzwerkmanagement:

Netzwerke müssen sich an die sich ändernden Geschäftsanforderungen und technologischen Fortschritte anpassen. Skalierbarkeit und Flexibilität sind unerlässlich:

  • Skalierbare Architektur: Entwerfen Sie Ihre Netzwerkmanagement-Infrastruktur so, dass sie mitwachsen kann. Stellen Sie sicher, dass sie zusätzliche Geräte, Services und Datenverkehr ohne nennenswerte Leistungseinbußen verarbeiten kann.
  • Flexibilität bei Tools und Prozessen: Wählen Sie Netzwerkmanagement-Tools und -Verfahren, die sich an unterschiedliche Netzwerkumgebungen anpassen und mit verschiedenen Geräten und Anbietern integrieren lassen. Diese Flexibilität unterstützt sich entwickelnde Netzwerkanforderungen.
  • Automatisierung: Führen Sie, wo immer möglich, Automatisierungsmaßnahmen ein, um das Netzwerkmanagement zu rationalisieren. Die Automatisierung hilft, die Skalierbarkeit effizient zu verwalten, indem sie die Belastung für menschliche Administratoren in großen oder wachsenden Netzwerken verringert.

 

Durch diese Best Practices im Netzwerkmanagement können Unternehmen Probleme proaktiv angehen, die Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer Netzwerke aufrechterhalten und sicherstellen, dass ihr Netzwerkbetrieb nicht beeinträchtigt wird.

Zukünftige Trends im Netzwerkmanagement

Dies sind die zukünftigen Trends im Netzwerkmanagement:

A. Software Defined Networking und Netzwerkvirtualisierung:

  • SDN-Wachstum: Die Einführung von Software Defined Networking (SDN) wird sich fortsetzen. Dabei werden Netzwerksteuerung und Daten für eine leichter zugängliches und flexibleres Management getrennt.
  • Zunehmende Netzwerkvirtualisierung: Technologien der Netzwerkvirtualisierung wie VLAN und VPN werden sich immer mehr durchsetzen und für eine vereinfachte Netzwerkbereitstellung und höhere Sicherheit sorgen.
  • Multi-Cloud-Konnektivität: SDN und Netzwerkvirtualisierung werden für eine nahtlose Konnektivität und Verwaltung über mehrere Cloud-Anbieter und lokale Infrastrukturen hinweg unerlässlich sein.

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) im Netzwerkmanagement:

  • Vorausschauende Analyse: KI und maschinelles Lernen werden Netzwerkprobleme vorhersagen und so die proaktive Problemlösung und Ressourcenoptimierung verbessern.
  • Erkennung von Anomalien: KI-gestützte Systeme werden Sicherheitsbedrohungen und ungewöhnliche Netzwerkmuster automatisch erkennen und darauf reagieren.
  • Automatisierte Fehlerbehebung: KI-gestützte Systeme werden gängige Netzwerkprobleme selbstständig beheben und manuelle Eingriffe reduzieren.
  • Dynamische Optimierung: KI-Algorithmen werden die Netzwerkkonfigurationen den veränderten Verkehrsmustern und Anwendungsanforderungen in Echtzeit anpassen.

 

C. Intent-Based Networking (IBN) und autonomes Netzwerkmanagement:

  • IBN-Einführung: Intent-Based Networking (IBN) wird das Netzwerkmanagement vereinfachen, da es auf die Unternehmensziele abgestimmt wird.
  • Selbstheilende Netzwerke: Autonome Systeme werden Netzwerkprobleme selbst diagnostizieren und beheben und so Ausfallzeiten reduzieren.
  • Erweiterte Automatisierung: Netzwerke werden sich automatisch veränderten Workloads, Sicherheitsbedrohungen und Verkehrsschwankungen anpassen.
  • Edge Computing und Slicing: Netzwerk-Slicing wird ein autonomes Management in 5G- und Edge-Computing-Kontexten ermöglichen und die Leistung für verschiedene Anwendungen anpassen.
  • Zero-Touch-Bereitstellung: Die Zero-Touch-Bereitstellung wird sich immer mehr durchsetzen und die Konfiguration und Bereitstellung von Netzwerkgeräten vereinfachen.

HPE Network Management

HPE bietet eine Vielzahl von Management-Lösungen zur Verbesserung des Status Ihres Daten-Netzwerks an. HPE Intelligent Management Center (IMC) Orchestrator and Analyzer vereinfacht das Netzwerkmanagement und das Überwachen des Betriebs durch Automatisierung und Analysen. Hiervon profitieren Netzwerkumgebungen, die aufgrund explosionsartig ansteigenden Datenverkehrs umgehend skaliert werden müssen.

Die HPE Aruba Edge Services Platform (ESP) ist eine Cloud-native Lösung zur Verwaltung de gesamten drahtlosen, kabelgebundenen und WAN-Infrastruktur. Dies umfasst sämtliche Standorte, ob Remote-Standort, Rechenzentrum oder Campus-Netzwerk. Aruba Central wird durch integrierte KI unterstützt, die sorgfältige Analysen sowie intelligente Erkenntnisse und Warnmeldungen liefert. Aruba ESP ermöglicht bessere Geschäftsergebnisse und eine bessere Betriebseffizienz, da die Lösung Programme zur Konvertierung von Edge-Daten verbessert.

Die HPE Edge-to-Cloud-Sicherheit ermöglicht eine einheitliche Infrastruktur durch Kontext-Transparenz sowie einen vereinfachten IT-Betrieb und entlastet so Ihre IT-Teams in erheblicher Weise. Darüber hinaus werden Authentifizierung, Autorisierung, unterbrechungsfreie Leistungsüberwachung sowie Bedrohungsmanagement in Ihre Enterprise-Infrastruktur integriert.