Branchenführer im Bereich industrieller Digitalisierung unterstützt Betreiber von Rechenzentren bei der Optimierung der Energienutzung zur Reduzierung der Gesamtbetriebskosten um bis zu 35 %

Bis zu 1.000 in HPE Server integrierte Sensoren in Kombination mit Strommanagementsystemen von ABB und gesteuert von einer fortschrittlichen HPE-Ochestrierungslösung: ABB und HPE ermöglichen es Unternehmen, Rechenzentrumsanforderungen und Stromversorgung dynamisch zu optimieren.

ABB Group

ABB ist ein wegweisender Technologieführer, der eng mit Kunden im Bereich Versorgungwirtschaft, Industrie, Transport und Infrastruktur zusammenarbeitet, um die Zukunft der industriellen Digitalisierung zu gestalten und geschäftlichen Nutzen daraus zu ziehen.

Videowiedergabe
Darstellung des ABB-Rechenzentrums

ABB ist ein führender Anbieter von digital vernetzten und digitalfähigen Systemen mit einer installierten Basis von mehr als 70.000 Steuersystemen, die 70 Mio. Geräte verbinden. Als eines der größten Engineering-Unternehmen der Welt revolutioniert ABB die Energieoptimierung im Rechenzentrum und bietet Verbindungen zu intelligenten Stromnetzen, netzferne Elektrifizierung, Stromschutz und Energiemanagement-Software. Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht die Integration der Energieoptimierungssysteme mit sensorfähigen Servern. Ziel ist es, eine datenorientierte, intelligent automatisierte Lösung zu entwickeln, die Rechenzentrumsprozesse mit den kosteneffizientesten Energiequellen in Echtzeit ausgleicht, um so zu einer höheren Energieeffizienz der Rechenzentren der Kunden beizutragen.

  • ABB steht für bahnbrechende Innovationen, die den Weg der digitalen Revolution ebnen

    Guido Jouret – Chief Digital Officer, ABB

34 Mrd. USD

weltweiter Jahresumsatz

132.000

Mitarbeiter weltweit

Balanceakt zwischen Rechenzentrumsanforderungen und Stromversorgung

Laut den Einschätzungen von ABB wird sich der weltweite Energieverbrauch im Rechenzentrum in den nächsten drei Jahren von 40 Gigawatt auf mindestens 60 Gigawatt erhöhen, und der Datenverkehr im Rechenzentrum wird um 400 Prozent zunehmen.

 

ABB hat zwei wichtige globale Trends erkannt, mit denen sich das Unternehmen konfrontiert sieht: die Umstellung auf erneuerbare Energien und das Aufkommen des industriellen Internets der Dinge.

Im Bereich der Energieerzeugung transformieren erneuerbare Energien den Energiemix, sodass traditionelle Hersteller dahingehend unter Druck stehen, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringern, während sich die Netzkomplexität drastisch erhöht. Das zukünftige Netz wird mit mehreren Einspeisepunkten von traditionellen Kraftwerken bis zu umfangreichen erneuerbaren Energiequellen auf der Versorgungsseite und dem Nebeneinander von traditionellen Nachfragemustern und neuen Mikro- und Nanonetzen auf der Nachfrageseite viel komplexer sein. Um diese Komplexität bewältigen zu können, sind intelligent automatisierte, digitale Stromnetze erforderlich, die Nachfrage- und Versorgungsmuster vorhersehen und gleichzeitig Strom an die immer größer werdende Anzahl von Stromverbrauchspunkten leiten und transportieren können.

Auf der Automatisierungsseite ermöglichen es Fortschritte in der Sensortechnologie in Kombination mit flächendeckender Konnektivität und der zunehmenden Fähigkeit, Daten zu verarbeiten und zu speichern, dass Maschinen immer intelligenter werden und auf neue Art und Weise lernen und mit Menschen interagieren. Die Grundlage hierfür ist das industrielle Internet der Dinge Mit der Zeit wird dies zur nächsten Stufe der industriellen Automatisierung führen, in der Maschinen und ganze Prozessketten lernen, logisch zu denken und Entscheidungen zu treffen, sodass Prozesse selbstregulierend und selbstoptimierend werden.

  • Fortschritte in der Sensortechnologie in Kombination mit flächendeckender Konnektivität und der zunehmenden Fähigkeit, Daten zu verarbeiten und zu speichern, sorgen dafür, dass Maschinen immer intelligenter werden und auf neue Art und Weise lernen und mit Menschen interagieren können.

    Guido Jouret – Chief Digital Officer, ABB

40-60 GW

Energieverbrauch durch Datennutzung bis 2020

400 %

Zunahme des Datenverkehrs im Rechenzentrum über 3 Jahre

Finanzielle und ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten

Wenn Rechenzentren nicht energieeffizienter werden, besteht die Gefahr einer Überlastung der Strominfrastruktur und damit von tiefgreifenden Auswirkungen auf Unternehmen und die breite Öffentlichkeit.

Darstellung zur Energie im Rechenzentrum

Die Gesellschaft wird zunehmend digitaler, darunter auch im B2B-Handel und Konsumverhalten, was zu einem dramatischen Nachfrageanstieg nach Rechenzentrumsservices führt. Das bedeutet, dass mehr Rechen- und Speicherkapazitäten sowie Netzwerkverbindungen erforderlich sind – und sie alle benötigen Energie. 

Eine der wichtigsten Herausforderungen für den Rechenzentrumssektor besteht darin, nicht an Relevanz zu verlieren. Der Support einer ökologischen und finanziellen Nachhaltigkeit ist daher unerlässlich 

Um diese Herausforderungen anzugehen, verfolgt ABB einen dreigleisigen Ansatz. Ein Ansatz besteht darin, es Rechenzentren zu ermöglichen, mit weniger mehr zu erreichen. Die zweite Ansatz sieht neue Strategien im Stromnetz vor, um die Art und Weise des Energieverbrauchs zu beeinflussen. Und mit dem dritten Ansatz soll sichergestellt werden, dass erneuerbare Energien effektiv und verantwortungsbewusst genutzt werden. 

Wenn diese Herausforderungen nicht bewältigt werden, besteht die Gefahr, dass die Branche Services erbringt, die entweder aus finanzieller oder ökologischer Sicht zu kostspielig sind.

  • Die Lösungen, die wir auf den Markt bringen, müssen immer wirtschaftlicher und effizienter werden – sie müssen Unternehmen helfen, mit weniger mehr zu erreichen.

    Ciaran Flanagan – Group Vice President und Global Head of Datacentre Business, ABB

30

Prozent des Rechenzentrums

40 %

Gesamtbetriebskosten aus Energieverbrauch

Intelligentere Steuerung von Energie- und Rechenzentrumsressourcen

Wenn Führungskräfte nach Möglichkeiten suchen, die Kosteneffizienz der IT zu steigern, konzentrieren sie sich üblicherweise auf Platzbedarf und Dichte: Sie versuchen, die erforderliche Hardware zu reduzieren. Bei dieser Denkweise wird jedoch einer der größten Einzelkostenfaktoren übersehen: Stromversorgung und Kühlung machen 30 - 40 % der Gesamtbetriebskosten des Rechenzentrums aus.

Darstellung zum Strommanagement im Rechenzentrum

Ein ausgewogenes Strommanagement in einer dynamischen und schnell wachsenden Rechenzentrumsumgebung zu erzielen, ist sehr komplex. Die Kunden von ABB benötigten eine automatisiertere, datenorientiertere Methode, um auf die schnell wachsenden Rechenzentrumsanforderungen zu reagieren und gleichzeitig die Energiekosten zu kontrollieren und eine Überlastung der Strominfrastruktur zu vermeiden.

Die Strommanagementsoftware von ABB war nur ein Teil dieser Gleichung. Das Unternehmen brauchte auch eine Möglichkeit, die Operations-Technologie (OT) mit der Informationstechnologie (IT) zu kombinieren, um so Energie- sowie Rechenzentrumsressourcen intelligent zu steuern. Zudem musste eine effektive OT/IT-Lösung flexibel und agil sein, um die Energieversorgung und die Rechenkapazitäten bedarfsgerecht auszugleichen.

  • Es findet ein Paradigmenwechsel in der Betrachtungsweise der IT statt. Wir müssen aufhören vorherzusagen, wie die Zukunft aussehen wird und uns an den Fakt gewöhnen, dass sie unvorhersehbar sein wird. Deshalb brauchen wir Geschäftskonzepte und wirtschaftliche Modelle, die damit umgehen können.

    Ciaran Flanagan – Group Vice President und Global Head of Datacentre Business, ABB

IoT im Rechenzentrum

Im Rahmen einer gemeinsamen strategischen Initiative nutzen ABB und HPE ihre jeweiligen Technologien, um eine intelligente, datenorientierte Lösung für Unternehmenskunden zu entwickeln, zu vermarkten und zu implementieren, um Workloads und Energieressourcen im Rechenzentrum optimal auszugleichen.

Darstellung zum Internet der Dinge

Die von ABB und HPE konzipierte Lösung nutzt bis zu 1.000 in HPE Server integrierte Sensoren als IoT im Rechenzentrum. Die von den Sensoren gesammelten wesentlichen Parameter wie Temperatur und Workload werden mittels fortschrittlicher HPE Orchestrierungslösungen an die Strommanagementsoftware von ABB gesendet, die daraufhin die Daten analysiert und entsprechende Reaktionen zur Optimierung des Energieverbrauchs einleitet.

Basierend auf den ABB-Analysen übermittelt die bidirektionale HPE-Orchestrierung Anweisungen zurück an das Rechenzentrum und/oder Energieequipment, um einen optimalen Ausgleich zu erzielen – und all das in nahezu Echtzeit. Dazu gehört das Abschalten nicht entscheidender Rechenzentrum-Workloads oder die Übertragung von Workloads an ein anderes Rechenzentrum mit geringerem Bedarf.

Die Lösung umfasst auch Stromkostenmodelle, die es den Kunden ermöglichen, die kostengünstigsten Stromquellen zu wählen und dynamisch vom traditionellen Stromnetz auf erneuerbare Energien, lokale Gleichstromerzeugung, Brennstoffzellen oder Batterien umzustellen.

Die Berater der HPE Pointnext Services entwerfen und implementieren diese Go-to-Market-Lösung für gemeinsame Kunden. Die notwendige Intelligenz erhält die Lösung dabei durch die Definition von Regeln und Konfigurationen.

  • Diese Lösung bietet Kunden, die Rechenzentren im Umfang mehrerer Millionen Dollar betreiben, eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten, neue Erkenntnisse zu gewinnen und in puncto Wartung, Energieverbrauch und sogar Kapazitätsplanung effizienter zu arbeiten.

    Ciaran Flanagan – Group Vice President und Global Head of Datacentre Business, ABB

35 %

Reduzierung der Gesamtbetriebskosten

25 %

weniger Hardwarestellfläche

15 %

Einsparungen bei Kapitalausgaben

Energie-intelligente Rechenzentren in Unternehmen

Intelligent verbundene IT-Komponenten reduzieren Kosten und optimieren Rechenzentrumsprozesse.

Darstellung zu Produktionsprozessen

Die Rechenzentrumskunden von ABB können nun ihre betriebliche Effizienz drastisch verbessern, ihre Kosten senken und eine nachhaltigere Energiestrategie mit lokaler und netzweiter Auswirkung verfolgen. 

 

Die Kunden können von Echtzeit-Informationen über den Energieverbrauch des Rechenzentrums profitieren – basierend auf dem Workload und im unmittelbaren Zusammenhang mit den Kosten und der Energiequelle. Wenn der Preis für die netzgespeiste Leistung zu bestimmten Tageszeiten ansteigt, kann der Kunde während dieser Spitzenzeiten den in lokalen Mikronetzen oder Wasserstoffzellen gespeicherten Strom nutzen und bei niedrigeren Preisen wieder auf das Netz umschalten. Zudem kann der Kunde Workloads in ein anderes Rechenzentrum verlagern und so von niedrigeren Preisen profitieren. 

 

Auch ist es möglich, Workloads je nach Wichtigkeit mit verschiedenen Energiequellen zu verknüpfen. Zum Beispiel können weniger kritische Workloads mit Strom aus intermittierenden Energiequellen wie Sonnenlicht ausgeführt werden, während entscheidende Workloads mit Energie aus dem Stromnetz oder der lokaler Stromerzeugung ausgeführt werden. 

 

Dies ermöglicht es den Kunden von ABB, ihre Energiekosten zu senken und gleichzeitig alle Produktionsprozesse aufrechtzuerhalten.

  • Mit einem Partner wie Hewlett Packard Enterprise an seiner Seite, der den Dialog mit der CIO-Abteilung, mit der IT-Organisation und mit den Menschen, die die Nachfrage vorantreiben, gestaltet, wirken Sie im Gespräch mit Kunden deutlich glaubwürdiger.

    Ciaran Flanagan – Group Vice President und Global Head of Datacentre Business, ABB

Die Lösung

Die gemeinsame Go-to-Market-Lösung nutzt die HPE OneView Orchestrierung mit HPE Edgeline IoT-Systemen, HPE Synergy und HPE Aruba für die bidirektionale Datenkommunikation zwischen den IT-Ressourcen im Rechenzentrum und der Strommanagementsoftware von ABB zur Optimierung von Energieverbrauch und Rechenzentrumseffizienz. Die HPE Pointnext Services entwerfen und implementieren die Lösung für gemeinsame Kunden.

1 Quelle:  http://annualreport2015.e.abb.com/business-overview/chairman-and-ceo-letter.html