Wie viel kostet Sie jede Minute Ausfall? HPE Serviceguard für Linux (SGLX) ist eine High Availability (HA) Disaster Recovery (DR) Clustering-Lösung, die die Verfügbarkeit kritischer Anwendungen erhöht, da sie vor einer Vielzahl von Fehlern bei Infrastrukturen und Anwendungen in physischen oder virtuellen Umgebungen über beliebige Entfernungen schützt. Sie verringert die Auswirkungen ungeplanter Ausfallzeiten ohne Beeinträchtigung der Datenintegrität und Leistung. Außerdem trägt sie dazu bei, dass nahezu keine geplanten Ausfallzeiten für Wartungszwecke benötigt werden.

Neuerungen

  • Erschließen Sie neue Möglichkeiten ohne Kompromisse bei der Verfügbarkeit: Nutzen Sie die Vorteile von HPE Persistenter Speicher und schützen Sie Ihre geschäftskritischen Workloads und Daten mit zuverlässigen SGLX HA- und DR-Lösungen.
  • Beschleunigen Sie die Disaster Recovery (DR), indem Sie die Datenbankservices innerhalb von Sekunden wiederaufnehmen und die automatische, auf Rollenverwaltung basierende Wiederherstellung von einer auf zwei Oracle Data Guard Standby-Instanzen erweitern.4
  • SGLX HA- und DR-Lösungen sind jetzt für HPE Primera und HPE XP8 Bereitstellungen verfügbar. Unterstützung für SGLX HA-Lösungen mit VMware® Virtual Volumes (vVOLS).
  • Unterstützung für Betriebssystemversionen: SLES 15 SP1, RHEL 8 und RHEL 7.7 sowie Anwendungsversionen: Oracle® 19c und SAP NetWeaver 7.7x.

Funktionen

Gesteigerte Anwendungsbetriebszeit mit schnellem Failover und Datenintegrität

HPE Serviceguard für Linux überwacht die Verfügbarkeit kritischer Ressourcen und Anwendungen. Es bietet schnellen Failover in nur 4 Sekunden bei einem Ausfall ohne Beeinträchtigung der Datenintegrität.1

Überwacht die Verfügbarkeit von Anwendungen, Services, Datenbanken und Plattformen über größere Entfernungen, schützt vor Ausfällen und verkürzt Ausfallzeiten während der geplanten Wartungszeiträume.

Bietet effiziente Fehlererkennungsfunktionen, die bei kritischen Anwendungen für ein automatisches Failover auf sicherere Nodes und für die Fortsetzung des normalen Betriebs ohne Einbußen bei der Datenintegrität sorgen.

Bietet bewährte Algorithmen und erstklassige Entscheidungsverfahren, da ein hohes Maß an Verfügbarkeit, Datenintegrität und Zuverlässigkeit gewährleistet ist.

Erreicht eine höhere Verfügbarkeit in virtuellen Umgebungen mit Anwendungs-Failovers anstelle von Neustarts der virtuellen Maschine. HPE Serviceguard für Linux unterstützt VMware®, Hyper-V und KVM Hypervisoren.

Verfügbarkeit auch bei Standortausfällen

Die HPE Serviceguard für Linux Disaster-Recovery-Lösung sorgt dafür, dass Ihre Anwendung auch nach dem Ausfall eines Rechenzentrums über jede Entfernung mit einer Auswahl an Antworten vom vollautomatischen Failover bis zur Push-Button-Wiederherstellung online bleibt.

Liefert vollautomatische Wiederherstellung komplexer Scale-Out-Workloads (z. B. SAP HANA) mithilfe der einzigartigen Site Aware Disaster Tolerant Architecture (SADTA), die sich durch Zuverlässigkeit, Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit für Anwendungen und Services auszeichnet.

Bietet eine Reihe von Disaster-Recovery-Lösungen für unterschiedliche Auswahlkriterien basierend auf Entfernung, Datenreplikation, Recovery Point Objective (RPO) und Recovery Time Objective (RTO), um zahlreiche Anforderungen erfüllen zu können.

Senkung der Kapitalausgaben mit flexiblen Bereitstellungsmodellen, die die Optimierung und Konsolidierung einer Vielzahl von primären Workloads auf eine mit minimalem Aufwand bereitgestellte DR-Infrastruktur erlauben.

Direkt nutzbare Lösungen für SAP HANA, Oracle und andere Unternehmensdatenbanken und -anwendungen.

HPE Serviceguard für Linux bietet eine direkt nutzbare Integration für beliebte Unternehmensdatenbanken, Unternehmensanwendungen und Open Source Software. Es bietet eine intelligente, automatische, kontextsensitive Überwachung sowie Wiederherstellung und Failback-Betrieb unter Berücksichtigung des internen Anwendungszustands.3

Vereinfachen und beschleunigen die Integration von komplexen Anwendungen in standardisierte, geprüfte Frameworks. Es senkt die Zeit für die Ersteinrichtung von Tagen auf Stunden, was 4 Mal schnellere Bereitstellungen ermöglicht.2

HPE SGLX bietet eine direkt nutzbare Integration für SAP HANA, SAP S/4 HANA, SAP NetWeaver, Oracle, SQL Server 2017 auf Linux IBM Db2, Sybase, EnterpriseDB PPAS mit fortlaufenden Zertifizierungen und Verbesserungen für neuere Versionen der Anwendungen.

HPE SGLX bietet auch Integrationen für Open Source Software, z. B. Network File System (NFS), Apache, MySQL, PostgreSQL, Samba, Tomcat und Sendmail, ohne Zusatzkosten.

Mit dem HPE SGLX GUI-gestützten Assistenten können Sie andere kundenspezifische oder ISV-Anwendungen einfach integrieren.

Fast keine Ausfallzeiten durch Wartungen, einfache Verwaltung und optimierte Gesamtbetriebskosten.

HPE Serviceguard für Linux bietet die Funktion „Live Application Detach (LAD)“, die eine Wartung der Cluster-Infrastruktur (einschließlich des Heartbeat-Netzwerks) nahezu ohne Ausfallzeiten ermöglicht.3

Laufende Upgrades ermöglichen die Aufrüstung von Infrastrukturkomponenten, Betriebssystem und Anwendungen bei minimalen Ausfallzeiten.

Über das Intuitive Serviceguard Manager GUI können Sie einen Cluster und die zugehörigen Komponenten visuell konfigurieren, überwachen und verwalten. Farblich kodierte Symbole und Warnhinweise helfen Ihnen dabei, Probleme schnell zu identifizieren und zu lösen.

Das GUI bietet auch Workload-basierte Abläufe, die die Verwaltung und Administration von SAP Umgebungen, Oracle sowie Microsoft SQL Server 2017 auf Linux Bereitstellungen weiter vereinfachen.

Optimierung der TCO mit der Auswahl von Lizensen für HPE Serviceguard für Linux mit einer Laufzeit von 1 Jahr, 3 Jahren oder unbegrenzter Laufzeit mit einfachen versions- und laufzeitübergreifenden Upgrades.

  • 1.
    Failover-Wiederherstellung bei internen Tests von Hewlett Packard Enterprise festgestellt. Das System basierte auf einem HPE ProLiant DL560Gen10-Server mit Red Hat® Enterprise Linux 7.3 und HPE Serviceguard 12.10.00. Die Zeit ist konfigurationsabhängig, mit Ausnahme der Zeit für die Neuerstellung des Clusters.
  • 2.
    Auf der Basis von Hewlett Packard Lab-Analysen, denen zufolge die manuelle Integration einer Oracle-Datenbank in einen Cluster 30 Tage in Anspruch nimmt. Mit dem Oracle-Toolkit von Hewlett Packard Enterprise dauert diese Integration maximal zwei Tage.
  • 3.
    Auf der Basis von Hewlett Packard Labs-Analysen während der Ausführung von Wartungsarbeiten am Cluster einschließlich der Wartung des Heartbeat-Netzwerks, bei denen bisher üblicherweise eine Außerbetriebnahme der Anwendung erforderlich war. Bei Verwendung der LAD muss es selbst dann zu keinen Ausfallzeiten von Anwendungen kommen, wenn das Heartbeat-Netzwerk gewartet und der Cluster außer Betrieb genommen wird.
  • 4.
    Basierend auf den Failover-Wiederherstellungszeiten, die in der HPE Reference Architecture für Oracle-Datenbank auf HPE Superdome Flex mit HPE Serviceguard für Linux und Oracle Data Guard beobachtet wurden – http://h20195.www2.hpe.com/V2/GetDocument.aspx?docname=a50000280enw
  • Microsoft ist eine eingetragene Marke oder Marke der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Oracle ist eine eingetragene Marke von Oracle und/oder seinen Tochterunternehmen. Red Hat ist eine eingetragene Marke von Red Hat, Inc., in den USA und anderen Ländern. SAP und SAP HANA sind in Deutschland und einigen anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken von SAP SE. Linux ist in den USA und anderen Ländern eine eingetragene Marke von Linus Torvalds. VMware ist in den USA und/oder anderen Ländern eine Marke und/oder eingetragene Marke von VMware, Inc. Alle weiteren Marken sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen.

Links zu diesem Thema

QuickSpecs

Evaluation

Ressourcen

Kundenreferenzen

Technische Videos – ServiceGuard für Linux (SGLX) Integrationen

Webinare, Blogs & Referenzarchitektur