Kann HPE Synergy physische Server wie virtuelle Maschinen verwalten? HPE Synergy Image Streamer implementiert in automatisierter Form schnelle Image-/Anwendungsänderungen in mehrere Computing-Knoten. Dank der integrierten softwaredefinierten Intelligenz von HPE Synergy Composer können physische Computing-Knoten mit Images aus der Betriebsumgebung bereitgestellt und aktualisiert werden – für Bare-Metal-Starts direkt im laufenden Betriebssystem und VM-Hosting mit schnellem Wechsel der Images. Die Funktion „Infrastruktur als Code“ ermöglicht eine schnelle Bereitstellung von Anwendungen und Services. Erweiterte Profile ermöglichen wirklich statusunabhängige Images. Diese integrieren die Konfiguration der Serverhardware in die Images der Betriebsumgebung. Die erweiterten Profile sind in redundanten Image-Repositorys abgelegt und werden für mehr Benutzerfreundlichkeit automatisch integriert. Die einheitliche API ermöglicht Partnern, Entwicklern und Benutzern eine unbeschränkte Wertschöpfung mit HPE Synergy Image Streamer. Das erweiterte Ökosystem ermöglicht die Integration, Automatisierung und Anpassung von Prozessen und Anwendungen.

Neuerungen

  • Bei einer Skalierung auf bis zu 21 Frames werden Hochverfügbarkeitsprozesse unterstützt.
  • Artifact-Pakete werden für VMware® ESXi, Red Hat® Enterprise Linux® (RHEL 6, RHEL 7) und SUSE® Linux Enterprise Server (SLES 12 Erw. 3 und 4) angeboten.
  • Rollback-, Verlagerungs- und Hibernationsprozesse werden über Serverprofile unterstützt.
  • Die Appliance kann in eine vorhandene HPE Synergy-Umgebung aufgenommen werden (logisches Gehäuse), ohne Computing-Workloads unterbrechen zu müssen.
  • Implementierungspläne können im Rahmen von Serverprofilvorlagen definiert und umgesetzt werden, d. h. es ergibt sich ein softwaredefiniertes „Infrastruktur als Code“-Erlebnis.
  • Das Produkt erfüllt jetzt die Anforderungen des Trade Agreements Act (TAA).

Funktionen

Optimierung von Anwendungen und Service-Leveln

HPE Synergy Image Streamer kann innerhalb kürzester Zeit eine Betriebsumgebung über eine Vielzahl von Infrastrukturblöcken hinweg bereitstellen. Dadurch wird die IT bei Bereitstellungen und Aktualisierungen für Umgebungen wie Web-Server unterstützt.

Die einheitliche API ermöglicht eine programmatische Steuerung des HPE Image Streamer durch Entwickler und Benutzer für Integration, Automatisierung und Anpassung. Sie können diese modernen RESTful-Schnittstellen unter Verwendung von Python, Powershell, Ruby oder Java scripten; über den State Change Message Bus und die RabbitMQ-Warteschlange können Sie zudem die Kontrolle optimieren.

Der Inhalt des Images umfasst möglicherweise ein Betriebssystem oder sogar einen vollständigen Anwendungs-Stack. Ihre Images können schnell auf mehrere Computing-Knoten angewendet werden, um die Bereitstellung Ihrer IT-Services zu optimieren.

Schnellere Prozesse durch eine schnellere Bereitstellung von Anwendungen und Services

HPE Synergy Image Streamer integriert Ihre Serverprofile in Ihre Golden Images (Betriebsumgebung und E/A-Treiber) und in Ihre Personalities (Betriebssystem und Anwendung). Dies ermöglicht einen wirklich statusunabhängigen Betrieb. Ein statusunabhängiger Betrieb kann für eine frühzeitige Planung von Umgebungen verwendet werden, um die spätere Implementierung in die verfügbare Hardware zu beschleunigen.

Bereitstellungen werden von Ihrer Image-Bibliothek aus unter Verwendung Ihrer getesteten Betriebsumgebungen und Personalities schnell ausgeführt, dies sorgt für Qualität und Einheitlichkeit. Es stehen auch Referenzarchitekturen zur Verfügung, um Ihnen den Einstieg in die Arbeit mit Docker, Oracle 12c Datenbanken und/oder Oracle RAC Cluster zu erleichtern.

Updates können Ihr Golden Image erfassen und das überarbeitete Boot-Image zur Verwendung durch mehrere Computing-Knoten erneut bereitstellen. Serverprofilvorlagen bieten die Vorteile von „Infrastruktur als Code“-Lösungen, sodass Sie problemlos mehrere Serverprofile kontrollieren können.

Effizienteres Arbeiten durch geringeren betrieblichen Aufwand und niedrigere Kosten

HPE Synergy Image Streamer richtet zur Verwendung von Serverprofilen automatisch Konfigurationen und Integrationen mit HPE Synergy Composer ein. Der Zugriff auf HPE Synergy Image Streamer wird durch das HPE Synergy Composer Serverprofil oder die einheitliche API realisiert.

Neben Referenzimplementierungen werden auch Tools für die Anpassung Ihrer Images und Umgebung bereitgestellt. Dies ermöglicht die Nutzung Ihrer spezifischen Betriebssystem-Images und Versionen. Für einige Prozesse wie das Erfassen Ihrer Golden Images können Sie auch Ihre eigenen Tools nutzen und bestehende Images bearbeiten.

Bare-Metal HPE Synergy Rechnermodule können direkt in einem laufenden Betriebssystem gestartet werden, um so den betrieblichen Aufwand zu reduzieren. Enthält Ihr Golden Image einen Anwendungs-Stack, werden die Bare-Metal-Computing-Knoten direkt im Anwendungs-Stack gestartet. Dadurch wird die Bereitstellung von Services beschleunigt.

Mehrwert durch höhere Produktivität und bessere Kontrolle

HPE Synergy Image Streamer ist mit redundanten physischen Appliances für Produktionsumgebungen konfiguriert, sodass bei Prozessen eine hohe Verfügbarkeit gewahrt bleibt. Diese Management-Appliances werden automatisch mit Aktiv/Aktiv-Speicher eingerichtet, um Ihr Image-Repository zu kontrollieren und zu schützen.

Die HPE Synergy Image Streamer Boot-Umgebung verwendet Bereitstellungsprozesse, bei denen keine Computing-Knoten benötigt werden. Die Sicherheit erhöht sich, da die Verwendung des PXE Boot Utility vermieden wird. Diese Schutzmaßnahmen sorgen für eine dauerhaft hohe Produktivität.

Integrationen von Automatisierungstools für HPE Synergy Image Streamer von Partnern stehen zur Verfügung, z. B. Ansible, Chef, Puppet und SaltStack. Diese Tools ermöglichen zahlreiche Automatisierungsprozesse, z. B. die Möglichkeit, Plan-Skripts abzulegen und abzurufen.