Modulare Ethernet-Switches

Die HPE FlexFabric 12900E Switch-Serie umfasst modulare Core-Switches der nächsten Generation für Rechenzentren. Diese Switches wurden entwickelt, um virtualisierte Rechenzentren und die neuen Anforderungen privater und öffentlicher Cloud-Bereitstellungen zu unterstützen. Diese Switch-Serie bietet ein Höchstmaß an Leistung, Pufferung, Skalierung und Verfügbarkeit mit hoher GbE-, 10-GbE-, 40-GbE- und 100-GbE-Anschlussdichte. Die Switch-Serie umfasst Gehäuse mit 4, 8, 10 und 16 Steckplätzen. Der 12900E Switch ist SDN-fähig (Software-Defined Networking) und bietet vollständige Unterstützung für Layer 2- und Layer 3- sowie erweiterte Rechenzentrumsfunktionen, um ausfallsichere, skalierbare Fabrics einzurichten und Konvergenz zu erzielen.

Neuerungen

  • Jetzt neu in der HPE FlexFabric 12900 Switch-Serie: 100 GbE sowie 100-GbE- und 40-GbE-Module mit hoher Skalierbarkeit
  • Hohe Skalierbarkeit und Dichte mit 1-G-, 10-G-, 40-G- und 100-G-Schnittstellenoptionen

Funktionen

Moderne, skalierbare und verteilte Architektur

Die HPE FlexFabric 12900E Switch-Serie bietet eine blockierungsfreie, verlustfreie Clos-Architektur mit VOQs sowie große Puffer mit der erforderlichen Flexibilität und Skalierbarkeit für künftige Erweiterungen.

Eine verteilte Architektur mit Trennung von Daten- und Steuerungsebenen bietet eine höhere Fehlertoleranz und erleichtert den kontinuierlichen Betrieb ohne Serviceunterbrechung bei geplanten oder ungeplanten Ereignissen auf Steuerungsebene.

Das moderne Comware-Betriebssystem bietet dank des modularen Designs und der Prozessvielfalt der Hewlett Packard Enterprise Comware v7 Software eine hohe Stabilität, sorgt für unabhängige Prozessüberwachung und ermöglicht die Durchführung von Neustarts; unterstützt erweiterte Wartungsfunktionen.

In-Service Software Upgrade (ISSU) ermöglicht ein Upgrade des gesamten Gehäuses oder einzelner Funktionen oder Prozesse ohne Paketverluste.

Hochleistungs-Switches mit vielfältigen Schnittstellenoptionen

Die vollständig verteilte Hochleistungsarchitektur der HPE FlexFabric 12900E Switch-Serie bietet eine Switching-Kapazität von bis zu 184 Tbit/s und einen Durchsatz von 92,16 Bpps mit blockierungsfreier Wirespeed-Leistung.

1-GbE-, 10-GbE-, 40-GbE- und 100-GbE-Schnittstellenverbindungen mit hoher Dichte bieten bis zu 16 Steckplätze für Schnittstellenmodule für bis zu 768 1-GbE/10-GbE-Ports, 768 40-GbE-Ports und 576 100-GbE-Ports.

Die verteilte, skalierbare Fabric-Architektur ermöglicht den Einsatz von bis zu sechs Fabric-Modulen, um eine Bandbreite von über 21,6 Tbit pro Steckplatz zu erreichen.

Optimiert für das Rechenzentrum der nächsten Generation

Mit der HPE FlexFabric 12900E Switch-Serie können Sie Layer 2-Fabrics einrichten, die dank VxLAN, TRILL und/oder Hewlett Packard Enterprise IRF flexibel, ausfallsicher und skalierbar sind.

Die erweiterte MDC-Lösung (Multitenant Device Context) bietet Ihnen die Möglichkeit, einen physischen Switch in mehrere logische Geräte zu virtualisieren; jeder logische Switch verfügt über eigene Mandanten.

Netzwerk- und Speicherkonvergenz wird durch die Unterstützung von Fiber Channel over Ethernet (FCoE) und Data Center Bridging (DCB) Protokollen erreicht, darunter z. B. IEEE 802.1Qaz Data Center Bridging Exchange (DCBX), Enhanced Transmission Selection (ETS) und IEEE 802.1Qbb Priority Flow Control (PFC).

Auf Großunternehmen zugeschnittene Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit mit umfassenden L2- und L3-Funktionen

Mit IRF (Intelligent Resilient Fabric) können virtuelle, ausfallsichere Switching-Fabrics erstellt werden, in der zwei oder mehr HPE FlexFabric 12900E Switches als einzelner Layer-2-Switch und Layer-3-Router fungieren, die per Standard-LACP für einen automatischen Lastausgleich und zur Bereitstellung von Hochverfügbarkeit angeschlossen werden.

Die Switch-Serie bietet Hot-Swap-fähige Module, redundante Fabrics mit Lastausgleich, Verwaltung, Stromversorgung und Lüftereinheiten, die gemeinsam optimale Netzwerkleistung und -verfügbarkeit bieten, während der Netzwerkbetrieb vereinfacht wird.

Umfassende Switching- und Routing-Funktionen mit IPv4/IPv6 mit vollem Funktionsumfang, ACLs sowie QoS-Funktionen

VLAN: supports up to 4,094 port-based or IEEE802.1Q-based VLANs; also supports MAC-basedVLANs, protocol-based VLANs, and IP-subnet-basedVLANs for added flexibility

Port isolation: increases security by isolating ports within a VLAN while still allowing them to communicate with other VLANs

Bridge Protocol Data Unit (BPDU) tunneling: transmits Spanning Tree Protocol BPDUs transparently, allowing correct tree calculations across service providers, WANs, or MANs

Port mirroring: duplicates port traffic (ingressand egress) to a local or remote monitoring port;supports four mirroring groups, with an unlimitednumber of ports per group

Spanning Tree Protocol (STP): supports standard IEEE 802.1D STP, IEEE 802.1w Rapid Spanning Tree Protocol (RSTP) for faster convergence, and IEEE 802.1s Multiple Spanning Tree Protocol (MSTP)

Open shortest path first (OSPF): delivers faster convergence; uses this link-state routing Interior Gateway Protocol (IGP), which supports ECMP, NSSA, and MD5 authentication for increased security and graceful restart for faster failure recovery

Intermediate system to intermediate system (IS-IS): uses a path vector Interior Gateway Protocol (IGP), which is defined by the ISO organization for IS-IS routing and extended by IETF RFC 1195 to operate in both TCP/IP and the OSI reference model (Integrated IS-IS)

Border Gateway Protocol 4 (BGP-4): delivers an implementation of the Exterior Gateway Protocol (EGP) utilizing path vectors; uses TCP for enhanced reliability for the route discovery process; reduces bandwidth consumption by advertising only incremental updates, and supports extensive policies for increased flexibility, as well as scales to very large networks

Multiprotocol Label Switching (MPLS): uses BGP to advertise routes across Label Switched Paths (LSPs), but uses simple labels to forward packets from any Layer 2 or Layer 3 protocol, which reduces complexity and increases performance; supports graceful restart for reduced failure impact; supports LSP tunneling and multilevel stacks

Dual IP stack: maintains separate stacks for IPv4 and IPv6 to ease the transition from an IPv4-only network to an IPv6-only network design