Modulare Ethernet-Router

Die HPE HSR6800 Routerserie besteht aus hochleistungsfähigen Multi-Service-Routern für Rechenzentrumsverbindungen, den Kern des Unternehmens-WANs, die Campus-WAN-Peripherie und High-Speed-WAN-Aggregation-Services. Die Router werden auf dem Comware-Betriebssystem ausgeführt und basieren auf einer erweiterten, verteilten Multi-Core-Hardwarearchitektur zur Serviceverarbeitung, die eine Weiterleitungskapazität von bis zu 420 Mpps und eine Switching-Kapazität von bis zu 2 Tbit/s unterstützt. Der Router bietet stabiles Routing, Multicast, MPLS, IPv6, Sicherheit, Quality of Service, Hochverfügbarkeitsfunktionen der Carrier-Klasse und 10-GbE- und 1-GbE-Schnittstellenverbindungen mit hoher Dichte.

Neuerungen

  • Vollständig modulares Comware v7 Netzwerk-Betriebssystem bietet höhere Leistung und Systemverfügbarkeit.
  • Funktionserweiterungen, einschließlich ADVPN, IRF2, EVI, EAA und ISSU.
  • FIP-240 verdoppelt FIP-210 Weiterleitungskapazität von, bis zu 4 HIM/MIM-Steckplätze.
  • Line-Cards bieten 1 GbE Kombi/10bGE-Anschlüsse, eine höhere IPsec-Leistung.
  • RT-HIM-2EXP verdoppelt 10GbE-HIM-Anschlussdichte und unterstützt SFP+.

Funktionen

Hochleistungsplattform mit verteilter Servicearchitektur

Die HPE HSR6800 Routerserie bietet eine erweiterte Hardwarearchitektur mit Multi-Core-CPUs und vollständig verteilten Routing- und Service-Engines für höhere Leistung.

Die Plattform unterstützt die Skalierung der Weiterleitungskapazität auf bis zu 420 Mpps, 120 Gbit/s IPsec-Leistung, Switching-Kapazität von bis zu 2 Tbit/s und bietet bis zu 64 10-GbE-Anschlüsse, 384 GbE-Anschlüsse, 32 kanalisierte OC-3 POS-Schnittstellen, 1.512 E1-Schnittstellen und 2.016 T1-Schnittstellen.

Alle Engines verfügen über separate Steuerungs- und Serviceebenen, um Unterbrechungen zu vermeiden und die Aufrechterhaltung der Service-Kontinuität während einer Active-Standby-Umschaltung zu erleichtern.

Das verteilte Design ermöglicht die Paketweiterleitung und komplizierte Services wie z. B. die unabhängige Verarbeitung von NAT, GRE, NetStream, QoS und IPsec auf der jeweiligen Line-Card, und verbessert so enorm die Serviceverarbeitungsleistung des Gesamtsystems durch Hinzufügen von Line-Cards.

Die Verbindung der Switching-Fabric mit den Line-Cards erfolgt über passive High-Speed-Backplane-Kanäle. Sie nutzt patentierte verteilte Planungsalgorithmen und virtuelle Ausgabewarteschlangen (VOQ), um die Durchführung von Card-übergreifenden Weiterleitungen sowie die Implementierung von Non-Blocking-Weiterleitungen und einer umfassenden Datenverkehrssteuerung zu ermöglichen.

Umfassende Routing-, Sicherheits- und QoS-Funktionen

Die HPE HSR6800 Routerserie unterstützt alle IPv4- und IPv6-Routing-Protokolle, einschließlich RIP/RIPng, OSPF/OSPFv3, IS-IS/IS-ISv6 BGP/BGP4+, PIM/PIM6, MSDP, MBGP und richtlinienbasiertes Routing für höhere Flexibilität.

Die Serie unterstützt umfassende MPLS-Funktionen, einschließlich LDP, MPLS TE, L3 VPN, L2 VPN, VPLS, Multicast-VPN, 6PE und 6vPE, was mehr Flexibilität für wenig Geld ermöglicht.

Bietet umfassende Sicherheitsfunktionen, darunter Paketfilterung, statusabhängige Firewall, ACL, Angriffserkennung und -abwehr, Steuerungsebene, Begrenzung der Übertragungsrate, uRPF, AAA, IPSec VPN und automatische VPN-Erkennung.

Bietet erweiterte QoS-Funktionen, einschließlich Warteschlangenplanung, Vermeidung von Überlastungen, Überlastungsverwaltung, Datenverkehrsrichtlinien, Traffic-Shaping, Prioritätenmarkierung und hierarchische QoS.

Innovative Systemvirtualisierung mit Intelligent Resilient Fabric

Die HPE HSR6800 Routerserie nutzt zur Implementierung der Systemvirtualisierung die Intelligent Resilient Fabric-Technologie (IRF). IRF ermöglicht den Einsatz von zwei HSR6800 Routern als ein einziges virtuelles Gerät.

IRF vereinfacht die Verwaltung. Zwei Router fungieren als ein virtuelles Gerät, das die Verwaltung der Geräte und Netzwerktopologie vereinfacht, die Effizienz von Betrieb und Wartung verbessert und die Wartungskosten senkt.

IRF verbessert die Netzwerkverfügbarkeit. IRF ermöglicht die gehäuseübergreifende Bündelung von Ethernet- und POS-WAN-Verbindungen für die Implementierung von Lastverteilung und Link-Backup. Dieser Mechanismus verbessert die Netzwerkredundanz, steigert die Nutzung der Links, entfernt einzelne Fehlerquellen und vermeidet Serviceunterbrechungen.

IRF verbessert die Skalierbarkeit. Das virtuelle Gerät verfügt über doppelte Steckplätze, Anschlüsse und Leistung.

Die HPE HSR6800 Routerserie umfasst die branchenweit ersten Service-Aggregation-Router, die die Virtualisierung unterstützen.

Hohe Verfügbarkeit

Die HSR6800 Routerserie unterstützt Dual-MPUs, redundante Stromversorgungsmodule und erweiterte verteilte Servicearchitekturen.

Das Comware-Netzwerkbetriebssystem ist ein bewährtes, äußerst fehlertolerantes Betriebssystem mit vielen Funktionen für das gesamte Networking Portfolio von Hewlett Packard Enterprise.

Alle Line-Cards und Module auf dem Router sind Hot-Swap-fähig.

Die Serie unterstützt umfassende Hochverfügbarkeitsfunktionen zur Reduzierung von Serviceunterbrechungen, einschließlich unterbrechungsfreies Routing, unterbrechungsfreie Neustarts, statusabhängiges Failover, schnelle IGP-Konvergenz, In-Service Software Upgrades (ISSUs), schnelles Umleiten und innovative Ausfallsicherheit für mehrere Gehäuse.

Static IPv4 routing: provides simple, manually configured IPv4 routing

Routing Information Protocol (RIP): uses a distance vector algorithm with UDP packets for route determination; supports RIPv1 and RIPv2 routing; includes loop protection

Open Shortest Path First (OSPF): Interior Gateway Protocol (IGP) uses link-state protocol for faster convergence; supports ECMP, NSSA, and MD5 authentication for increased security and graceful restart for faster failure recovery

Border Gateway Protocol 4 (BGP-4): Exterior Gateway Protocol (EGP) with path vector protocol uses TCP for enhanced reliability for the route discovery process, reduces bandwidth consumption by advertising only incremental updates, and supports extensive policies for increased flexibility, as well as scales to very large networks

Intermediate system to intermediate system (IS-IS): Interior Gateway Protocol (IGP) uses path vector protocol, which is defined by the ISO organization for IS-IS routing and extended by IETF RFC 1195 to operate in both TCP/IP and the OSI reference model (Integrated IS-IS)

Address Resolution Protocol (ARP): determines the MAC address of another IP host in the same subnet; supports static ARPs; gratuitous ARP allows detection of duplicate IP addresses; proxy ARP allows normal ARP operation between subnets or when subnets are separated by a Layer 2 network

User Datagram Protocol (UDP) helper: redirects UDP broadcasts to specific IP subnets to prevent server spoofing

Domain Name System (DNS): provides a distributed database that translates domain names and IP addresses, which simplifies network design; supports client and server

Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP): simplifies the management of large IP networks